Produkte jetzt mit regionalem Bio-Zeichen

Demeter-Molkerei Schrozberg

Produkte jetzt mit regionalem Bio-Zeichen

25.09.2015
Vorstellung der neuen Schrozberger-Produkte mit Bio-regional-Logo
Die Produkte der Schrozberger Milchbauern jetzt mit dem regionalen Bio-Siegel des Landes Baden Württemberg. Foto v.l.n.r.: Siegfried Meyer, Reinhold Markert, Wolfgang Reimer, Klemens Fischer, Reiner Gansloser, Friedemann Vogt

Regionalität spielt in der Schrozberger Molkereigenossenschaft schon immer eine wichtige Rolle. Die meisten Zutaten für die vielfältigen Milchprodukte der Schrozberger stammen ganz selbstverständlich aus der Umgebung. Jetzt haben sich die Milchbauern entschieden, das regionale Bio-Siegel des Landes Baden Württemberg auf die Etiketten zu drucken. „Mit dem Herkunftszeichen erwarten wir, dass Schrozberg noch deutlicher als regionales Unternehmen wahrgenommen und geschätzt wird“, betonte Molkerei-Chef Friedemann Vogt.

Optimismus in Zeiten der Milchkrise

Er konnte jetzt als Repräsentanten des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Ministerialdirektor Wolfgang Reimer in der Demeter-Molkerei begrüßen. Reimer freute sich über positive Signale. Angesichts der allgemeinen Milchkrise tue es gut einen solchen Optimismus sowohl bei den Bauern wie bei der Molkerei erleben zu dürfen. Die Strategie der Molkerei, auf Demeter und den Naturkostfachhandel zu setzen, sei offenbar genau die richtige Entscheidung. Reimer unterstrich, dass die grün-rote Landesregierung mit ihrem Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“ das Ziel verfolgt, den Ökolandbau zu stärken und der steigenden Nachfrage nach Bioprodukten mit regionalen Angeboten Rechnung zu tragen.

Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten

Demeter-Vorstand Klemens Fischer bestärkte ihn darin: „Der Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten gehört zu den erklärten Zielen der biodynamischen Markengemeinschaft. Dabei spielt die Politik eine wichtige Rolle: Wir wünschen uns auch in anderen Bundesländern mehr Unterstützung für regionale Vermarktung von Bioprodukten.“ Der Demeter-Vorstand nannte das Wachstum von Schrozberg beeindruckend und würdigte die Molkerei als eine zukunftsfähige Genossenschaft, die stark bäuerlich geprägt ist. Fischer blickte in die Zukunft und forderte, schon in der Ausbildung der Bauern den ökologischen Landbau gleichberechtigt neben den konventionellen zu stellen, damit der junge Bauer dann frei entscheiden kann, wie er wirtschaften möchte.

„Die Demeter Milchbauern von hier“

Ministerialdirektor Wolfgang Reimer gab vor Ort den Startschuss für die Erweiterung des Schrozberger Demeter-Sortiments um Produkte mit dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg. Die Schrozberger Milchbauern starten passend dazu nun außerdem eine neue Werbekampagne und stellen die ersten Produkte aus der Reihe „Die Demeter Milchbauern von hier“ vor. Ausgelobt mit dem Regionalzeichen werden Kefir, Sahne, Vollmilch und fettarme Milch sowie die Schrozberger Spezialität Schwedenmilch. Alle diese Milchprodukte kommen im Pfandglas in den Naturkostfachhandel und erfreuen sich dort bereits der bevorzugten Nachfrage qualitätsorientierter Käufer. Aufsichtsrat und Demeter-Bauer Siegfried Meier verwies bei aller Freude über den Erfolg der Schrozberger Milchprodukte darauf, dass die Demeter-Milch im Ländle durchaus oft knapp sei und deshalb mehr Betriebe auf die Biodynamische Wirtschaftsweise umstellen sollten.

Die Molkerei Schrozberg

Die Molkerei Schrozberg verarbeitet seit 40 Jahren Demeter-Milch. Sie feierte 2014 Jubiläum und zählt zu den Pionieren der Bio-Branche. Seit der Gründung im Jahr 1900 wird die Molkerei als Genossenschaft Hohenlohe-Franken eG geführt. Derzeit liefern rund 100 Demeter-Bauern jährlich rund 21 Millionen Liter Milch.

Entscheidend für die Qualität der Schrozberger Milchprodukte sind unter anderen folgende Aspekte:

  • Die Milch stammt von Kühen, die ihre Hörner behalten und auf die Weide kommen.
  • Aromen und Konservierungsstoffe werden nicht eingesetzt.
  • Bei der Langzeitsäuerung reifen die Produkte schonend bis zu 20 Stunden.
  • Homogenisieren, Ultrahocherhitzen und ESL-Verfahren bei der Milch sind ausgeschlossen. Quark wird vor dem Abfüllen nicht erhitzt.
  • Mit der Beerenbauern-Joghurt-Linie wird ein besonderer regionaler Wertschätzungskreislauf gebildet: Milch und Beeren inklusive Verarbeitung in der Region zu fairen Preisen.
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Milch
Regional
Baden-Württemberg
25.09.2015
Produkte jetzt mit regionalem Bio-Zeichen
Demeter-Molkerei Schrozberg

Regionalität spielt in der Schrozberger Molkereigenossenschaft schon immer eine wichtige Rolle. Die meisten Zutaten für die vielfältigen Milchprodukte der Schrozberger stammen ganz selbstverständlich aus der Umgebung. Jetzt haben sich die Milchbauern entschieden, das regionale Bio-Siegel des Landes Baden Württemberg auf die Etiketten zu drucken. „Mit dem Herkunftszeichen erwarten wir, dass Schrozberg noch deutlicher als regionales Unternehmen wahrgenommen und geschätzt wird“, betonte Molkerei-Chef Friedemann Vogt.

Optimismus in Zeiten der Milchkrise

Er konnte jetzt als Repräsentanten des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Ministerialdirektor Wolfgang Reimer in der Demeter-Molkerei begrüßen. Reimer freute sich über positive Signale. Angesichts der allgemeinen Milchkrise tue es gut einen solchen Optimismus sowohl bei den Bauern wie bei der Molkerei erleben zu dürfen. Die Strategie der Molkerei, auf Demeter und den Naturkostfachhandel zu setzen, sei offenbar genau die richtige Entscheidung. Reimer unterstrich, dass die grün-rote Landesregierung mit ihrem Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“ das Ziel verfolgt, den Ökolandbau zu stärken und der steigenden Nachfrage nach Bioprodukten mit regionalen Angeboten Rechnung zu tragen.

Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten

Demeter-Vorstand Klemens Fischer bestärkte ihn darin: „Der Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten gehört zu den erklärten Zielen der biodynamischen Markengemeinschaft. Dabei spielt die Politik eine wichtige Rolle: Wir wünschen uns auch in anderen Bundesländern mehr Unterstützung für regionale Vermarktung von Bioprodukten.“ Der Demeter-Vorstand nannte das Wachstum von Schrozberg beeindruckend und würdigte die Molkerei als eine zukunftsfähige Genossenschaft, die stark bäuerlich geprägt ist. Fischer blickte in die Zukunft und forderte, schon in der Ausbildung der Bauern den ökologischen Landbau gleichberechtigt neben den konventionellen zu stellen, damit der junge Bauer dann frei entscheiden kann, wie er wirtschaften möchte.

„Die Demeter Milchbauern von hier“

Ministerialdirektor Wolfgang Reimer gab vor Ort den Startschuss für die Erweiterung des Schrozberger Demeter-Sortiments um Produkte mit dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg. Die Schrozberger Milchbauern starten passend dazu nun außerdem eine neue Werbekampagne und stellen die ersten Produkte aus der Reihe „Die Demeter Milchbauern von hier“ vor. Ausgelobt mit dem Regionalzeichen werden Kefir, Sahne, Vollmilch und fettarme Milch sowie die Schrozberger Spezialität Schwedenmilch. Alle diese Milchprodukte kommen im Pfandglas in den Naturkostfachhandel und erfreuen sich dort bereits der bevorzugten Nachfrage qualitätsorientierter Käufer. Aufsichtsrat und Demeter-Bauer Siegfried Meier verwies bei aller Freude über den Erfolg der Schrozberger Milchprodukte darauf, dass die Demeter-Milch im Ländle durchaus oft knapp sei und deshalb mehr Betriebe auf die Biodynamische Wirtschaftsweise umstellen sollten.

Die Molkerei Schrozberg

Die Molkerei Schrozberg verarbeitet seit 40 Jahren Demeter-Milch. Sie feierte 2014 Jubiläum und zählt zu den Pionieren der Bio-Branche. Seit der Gründung im Jahr 1900 wird die Molkerei als Genossenschaft Hohenlohe-Franken eG geführt. Derzeit liefern rund 100 Demeter-Bauern jährlich rund 21 Millionen Liter Milch.

Entscheidend für die Qualität der Schrozberger Milchprodukte sind unter anderen folgende Aspekte:

  • Die Milch stammt von Kühen, die ihre Hörner behalten und auf die Weide kommen.
  • Aromen und Konservierungsstoffe werden nicht eingesetzt.
  • Bei der Langzeitsäuerung reifen die Produkte schonend bis zu 20 Stunden.
  • Homogenisieren, Ultrahocherhitzen und ESL-Verfahren bei der Milch sind ausgeschlossen. Quark wird vor dem Abfüllen nicht erhitzt.
  • Mit der Beerenbauern-Joghurt-Linie wird ein besonderer regionaler Wertschätzungskreislauf gebildet: Milch und Beeren inklusive Verarbeitung in der Region zu fairen Preisen.