Zehntausende Berliner feierten das BioHoffest

Weltkindertag auf dem Bio-Bauernhof

Zehntausende Berliner feierten das BioHoffest

23.09.2013

Mehr als 70.000 Berliner feierten am heutigen Sonntag das BioHoffest im Rahmen des Weltkindertagsfestes auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Zu dem ländlichen Vergnügen mitten in der Stadt hatten die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) und über 40 regionale Bio-Landwirte, -Gärtner, Imker sowie Naturschutz- und  Umweltverbände eingeladen.

Schon zur offiziellen Eröffnung wies die Brandenburger Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt (Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz) auf einen wichtigen Aspekt des BioHoffestes hin: „Es geht darum zu kosten, was die Brandenburger Bio-Betriebe produzieren!“ Weiterhin betonte sie die Bedeutung der Brandenburger Großschutzgebiete, da dort besonders viel Ökolandbau betrieben wird, und empfahl den BioHoffest-Besuchern, sich auf Bio-Bauernhöfen selbst ein Bild von der extensiven Landbewirtschaftung zu machen.

Die Berliner Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) brach eine Lanze für den bewussteren Umgang mit Lebensmitteln: „Jeder kann sich qualitativ hochwertige Lebensmittel leisten, wenn weniger weggeschmissen und weniger Fleisch gegessen wird“, so die Staatssekretärin. Sie äße lieber nur einmal in der Woche gutes Fleisch als sechsmal halbherzig hochgezüchtetes.

Schauspielerin Susanne Bormann (Rubbeldiekatz, Russendisko, Letzte Spur Berlin) hatte mit großer Freude die Patenschaft für das BioHoffest übernommen. Sie betonte im Interview, nur in Strukturen von Lebensmitteln investieren zu wollen, wenn sie sie denn ethisch vertreten kann – wie es bei biologischen und regionalen Produkten der Fall ist.

FÖL-Geschäftsführer Michael Wimmer war mit dem BioHoffest sehr zufrieden: „Wir sind über die vielen positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Betriebe erfreut, dass sie beim Berliner Publikum zahlreiche interessante Gespräche führen und Kontakte knüpfen konnten. Das zeigt, dass wir mit unserem einmaligen Veranstaltungsformat auch im sechsten Jahr sehr gut bei den Besuchern ankommen.“ Er dankt ausdrücklich allen Unterstützern und insbesondere den beiden Hauptsponsoren – Bio Company und Bionade.

Neben den vielfältigen Mitmachaktionen an den Ständen herrschte auch an und auf der BioHoffest-Bühne den ganzen Sonntag reges Treiben. Moderator Elmar Krämer führte mit viel Charme und Esprit durch das bunte Programm – vom Blas- und Spaßorchester „Die Tiere“ über die Kindermodenschau bis zu den Kunststücken der „Akrobatiksternchen“ des SC Eintracht Berlin wurde beste Unterhaltung geboten.

Das BioHoffest 2013 wurde vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MIL) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums der Europäischen Union gefördert.

23.09.2013
Zehntausende Berliner feierten das BioHoffest
Weltkindertag auf dem Bio-Bauernhof

Mehr als 70.000 Berliner feierten am heutigen Sonntag das BioHoffest im Rahmen des Weltkindertagsfestes auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Zu dem ländlichen Vergnügen mitten in der Stadt hatten die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) und über 40 regionale Bio-Landwirte, -Gärtner, Imker sowie Naturschutz- und  Umweltverbände eingeladen.

Schon zur offiziellen Eröffnung wies die Brandenburger Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt (Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz) auf einen wichtigen Aspekt des BioHoffestes hin: „Es geht darum zu kosten, was die Brandenburger Bio-Betriebe produzieren!“ Weiterhin betonte sie die Bedeutung der Brandenburger Großschutzgebiete, da dort besonders viel Ökolandbau betrieben wird, und empfahl den BioHoffest-Besuchern, sich auf Bio-Bauernhöfen selbst ein Bild von der extensiven Landbewirtschaftung zu machen.

Die Berliner Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) brach eine Lanze für den bewussteren Umgang mit Lebensmitteln: „Jeder kann sich qualitativ hochwertige Lebensmittel leisten, wenn weniger weggeschmissen und weniger Fleisch gegessen wird“, so die Staatssekretärin. Sie äße lieber nur einmal in der Woche gutes Fleisch als sechsmal halbherzig hochgezüchtetes.

Schauspielerin Susanne Bormann (Rubbeldiekatz, Russendisko, Letzte Spur Berlin) hatte mit großer Freude die Patenschaft für das BioHoffest übernommen. Sie betonte im Interview, nur in Strukturen von Lebensmitteln investieren zu wollen, wenn sie sie denn ethisch vertreten kann – wie es bei biologischen und regionalen Produkten der Fall ist.

FÖL-Geschäftsführer Michael Wimmer war mit dem BioHoffest sehr zufrieden: „Wir sind über die vielen positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Betriebe erfreut, dass sie beim Berliner Publikum zahlreiche interessante Gespräche führen und Kontakte knüpfen konnten. Das zeigt, dass wir mit unserem einmaligen Veranstaltungsformat auch im sechsten Jahr sehr gut bei den Besuchern ankommen.“ Er dankt ausdrücklich allen Unterstützern und insbesondere den beiden Hauptsponsoren – Bio Company und Bionade.

Neben den vielfältigen Mitmachaktionen an den Ständen herrschte auch an und auf der BioHoffest-Bühne den ganzen Sonntag reges Treiben. Moderator Elmar Krämer führte mit viel Charme und Esprit durch das bunte Programm – vom Blas- und Spaßorchester „Die Tiere“ über die Kindermodenschau bis zu den Kunststücken der „Akrobatiksternchen“ des SC Eintracht Berlin wurde beste Unterhaltung geboten.

Das BioHoffest 2013 wurde vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MIL) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums der Europäischen Union gefördert.