Wagen Sie einen Neustart für eine schrittweise Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung

Demeter an EU-Agrarkommissar Phil Hogan

Wagen Sie einen Neustart für eine schrittweise Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung

14.11.2014

Demeter-Vorstand Alexander Gerber nimmt den heutigen Antrittsbesuch von EU-Agrarkommissar Phil Hogan beim deutschen Landwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Anlass, den neuen Kommissar dazu aufzurufen, einen Neustart für eine praxisgerechte Weiterentwicklung der bestehenden EU-Öko-Verordnung zu wagen.

Gerber hält eine Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung für notwendig, den noch von Hogans Vorgänger eingeschlagenen Weg einer Totalrevision aber für falsch. „Die vorgeschlagene vollständig neu gefasste EU-Öko-Verordnung weist zahlreiche handwerkliche Fehler auf, behindert die Weiterentwicklung des Öko-Landbaus, löst die drängendsten Probleme nicht und bedeutet eine Abkehr von einem zentralen Aspekt des Ökolandbaus – der Prozesskontrolle“, fasst Gerber wesentliche Kritikpunkte zusammen.

Gerber ermutigt Kommissar Hogan, die Expertise der Erzeuger, Verarbeiter, Händler, Forscher und Zertifizierer aus der Bio-Branche zu nutzen. Denn gerade die Bio-Bewegung sei ein beeindruckendes Beispiel für bürgerliches, pro-europäisches Engagement und konstruktive Mitarbeit an der Gesetzgebung. Dies sollte die Kommission weiterhin nutzen: „Das schafft Begeisterung für Europa anstelle von Politik-Verdruss.“ Aktuell lägen bereits, so Gerber, zahlreiche Vorschläge zur qualitativen Weiterentwicklung der bestehenden Öko-Verordnung vor.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zu dessen Gründungsmitgliedern Demeter zählt, begrüßt ausdrücklich, dass Minister Schmidt seine Kritik an der Revision der EU-Öko-Verordnung gegenüber Phil Hogan verdeutlicht. „Wer den Öko-Landbau wirksam weiter entwickeln will, muss den vorliegenden Vorschlag zurückweisen und die bestehende Öko-Verordnung weiterentwickeln“, bewertet Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, die Äußerungen des Ministers. Mehr dazu unter www.boelw.de

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Demeter an EU-Agrarkommissar Phil Hogan

Demeter-Vorstand Alexander Gerber nimmt den heutigen Antrittsbesuch von EU-Agrarkommissar Phil Hogan beim deutschen Landwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Anlass, den neuen Kommissar dazu aufzurufen, einen Neustart für eine praxisgerechte Weiterentwicklung der bestehenden EU-Öko-Verordnung zu wagen.

Gerber hält eine Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung für notwendig, den noch von Hogans Vorgänger eingeschlagenen Weg einer Totalrevision aber für falsch. „Die vorgeschlagene vollständig neu gefasste EU-Öko-Verordnung weist zahlreiche handwerkliche Fehler auf, behindert die Weiterentwicklung des Öko-Landbaus, löst die drängendsten Probleme nicht und bedeutet eine Abkehr von einem zentralen Aspekt des Ökolandbaus – der Prozesskontrolle“, fasst Gerber wesentliche Kritikpunkte zusammen.

Gerber ermutigt Kommissar Hogan, die Expertise der Erzeuger, Verarbeiter, Händler, Forscher und Zertifizierer aus der Bio-Branche zu nutzen. Denn gerade die Bio-Bewegung sei ein beeindruckendes Beispiel für bürgerliches, pro-europäisches Engagement und konstruktive Mitarbeit an der Gesetzgebung. Dies sollte die Kommission weiterhin nutzen: „Das schafft Begeisterung für Europa anstelle von Politik-Verdruss.“ Aktuell lägen bereits, so Gerber, zahlreiche Vorschläge zur qualitativen Weiterentwicklung der bestehenden Öko-Verordnung vor.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zu dessen Gründungsmitgliedern Demeter zählt, begrüßt ausdrücklich, dass Minister Schmidt seine Kritik an der Revision der EU-Öko-Verordnung gegenüber Phil Hogan verdeutlicht. „Wer den Öko-Landbau wirksam weiter entwickeln will, muss den vorliegenden Vorschlag zurückweisen und die bestehende Öko-Verordnung weiterentwickeln“, bewertet Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, die Äußerungen des Ministers. Mehr dazu unter www.boelw.de