Natürlich Milchprodukte von hörnertragenden Kühen

Weltmilchtag

Natürlich Milchprodukte von hörnertragenden Kühen

01.06.2015
Eine Kuhherde rennt über die Weide
Haben Kühe genügend Platz, stellen ihre Hörner kein besoneres Verletzungsrisiko dar

Heute ist Weltmilchtag, der Verbrauchern Milch als natürliches und gesundes Getränk ans Herz legen möchte. Doch Milch ist nicht gleich Milch. Während in der konventionellen Landwirtschaft das schmerzhafte Enthornen oder die Züchtung auf Hornlosigkeit von Hochleistungsmilchkühen gang und gäbe ist, setzen Demeter-Landwirte auf Natürlichkeit.

Respekt vor dem Tier

Demeter-Kühe haben Hörner. Das stellt kein unlösbares Problem dar, denn Demeter-Landwirte beugen Verletzungen vor, indem sie ihren Kühen genügend Platz bieten um sich zu bewegen und einander aus dem Weg zu gehen. Nicht das Tier wird durch die schmerzhafte Enthornung an den Stall angepasst; der Stall ist auf die Bedürfnisse des Tiers ausgerichtet.

Doch neben diesen Tierschutzaspekten, verbergen sich noch viele weitere Pluspunkte hinter dem Demeter-Markenzeichen auf den biodynamischen Milchprodukten:

100% Biofutter und Weidegang

Fütterung von gentechnisch verändertem Futter ist bei Demeter ausgeschlossen. Die Tiere werden mit 100% Biofutter gefüttert, 80% davon in Demeter-Qualität und mindestens 50% des Futters stammt vom eigenen Hof. Demeter-Kühe verbringen außerdem mehr Zeit auf der Weide als konventionelle Rinder. Das ist nicht nur für das Wohlbefinden der Tiere wichtig, die Kühe geben auch eine andere Milch. Forschungen zeigen: Kühe, die Weidegang haben, Grünfutter und gutes Heu fressen, wenig Kraftfutter und keine Silage bekommen, haben die besten Voraussetzungen, Milch mit gesunden Fettsäuren zu entwickeln (Ehrlich, 2006). Die sind besonders wichtig für den Menschen. Allen voran die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 in richtiger Relation, sowie die konjugierten Linolsäuren CLA.

Natürlich – auch in der Verarbeitung

Die wertvolle Milch unserer Demeter-Kühe wird nicht homogenisiert. Einigen Studien (Poulsen et al., 1990) zufolge kann zwischen der Homogenisierung und der Zunahme von Milchallergien ein Zusammenhang bestehen, denn an die im Homogenisator zerkleinerten Fettkügelchen lagern sich verstärkt Eiweiße an. Diese gerinnen dadurch nicht mehr im Magen, sondern gelangen in den Darm.

Außerdem sind verarbeitete Demeter-Lebensmittel wie etwa Joghurt absolut frei von zugesetzten Aromastoffen. Nur Aromaextrakte - also die Auszüge und Konzentrate aus den Pflanzen selbst - werden zugesetzt. So bleibt der Geschmack authentisch.

Mehr Informationen zur Demeter-Milch mit Links zu interessanten Studien finden Sie hier.

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Hörner
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Weltmilchtag

Heute ist Weltmilchtag, der Verbrauchern Milch als natürliches und gesundes Getränk ans Herz legen möchte. Doch Milch ist nicht gleich Milch. Während in der konventionellen Landwirtschaft das schmerzhafte Enthornen oder die Züchtung auf Hornlosigkeit von Hochleistungsmilchkühen gang und gäbe ist, setzen Demeter-Landwirte auf Natürlichkeit.

Respekt vor dem Tier

Demeter-Kühe haben Hörner. Das stellt kein unlösbares Problem dar, denn Demeter-Landwirte beugen Verletzungen vor, indem sie ihren Kühen genügend Platz bieten um sich zu bewegen und einander aus dem Weg zu gehen. Nicht das Tier wird durch die schmerzhafte Enthornung an den Stall angepasst; der Stall ist auf die Bedürfnisse des Tiers ausgerichtet.

Doch neben diesen Tierschutzaspekten, verbergen sich noch viele weitere Pluspunkte hinter dem Demeter-Markenzeichen auf den biodynamischen Milchprodukten:

100% Biofutter und Weidegang

Fütterung von gentechnisch verändertem Futter ist bei Demeter ausgeschlossen. Die Tiere werden mit 100% Biofutter gefüttert, 80% davon in Demeter-Qualität und mindestens 50% des Futters stammt vom eigenen Hof. Demeter-Kühe verbringen außerdem mehr Zeit auf der Weide als konventionelle Rinder. Das ist nicht nur für das Wohlbefinden der Tiere wichtig, die Kühe geben auch eine andere Milch. Forschungen zeigen: Kühe, die Weidegang haben, Grünfutter und gutes Heu fressen, wenig Kraftfutter und keine Silage bekommen, haben die besten Voraussetzungen, Milch mit gesunden Fettsäuren zu entwickeln (Ehrlich, 2006). Die sind besonders wichtig für den Menschen. Allen voran die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 in richtiger Relation, sowie die konjugierten Linolsäuren CLA.

Natürlich – auch in der Verarbeitung

Die wertvolle Milch unserer Demeter-Kühe wird nicht homogenisiert. Einigen Studien (Poulsen et al., 1990) zufolge kann zwischen der Homogenisierung und der Zunahme von Milchallergien ein Zusammenhang bestehen, denn an die im Homogenisator zerkleinerten Fettkügelchen lagern sich verstärkt Eiweiße an. Diese gerinnen dadurch nicht mehr im Magen, sondern gelangen in den Darm.

Außerdem sind verarbeitete Demeter-Lebensmittel wie etwa Joghurt absolut frei von zugesetzten Aromastoffen. Nur Aromaextrakte - also die Auszüge und Konzentrate aus den Pflanzen selbst - werden zugesetzt. So bleibt der Geschmack authentisch.

Mehr Informationen zur Demeter-Milch mit Links zu interessanten Studien finden Sie hier.