Bei Demeter-Brot ist handwerkliches Können kein Marketing-Gag

Vom Bäcker gebacken?

Bei Demeter-Brot ist handwerkliches Können kein Marketing-Gag

05.05.2016
frisch gebackenes Brot

Krosse Kruste, lockerer Teig, würziger Duft, wertvolle Körner und Kerne: So wünschen sich Konsument*innen ihr Brot. Wo findet man in Zeiten von Backshops mit vorgefertigten, industriellen Teiglingen noch Brot, das mit natürlichen Rohstoffen nach allen Regeln der Handwerkskunst hergestellt wurde?

Demeter-Bäcker backen ihr Brot ohne Zusatzstoffe. Enzyme und viele andere Verarbeitungshilfsstoffe sind bei ihnen tabu. Stattdessen nutzen sie ihr Verständnis für lebendige Prozesse und die hohe Qualität aller Rohstoffe, um schmackhafte Backwaren herzustellen. Natürliche Triebmittel wie hauseigener Sauerteig, Backferment oder Hefe, sonnengereiftes Demeter-Getreide und vor allem die nötige Ruhe und Zeit in der Teigführung sorgen dafür, dass sich das Aroma voll entwickeln kann und das Korn optimal aufgeschlossen wird. Alle verwendeten Rohstoffe sind für den Bäcker – und den Verbraucher – nachvollziehbar, er kann sie vollständig deklarieren.

Die Palette an Demeter-Brot- und Backwaren ist groß: deftiges Bauernbrot, lockere Toasts, leichtes Knäckebrot, Spezialitäten wie Ciabatta, unzählige Brötchen-Varianten, Kuchen, Kekse und Gebäck sind im Angebot. Als innovative Produkte stehen Demeter-Brote und -Brötchen aus biodynamisch gezüchtetem Getreide oder mit Keimlingen im Mittelpunkt des Interesses.

Insgesamt gibt es in Deutschland zurzeit über 100 Demeter-Bäckereien. In vielen Regionen kooperieren Landwirt und Bäcker direkt. Immer verwenden Demeter-Bäcker*innen biodynamisches Getreide, das dank der charakteristischen Präparate auf dem Demeter-Hof eine hohe Vitalqualität erreicht, die sich in der Forschung etwa durch Bildschaffende Methoden darstellen lässt. Bei Backwaren mit biodynamischen Sorten wird zudem durch eigene Getreidezüchtung die Vielfalt auf dem Acker und dem Teller gefördert. Die Verarbeitung in der Mühle kann nur durch streng kontrollierte Vertragspartner erfolgen. Demeter-Müller machen aus Demeter-Getreide in schonender, langsamer Vermahlung Schrot oder Mehl, das in der Backstube gekonnt verarbeitet wird.

05.05.2016
Bei Demeter-Brot ist handwerkliches Können kein Marketing-Gag
Vom Bäcker gebacken?

Krosse Kruste, lockerer Teig, würziger Duft, wertvolle Körner und Kerne: So wünschen sich Konsument*innen ihr Brot. Wo findet man in Zeiten von Backshops mit vorgefertigten, industriellen Teiglingen noch Brot, das mit natürlichen Rohstoffen nach allen Regeln der Handwerkskunst hergestellt wurde?

Demeter-Bäcker backen ihr Brot ohne Zusatzstoffe. Enzyme und viele andere Verarbeitungshilfsstoffe sind bei ihnen tabu. Stattdessen nutzen sie ihr Verständnis für lebendige Prozesse und die hohe Qualität aller Rohstoffe, um schmackhafte Backwaren herzustellen. Natürliche Triebmittel wie hauseigener Sauerteig, Backferment oder Hefe, sonnengereiftes Demeter-Getreide und vor allem die nötige Ruhe und Zeit in der Teigführung sorgen dafür, dass sich das Aroma voll entwickeln kann und das Korn optimal aufgeschlossen wird. Alle verwendeten Rohstoffe sind für den Bäcker – und den Verbraucher – nachvollziehbar, er kann sie vollständig deklarieren.

Die Palette an Demeter-Brot- und Backwaren ist groß: deftiges Bauernbrot, lockere Toasts, leichtes Knäckebrot, Spezialitäten wie Ciabatta, unzählige Brötchen-Varianten, Kuchen, Kekse und Gebäck sind im Angebot. Als innovative Produkte stehen Demeter-Brote und -Brötchen aus biodynamisch gezüchtetem Getreide oder mit Keimlingen im Mittelpunkt des Interesses.

Insgesamt gibt es in Deutschland zurzeit über 100 Demeter-Bäckereien. In vielen Regionen kooperieren Landwirt und Bäcker direkt. Immer verwenden Demeter-Bäcker*innen biodynamisches Getreide, das dank der charakteristischen Präparate auf dem Demeter-Hof eine hohe Vitalqualität erreicht, die sich in der Forschung etwa durch Bildschaffende Methoden darstellen lässt. Bei Backwaren mit biodynamischen Sorten wird zudem durch eigene Getreidezüchtung die Vielfalt auf dem Acker und dem Teller gefördert. Die Verarbeitung in der Mühle kann nur durch streng kontrollierte Vertragspartner erfolgen. Demeter-Müller machen aus Demeter-Getreide in schonender, langsamer Vermahlung Schrot oder Mehl, das in der Backstube gekonnt verarbeitet wird.