Leidenschaft für Vielfalt

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Leidenschaft für Vielfalt

22.05.2015
Ein Bild des Messebanners mit dem Slogan "Leidenschaft für Vielfalt"
Auf Messen präsentiert der Demeter e.V. stolz seine Leidenschaft für Vielfalt

Heute ist internationaler Tag der biologischen Vielfalt. Jedes Jahr erinnert der 22. Mai an ein UN-Übereinkommen über biologische Vielfalt in Nairobi aus dem Jahr 1992. Mittlerweile wird es von 190 UN-Mitgliedsstaaten mitgetragen.

Für Demeter-Mitglieder ist Biodiversität Ansporn und Arbeitsgrundlage zugleich. Nicht umsonst präsentiert der Verband bei Messeauftritten stolz seine „Leidenschaft für Vielfalt“. Denn Demeter-Landwirte leisten einen ganz entscheidenden Beitrag. Sie setzen im Anbau auf Mischkulturen und eine vielfältige Fruchtfolge statt Monokulturen und lassen der Natur beispielsweise auf Blühstreifen freien Raum zur Entfaltung.

Öko-Zweinutzungshuhn aus alten Zuchtherden

Eine wichtige Grundlage für die Vielfalt im Biolandbau ist eine ökologische Züchtung, sei es Tier- oder Pflanzenzucht. Um insbesondere in der Geflügelzucht unabhängig von großen Konzernen zu werden, haben die Bioverbände Demeter und Bioland die gemeinnützige „Ökologische Tierzucht gGmbH“ gegründet. In dieser Organisation wird an einer für den ökologischen Landbau maßgeschneiderten Geflügelzucht gearbeitet. Ziel dabei ist das sogenannte ökologische Zweinutzungshuhn, das sich sowohl für die Mast, als auch für die Eierproduktion eignet. Dabei setzt der Verein auf alte Zuchtherden der Domäne Mechthildshausen.

Demeter-Kühe haben Hörner

Für schwere Einbußen der biologischen Vielfalt von Rindern und Ziegen ist die immer gängigere Züchtung auf Hornlosigkeit verantwortlich. Die Antwort von Demeter auf diese Praxis: Demeter-Kühe haben Hörner. Das ist in den Richtlinien des ältesten Bioverbands klar geregelt.

Samenfestes Saatgut statt CMS, Gentechnik und Patente auf Leben

Auch in der Pflanzenzüchtung wird die Unabhängigkeit von globalen Saatgutkonzernen besonders in Zeiten von Gentechnik und einer zunehmenden Konzentration am Saatgutmarkt immer wichtiger. Die biodynamischen Pflanzenzüchter vom Kultursaat e.V. wurden im Verband mit der Bingenheimer Saatgut AG für ihre Leistungen mit dem Bundespreis Ökologischer Landbau ausgezeichnet. Ihr Konzept von samenfestem, das heißt nachbaufähigem, Öko-Gemüse stellt ein Gegenmodel zu Gentechnik, CMS-Hybriden und Patenten auf Leben dar.

Tags: 
biologisch
Vielfalt
Biodiversität
Leidenschaft für Vielfalt
Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Heute ist internationaler Tag der biologischen Vielfalt. Jedes Jahr erinnert der 22. Mai an ein UN-Übereinkommen über biologische Vielfalt in Nairobi aus dem Jahr 1992. Mittlerweile wird es von 190 UN-Mitgliedsstaaten mitgetragen.

Für Demeter-Mitglieder ist Biodiversität Ansporn und Arbeitsgrundlage zugleich. Nicht umsonst präsentiert der Verband bei Messeauftritten stolz seine „Leidenschaft für Vielfalt“. Denn Demeter-Landwirte leisten einen ganz entscheidenden Beitrag. Sie setzen im Anbau auf Mischkulturen und eine vielfältige Fruchtfolge statt Monokulturen und lassen der Natur beispielsweise auf Blühstreifen freien Raum zur Entfaltung.

Öko-Zweinutzungshuhn aus alten Zuchtherden

Eine wichtige Grundlage für die Vielfalt im Biolandbau ist eine ökologische Züchtung, sei es Tier- oder Pflanzenzucht. Um insbesondere in der Geflügelzucht unabhängig von großen Konzernen zu werden, haben die Bioverbände Demeter und Bioland die gemeinnützige „Ökologische Tierzucht gGmbH“ gegründet. In dieser Organisation wird an einer für den ökologischen Landbau maßgeschneiderten Geflügelzucht gearbeitet. Ziel dabei ist das sogenannte ökologische Zweinutzungshuhn, das sich sowohl für die Mast, als auch für die Eierproduktion eignet. Dabei setzt der Verein auf alte Zuchtherden der Domäne Mechthildshausen.

Demeter-Kühe haben Hörner

Für schwere Einbußen der biologischen Vielfalt von Rindern und Ziegen ist die immer gängigere Züchtung auf Hornlosigkeit verantwortlich. Die Antwort von Demeter auf diese Praxis: Demeter-Kühe haben Hörner. Das ist in den Richtlinien des ältesten Bioverbands klar geregelt.

Samenfestes Saatgut statt CMS, Gentechnik und Patente auf Leben

Auch in der Pflanzenzüchtung wird die Unabhängigkeit von globalen Saatgutkonzernen besonders in Zeiten von Gentechnik und einer zunehmenden Konzentration am Saatgutmarkt immer wichtiger. Die biodynamischen Pflanzenzüchter vom Kultursaat e.V. wurden im Verband mit der Bingenheimer Saatgut AG für ihre Leistungen mit dem Bundespreis Ökologischer Landbau ausgezeichnet. Ihr Konzept von samenfestem, das heißt nachbaufähigem, Öko-Gemüse stellt ein Gegenmodel zu Gentechnik, CMS-Hybriden und Patenten auf Leben dar.