Stadt Land Food-Festival vom 2.-5.10. in Berlin

Gutes Essen braucht gute Landwirtschaft

Stadt Land Food-Festival vom 2.-5.10. in Berlin

22.09.2014
Ein großes Kulturfest für die Sinne - Das erste Stadt Land Food-Festival findet rund um die Kreuzberger Markthalle Neun in Berlin statt

Vom 2. bis 5. Oktober verwandelt das erste Stadt Land Food-Festival den Kiez rund um die Kreuzberger Markthalle Neun in ein großes Kulturfest für alle Sinne. Mit dabei sind auch die Demeter-Mitglieder Bauernhof Weggun, Demeter-Imkerei Dube und Sonja Moor.

Im Fokus des vielfältigen Programms für die ganze Familie steht die Frage nach der globalen wie lokalen Zukunft unserer Lebensmittel.

„Stadt Land Food versteht sich als Schnittstelle zwischen Stadt und Land, zwischen Bauern , Produzenten, Köchen und Konsumenten – immer unter Betrachtung der ethischen, ökologischen und ökonomisch fairen Voraussetzungen der Lebensmittelproduktion“, beschreibt Florian Niedermeier, einer der Geschäftsführer der Markhalle Neun und Mit-Initiator von Stadt Land Food die Idee des Festivals. „Die Rückbesinnung auf eine bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelproduktion spielen dabei eine sehr wichtige Rolle.“

Die Veranstalter des Stadt Land Food Festivals (v.l.n.r. Florian Niedermeier, Bernd Maier und Nikolaus Driessen)
Die Veranstalter des Stadt Land Food Festivals (v.l.n.r. Florian Niedermeier, Bernd Maier und Nikolaus Driessen)

Programm-Highlights

Davon kann man sich unter anderem auf dem großen Produzentenmarkt und dem Streetfood-Festival überzeugen, wo über 100 Händler kulinarische Highlights präsentieren. In insgesamt neun Werkstätten kann sämtliches Lebensmittelhandwerk von der Bäckerei, Käserei, Brauerei bis hin zur Wein-, See- und Bergverkostung und zur Wurstwerkstatt erlebt werden. Auch etwa 30 umliegende Kneipen werden eingebunden und zum Schauplatz von Verkostungen, Lesungen, Kunstinstallationen und Diskussionen.

Auf dem Wir-haben-es-satt-Kongress der gleichnamigen Kampagne vom Agrarbündnis Meine Landwirtschaft (Demeter, BUND, Sarah-Wiener-Stiftung, Slow Food Deutschland u.v.a.m.) diskutieren und erarbeiten Experten und Publikum in Workshops, Seminaren und Arbeitsgruppen die wichtigsten Themen für eine agrarpolitische Wende.

Auch filmisch wird das Thema Essen im Festival beleuchtet: So zeigt das Eiszeit Kino eine Auswahl der Filme des Kulinarischen Kino der Berlinale, in anderen Spielstätten werden eine außergewöhnliche Filmreihe in Kooperation mit dem dokumentART-Festival in Neubrandenburg, die Filme des Kurzfilmwettbewerbs “Trilogie8 – Stadt isst Land” sowie eine Folge aus Lola Randls (“Die Erfindung der Liebe”) charmanter Doku-Serie „Landschwärmer“ (WDR/Einsfestival) gezeigt.

Der engen Verbindung zwischen Musik und Kochen wird Johannes Paetzold (Radioeins, Petzolds Pop Cuisine) drei Tage lang im Auster Club auf die Spur gehen. Bei der Record Release Party des Londoner DJs und Cevicheria-Besitzers Martin Morales kann man kann den Abend bei Musik und einem guten Drink ausklingen lassen.

Mit einem umfangreichen Kinderprogramm lernen die jungen Gäste spielerisch, wieder ihr Bewusstsein für Lebensmittel zu schärfen. So kann z.B. im Kochatelier der Festival-Kita vom Kartoffeldruck bis zum Einkochen das Programm selbst mitgestaltet werden.

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Stadt Land Food-Festival vom 2.-5.10. in Berlin
Gutes Essen braucht gute Landwirtschaft

Vom 2. bis 5. Oktober verwandelt das erste Stadt Land Food-Festival den Kiez rund um die Kreuzberger Markthalle Neun in ein großes Kulturfest für alle Sinne. Mit dabei sind auch die Demeter-Mitglieder Bauernhof Weggun, Demeter-Imkerei Dube und Sonja Moor.

Im Fokus des vielfältigen Programms für die ganze Familie steht die Frage nach der globalen wie lokalen Zukunft unserer Lebensmittel.

„Stadt Land Food versteht sich als Schnittstelle zwischen Stadt und Land, zwischen Bauern , Produzenten, Köchen und Konsumenten – immer unter Betrachtung der ethischen, ökologischen und ökonomisch fairen Voraussetzungen der Lebensmittelproduktion“, beschreibt Florian Niedermeier, einer der Geschäftsführer der Markhalle Neun und Mit-Initiator von Stadt Land Food die Idee des Festivals. „Die Rückbesinnung auf eine bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelproduktion spielen dabei eine sehr wichtige Rolle.“

Die Veranstalter des Stadt Land Food Festivals (v.l.n.r. Florian Niedermeier, Bernd Maier und Nikolaus Driessen)
Die Veranstalter des Stadt Land Food Festivals (v.l.n.r. Florian Niedermeier, Bernd Maier und Nikolaus Driessen)

Programm-Highlights

Davon kann man sich unter anderem auf dem großen Produzentenmarkt und dem Streetfood-Festival überzeugen, wo über 100 Händler kulinarische Highlights präsentieren. In insgesamt neun Werkstätten kann sämtliches Lebensmittelhandwerk von der Bäckerei, Käserei, Brauerei bis hin zur Wein-, See- und Bergverkostung und zur Wurstwerkstatt erlebt werden. Auch etwa 30 umliegende Kneipen werden eingebunden und zum Schauplatz von Verkostungen, Lesungen, Kunstinstallationen und Diskussionen.

Auf dem Wir-haben-es-satt-Kongress der gleichnamigen Kampagne vom Agrarbündnis Meine Landwirtschaft (Demeter, BUND, Sarah-Wiener-Stiftung, Slow Food Deutschland u.v.a.m.) diskutieren und erarbeiten Experten und Publikum in Workshops, Seminaren und Arbeitsgruppen die wichtigsten Themen für eine agrarpolitische Wende.

Auch filmisch wird das Thema Essen im Festival beleuchtet: So zeigt das Eiszeit Kino eine Auswahl der Filme des Kulinarischen Kino der Berlinale, in anderen Spielstätten werden eine außergewöhnliche Filmreihe in Kooperation mit dem dokumentART-Festival in Neubrandenburg, die Filme des Kurzfilmwettbewerbs “Trilogie8 – Stadt isst Land” sowie eine Folge aus Lola Randls (“Die Erfindung der Liebe”) charmanter Doku-Serie „Landschwärmer“ (WDR/Einsfestival) gezeigt.

Der engen Verbindung zwischen Musik und Kochen wird Johannes Paetzold (Radioeins, Petzolds Pop Cuisine) drei Tage lang im Auster Club auf die Spur gehen. Bei der Record Release Party des Londoner DJs und Cevicheria-Besitzers Martin Morales kann man kann den Abend bei Musik und einem guten Drink ausklingen lassen.

Mit einem umfangreichen Kinderprogramm lernen die jungen Gäste spielerisch, wieder ihr Bewusstsein für Lebensmittel zu schärfen. So kann z.B. im Kochatelier der Festival-Kita vom Kartoffeldruck bis zum Einkochen das Programm selbst mitgestaltet werden.