Hilfe für Flüchtlinge, die vor Ort in Syrien ankommt

Demeter-Partner Voelkel spendet 11 000 Euro an das internationale Hilfswerk missio

Hilfe für Flüchtlinge, die vor Ort in Syrien ankommt

15.06.2016
Scheckübergabe
Scheckübergabe: Katja Heidemanns (missio) und Stefan Voelkel

In den Kriegsgebieten dieser Erde entsteht unsagbares Leid gegenüber der zivilen Bevölkerung. Gewalt, Raub, Mord, Ausbeutung, Zerstörung und Vertreibung prägen den Alltag auch in vielen Regionen Syriens. Das internationale Hilfswerk missio e.V. hilft Menschen in dieser aussichtslosen Situation vor Ort beim Überleben und versucht, ihnen Mut und Perspektiven zu geben. Naturkostsaft-Hersteller Voelkel unterstützt die engagierte Arbeit von missio mit Geldern aus der gemeinsamen Winteraktion 2015/2016. Über den Verkauf von zwei fruchtigen Heißgetränken wurden pro Flasche 5 Cent für die Aktion gespendet. So konnte am 25. Mai 2016 ein Scheck über 11 000 Euro an missio überreicht werden. Diese Gelder sollen in ein Hilfsprojekt im syrischen Homs einfließen, denn dort wird die finanzielle Hilfe sehr dringend benötigt.

Rund 60 Millionen Menschen waren weltweit bereits 2014, nach Angaben der Vereinten Nationen, auf der Flucht. Innerhalb ihres Landes mussten rund 38 Millionen Menschen flüchten. Gerade diese Binnenflüchtige, die in ihren – von Krieg, Zerstörung oder Umweltkatastrophen heimgesuchten – Ländern, keinen Weg in sichere Regionen finden können, benötigen Unterstützung vor Ort. In den letzten zwei Jahren, in denen Europa mit den Flüchtlingsströmen konfrontiert wurde, sind vor allem die Gebiete in Syrien immer mehr in den Focus der Berichterstattung geraten. In diesen Krisengebieten zeigt der Krieg tagtäglich seine grausamen Spuren. Und er hinterlässt auch körperliche und seelische seine Spuren bei den Menschen, die zwar ihr eigenes Leben retten konnten, aber unter ständiger Angst und überwiegend unmenschlichen Bedingungen leben müssen.

Flüchtlingshilfe über Punschaktion: 5 Cent von jedem fruchtigen Heißgetränk

Bereits in der Wintersaison 2014/2015 hat der Naturkost-Safthersteller Voelkel das internationale Hilfswerk missio e.V. unterstützt. Von jeder verkauften Flasche Familienpunsch und Heißer Winterapfel gingen 5 Cent in den Spendentopf für Flüchtlinge im Nahen Osten. Für diese Gelder wurden Brennöfen angeschafft, sodass Vertriebene vor Ort die kalten Wintermonate überstehen konnten. Auch für die Erlöse aus der Wintersaison 2015/2016 hat sich Voelkel für die Unterstützung der Flüchtlinge in Syrien entschieden. Wieder gingen 5 Cent von jeder verkauften Flasche Heißer Winterapfel und Familienpunsch ab für die Voelkel Flüchtlingshilfe. Hierbei ist, Dank fleißiger Punschtrinker, wieder ein stolzer Betrag zusammen gekommen, der auf 11.000,- € aufgerundet wurde. Mit Freude konnte Geschäftsführer Stefan Voelkel den Scheck am 25. Mai 2016 an Katja Heidemanns von missio überreichen. Diese berichtete aus zahlreichen Hilfsprojekten, die das internationale Hilfswerk weltweit fördert. Mit missio hat Voelkel einen zuverlässigen Partner in der Flüchtlingshilfe gefunden. Das internationale Hilfswerk arbeitet seit vielen Jahrzehnten in den Krisengebieten rund um den Globus mit engagierten Partnern vor Ort. Neben der nötigen Grundversorgung in den Kriegs- oder Katastrophenregionen leistet es vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. Alljährlich erhält es das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Geplante Projektunterstützung im syrischen Homs

Die Gelder der Voelkel Winteraktion 2015/2016 sollen in einem Hilfsprojekt in Homs eingesetzt werden. In der syrischen Stadt Homs sind die Zerstörungen des Krieges deutlich sichtbar. Stefan Voelkel entschied sich für ein Projekt der Schwesternschaft vom Guten Hirten.

Der Konvent ist bereits seit 2011 ein Zufluchtsort für Flüchtlinge geworden. Leider wurde sein Gebäude teilweise zerstört. Dennoch geht die Flüchtlingsarbeit der Schwestern weiter. Nun soll das Gebäude wieder aufgebaut und dabei umgebaut werden, um genügend Flüchtlinge aufnehmen zu können. Die katholischen Schwestern setzen sich vor allem für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder ein. Hier bekommen sie nicht nur eine Zuflucht und Bleibe, sondern auch psychologische Unterstützung. Zudem organisieren sie Unterricht für die Kinder und unterstützen die, im Krieg zu kurz kommende, Bildung der jungen Generation. Schon vor dem Bürgerkrieg wurde von Schwestern in Syrien das erste Frauenhaus gegründet. Die Schwestern leisten mitten im Kriegsgebiet jahrelange unermüdliche Arbeit. Sie kennen das Land, die Menschen, ihre Mentalität und den ursprünglichen Lebensraum. Sie sind ein Teil der Welt vor Ort und keine Kräfte, die kurzfristig für humanitäre Einsätze ins Land geschickt werden. So genießen sie auch das Vertrauen der Bevölkerung und nehmen sich Menschen in Not an, egal welchem Glauben sie angehören.

Katja Heidemanns betonte, wie wichtig es ist, den Flüchtlingen vor Ort nicht nur eine Bleibe, medizinische Versorgung und Essen und Trinken zu geben, sondern ihnen auch zu helfen, einen Weg aus der Ausweglosigkeit zu finden. Und genau diese Unterstützung möchte auch Stefan Voelkel geben: Flüchtlingen vor Ort in den Kriegsregionen helfen, dort, wo die Not am größten ist.

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung von Demeter-Partner Voelkel.

Tags: 
Flüchtlinge
Voelkel
Engagement
Spenden
missio
Hilfe für Flüchtlinge, die vor Ort in Syrien ankommt
Demeter-Partner Voelkel spendet 11 000 Euro an das internationale Hilfswerk missio

In den Kriegsgebieten dieser Erde entsteht unsagbares Leid gegenüber der zivilen Bevölkerung. Gewalt, Raub, Mord, Ausbeutung, Zerstörung und Vertreibung prägen den Alltag auch in vielen Regionen Syriens. Das internationale Hilfswerk missio e.V. hilft Menschen in dieser aussichtslosen Situation vor Ort beim Überleben und versucht, ihnen Mut und Perspektiven zu geben. Naturkostsaft-Hersteller Voelkel unterstützt die engagierte Arbeit von missio mit Geldern aus der gemeinsamen Winteraktion 2015/2016. Über den Verkauf von zwei fruchtigen Heißgetränken wurden pro Flasche 5 Cent für die Aktion gespendet. So konnte am 25. Mai 2016 ein Scheck über 11 000 Euro an missio überreicht werden. Diese Gelder sollen in ein Hilfsprojekt im syrischen Homs einfließen, denn dort wird die finanzielle Hilfe sehr dringend benötigt.

Rund 60 Millionen Menschen waren weltweit bereits 2014, nach Angaben der Vereinten Nationen, auf der Flucht. Innerhalb ihres Landes mussten rund 38 Millionen Menschen flüchten. Gerade diese Binnenflüchtige, die in ihren – von Krieg, Zerstörung oder Umweltkatastrophen heimgesuchten – Ländern, keinen Weg in sichere Regionen finden können, benötigen Unterstützung vor Ort. In den letzten zwei Jahren, in denen Europa mit den Flüchtlingsströmen konfrontiert wurde, sind vor allem die Gebiete in Syrien immer mehr in den Focus der Berichterstattung geraten. In diesen Krisengebieten zeigt der Krieg tagtäglich seine grausamen Spuren. Und er hinterlässt auch körperliche und seelische seine Spuren bei den Menschen, die zwar ihr eigenes Leben retten konnten, aber unter ständiger Angst und überwiegend unmenschlichen Bedingungen leben müssen.

Flüchtlingshilfe über Punschaktion: 5 Cent von jedem fruchtigen Heißgetränk

Bereits in der Wintersaison 2014/2015 hat der Naturkost-Safthersteller Voelkel das internationale Hilfswerk missio e.V. unterstützt. Von jeder verkauften Flasche Familienpunsch und Heißer Winterapfel gingen 5 Cent in den Spendentopf für Flüchtlinge im Nahen Osten. Für diese Gelder wurden Brennöfen angeschafft, sodass Vertriebene vor Ort die kalten Wintermonate überstehen konnten. Auch für die Erlöse aus der Wintersaison 2015/2016 hat sich Voelkel für die Unterstützung der Flüchtlinge in Syrien entschieden. Wieder gingen 5 Cent von jeder verkauften Flasche Heißer Winterapfel und Familienpunsch ab für die Voelkel Flüchtlingshilfe. Hierbei ist, Dank fleißiger Punschtrinker, wieder ein stolzer Betrag zusammen gekommen, der auf 11.000,- € aufgerundet wurde. Mit Freude konnte Geschäftsführer Stefan Voelkel den Scheck am 25. Mai 2016 an Katja Heidemanns von missio überreichen. Diese berichtete aus zahlreichen Hilfsprojekten, die das internationale Hilfswerk weltweit fördert. Mit missio hat Voelkel einen zuverlässigen Partner in der Flüchtlingshilfe gefunden. Das internationale Hilfswerk arbeitet seit vielen Jahrzehnten in den Krisengebieten rund um den Globus mit engagierten Partnern vor Ort. Neben der nötigen Grundversorgung in den Kriegs- oder Katastrophenregionen leistet es vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. Alljährlich erhält es das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Geplante Projektunterstützung im syrischen Homs

Die Gelder der Voelkel Winteraktion 2015/2016 sollen in einem Hilfsprojekt in Homs eingesetzt werden. In der syrischen Stadt Homs sind die Zerstörungen des Krieges deutlich sichtbar. Stefan Voelkel entschied sich für ein Projekt der Schwesternschaft vom Guten Hirten.

Der Konvent ist bereits seit 2011 ein Zufluchtsort für Flüchtlinge geworden. Leider wurde sein Gebäude teilweise zerstört. Dennoch geht die Flüchtlingsarbeit der Schwestern weiter. Nun soll das Gebäude wieder aufgebaut und dabei umgebaut werden, um genügend Flüchtlinge aufnehmen zu können. Die katholischen Schwestern setzen sich vor allem für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder ein. Hier bekommen sie nicht nur eine Zuflucht und Bleibe, sondern auch psychologische Unterstützung. Zudem organisieren sie Unterricht für die Kinder und unterstützen die, im Krieg zu kurz kommende, Bildung der jungen Generation. Schon vor dem Bürgerkrieg wurde von Schwestern in Syrien das erste Frauenhaus gegründet. Die Schwestern leisten mitten im Kriegsgebiet jahrelange unermüdliche Arbeit. Sie kennen das Land, die Menschen, ihre Mentalität und den ursprünglichen Lebensraum. Sie sind ein Teil der Welt vor Ort und keine Kräfte, die kurzfristig für humanitäre Einsätze ins Land geschickt werden. So genießen sie auch das Vertrauen der Bevölkerung und nehmen sich Menschen in Not an, egal welchem Glauben sie angehören.

Katja Heidemanns betonte, wie wichtig es ist, den Flüchtlingen vor Ort nicht nur eine Bleibe, medizinische Versorgung und Essen und Trinken zu geben, sondern ihnen auch zu helfen, einen Weg aus der Ausweglosigkeit zu finden. Und genau diese Unterstützung möchte auch Stefan Voelkel geben: Flüchtlingen vor Ort in den Kriegsregionen helfen, dort, wo die Not am größten ist.