Zweinutzungshühner sind wichtiges Ziel der Öko-Tierzucht

Verbandsübergreifender Praktikerworkshop

Zweinutzungshühner sind wichtiges Ziel der Öko-Tierzucht

28.04.2016
Hahn und Henne

Beim 2. Runden Tisch Ökologische Hühnerzucht diskutierten fast fünfzig Teilnehmer*innen die Herausforderungen und Potenziale der Zweinutzungszucht. Eingeladen hatten die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ), Schweisfurth Stiftung und Renate Benthlin-Stiftung für Nutztierschutz mit finanzieller Unterstützung durch den Tierzuchtfonds und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

„Wir freuen uns über das große Engagement vieler Landwirt*innen, die ÖTZ-Hühner eingestallt haben und Erfahrungen aus der Praxis in die Öko-Zucht einfließen lassen“, bedankte sich Inga Günther, Geschäftsführerin der Ökologischen Tierzucht gGmbH bei den aus ganz Deutschland sowie Österreich und der Schweiz angereisten Hühnerhalter*innen.

Dieser 2. Runde Tisch war als Praktikerworkshop konzipiert, um Erfahrungen mit Hennen und Hähnen verschiedener Zweinutzungshühner gemeinsam auszuwerten. „Die Vielfalt der Betriebe braucht entsprechende Vielfalt in der Zucht: Gesucht wird deshalb nicht eine einzelne Zweinutzungshuhn-Rasse, sondern eine Bandbreite gesunder Tiere auch aus Kreuzungen für die unterschiedlichen betrieblichen Ansprüche“, erläuterte für die Renate Benthlin-Stiftung die Tierärztin Dr. Anita Idel.

Das Tierwohl im Zentrum

Die Zweinutzung schützt die Tiere vor einseitiger Überforderung und bietet eine Alternative zur kostenaufwändigen Geschlechtsbestimmung im Ei, dem so genannten Sexen, so die Expertin. Nach Jahrzehnten fast völliger Abhängigkeit von monopolistischen Strukturen in der Hühnerzucht liegen wesentliche Ziele der ökologischen Zucht darin, Tiere entsprechend ihren Bedürfnissen respektvoll in gemeinnütziger Hand weiterzuentwickeln. Dabei stellt der Anspruch, Eier und Fleisch mit 100% Öko-Futter zu produzieren, die Betriebe vor hohe Herausforderungen. Zugleich liegen Chancen darin, mit inländischem und betriebseigenem Öko-Futter Risiken zu minimieren. Die hohe Qualität der Fütterung könne immer mehr abgesichert werden.

In der Entwicklung von Zweinutzungshühnern sieht auch Dr. Stefan Dreesmann, Referent für ökologischen Landbau im Landwirtschaftsministerium Niedersachsen, große Chancen: „Speziell auf die Ansprüche des Ökolandbaus gezüchtete Geflügelrassen sind uns ein großes Anliegen. Als derzeit einziges Bundesland fördern wir Pionierarbeiten der ÖTZ mit einem sechsstelligen Betrag. Das Ziel der Projekte: Die Züchtung gesunder Zweinutzungshühner."

Diese Meldung beruht auf einer Pressemeldung der Ökologischen Tierzucht gGmbH, die von Bioland und Demeter gegründet wurde.

Zweinutzungshühner sind wichtiges Ziel der Öko-Tierzucht
Verbandsübergreifender Praktikerworkshop

Beim 2. Runden Tisch Ökologische Hühnerzucht diskutierten fast fünfzig Teilnehmer*innen die Herausforderungen und Potenziale der Zweinutzungszucht. Eingeladen hatten die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ), Schweisfurth Stiftung und Renate Benthlin-Stiftung für Nutztierschutz mit finanzieller Unterstützung durch den Tierzuchtfonds und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

„Wir freuen uns über das große Engagement vieler Landwirt*innen, die ÖTZ-Hühner eingestallt haben und Erfahrungen aus der Praxis in die Öko-Zucht einfließen lassen“, bedankte sich Inga Günther, Geschäftsführerin der Ökologischen Tierzucht gGmbH bei den aus ganz Deutschland sowie Österreich und der Schweiz angereisten Hühnerhalter*innen.

Dieser 2. Runde Tisch war als Praktikerworkshop konzipiert, um Erfahrungen mit Hennen und Hähnen verschiedener Zweinutzungshühner gemeinsam auszuwerten. „Die Vielfalt der Betriebe braucht entsprechende Vielfalt in der Zucht: Gesucht wird deshalb nicht eine einzelne Zweinutzungshuhn-Rasse, sondern eine Bandbreite gesunder Tiere auch aus Kreuzungen für die unterschiedlichen betrieblichen Ansprüche“, erläuterte für die Renate Benthlin-Stiftung die Tierärztin Dr. Anita Idel.

Das Tierwohl im Zentrum

Die Zweinutzung schützt die Tiere vor einseitiger Überforderung und bietet eine Alternative zur kostenaufwändigen Geschlechtsbestimmung im Ei, dem so genannten Sexen, so die Expertin. Nach Jahrzehnten fast völliger Abhängigkeit von monopolistischen Strukturen in der Hühnerzucht liegen wesentliche Ziele der ökologischen Zucht darin, Tiere entsprechend ihren Bedürfnissen respektvoll in gemeinnütziger Hand weiterzuentwickeln. Dabei stellt der Anspruch, Eier und Fleisch mit 100% Öko-Futter zu produzieren, die Betriebe vor hohe Herausforderungen. Zugleich liegen Chancen darin, mit inländischem und betriebseigenem Öko-Futter Risiken zu minimieren. Die hohe Qualität der Fütterung könne immer mehr abgesichert werden.

In der Entwicklung von Zweinutzungshühnern sieht auch Dr. Stefan Dreesmann, Referent für ökologischen Landbau im Landwirtschaftsministerium Niedersachsen, große Chancen: „Speziell auf die Ansprüche des Ökolandbaus gezüchtete Geflügelrassen sind uns ein großes Anliegen. Als derzeit einziges Bundesland fördern wir Pionierarbeiten der ÖTZ mit einem sechsstelligen Betrag. Das Ziel der Projekte: Die Züchtung gesunder Zweinutzungshühner."