Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz für Lotte Pfeffer-Müller

Demeter-Winzerin erhält höchste rheinland-pfälzische Auszeichnung

Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz für Lotte Pfeffer-Müller

08.12.2015
Bild der Verleihung
v.l.n.r.: Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Demeter-Winzerin Lotte Pfeffer-Müller
(Bild: © Rheinland-Pfalz RLP / Sämmer)

Die ECOVIN- und Demeter-Winzerin Lotte Pfeffer-Müller erhielt in Mainz den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer verlieh auch in diesem Jahr die höchste rheinland-pfälzische Auszeichnung an Bürgerinnen und Bürger aus Rheinland-Pfalz, die Außergewöhnliches und Überdurchschnittliches für das Land geleistet haben.

Lotte Pfeffer-Müller wurde für Ihr Engagement im biodynamischen und ökologischen Weinbau ausgezeichnet. Sie führt gemeinsam mit Ihrem Mann Hans Müller das Weingut Brüder Dr. Becker in Ludwigshöhe. Das Weingut ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Ökologischer Weinbau ECOVIN im Jahr 1985 und gehört zu den Pionieren des biologischen Weinbaus. Von 1993 bis 1995 war Lotte Pfeffer-Müller Vorstandssprecherin im ECOVIN-Bundesvorstand, von 2008 bis 2015 bekleidete sie das Amt der Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion war sie aktiv im Vorstand des Deutschen Weinbauverbands und im erweiterten Vorstand des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Seit 1989 ist sie Mitglied im Kuratorium bzw. Stiftungsrat der Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL).

Lotte Pfeffer-Müllers unermüdlicher Einsatz für die Bedürfnisse der biodynamisch und ökologisch wirtschaftenden Winzerinnen und Winzer trug maßgeblich dazu bei, dass die Branche entscheidend nach vorne gebracht wurde. Sie setzte sich besonders stark auf europäischer Ebene für die Belange der Biowinzerinnen und -winzer in Deutschland ein und brachte ihre Expertise in die Diskussion um die Verarbeitungsrichtlinien mit ein.

Die Verleihung des Verdienstordens deckt die gesamte Bandbreite gesellschaftlichen Engagements ab und umfasst alle Bevölkerungskreise. Insbesondere sollen Leistungen derjenigen gewürdigt werden, die sich im Stillen und ohne öffentliches Aufsehen engagieren. Die Zahl der Ordensträger ist auf 800 begrenzt. Der Präsident des Landes sowie Mitglieder der Landesregierung können die Ordensträger vorschlagen.

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung des Bundesverbandes Ökologischer Weinbau Ecovin, zu dessen Mitgliedern Demeter zählt.

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Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz für Lotte Pfeffer-Müller
Demeter-Winzerin erhält höchste rheinland-pfälzische Auszeichnung

Die ECOVIN- und Demeter-Winzerin Lotte Pfeffer-Müller erhielt in Mainz den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer verlieh auch in diesem Jahr die höchste rheinland-pfälzische Auszeichnung an Bürgerinnen und Bürger aus Rheinland-Pfalz, die Außergewöhnliches und Überdurchschnittliches für das Land geleistet haben.

Lotte Pfeffer-Müller wurde für Ihr Engagement im biodynamischen und ökologischen Weinbau ausgezeichnet. Sie führt gemeinsam mit Ihrem Mann Hans Müller das Weingut Brüder Dr. Becker in Ludwigshöhe. Das Weingut ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Ökologischer Weinbau ECOVIN im Jahr 1985 und gehört zu den Pionieren des biologischen Weinbaus. Von 1993 bis 1995 war Lotte Pfeffer-Müller Vorstandssprecherin im ECOVIN-Bundesvorstand, von 2008 bis 2015 bekleidete sie das Amt der Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion war sie aktiv im Vorstand des Deutschen Weinbauverbands und im erweiterten Vorstand des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Seit 1989 ist sie Mitglied im Kuratorium bzw. Stiftungsrat der Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL).

Lotte Pfeffer-Müllers unermüdlicher Einsatz für die Bedürfnisse der biodynamisch und ökologisch wirtschaftenden Winzerinnen und Winzer trug maßgeblich dazu bei, dass die Branche entscheidend nach vorne gebracht wurde. Sie setzte sich besonders stark auf europäischer Ebene für die Belange der Biowinzerinnen und -winzer in Deutschland ein und brachte ihre Expertise in die Diskussion um die Verarbeitungsrichtlinien mit ein.

Die Verleihung des Verdienstordens deckt die gesamte Bandbreite gesellschaftlichen Engagements ab und umfasst alle Bevölkerungskreise. Insbesondere sollen Leistungen derjenigen gewürdigt werden, die sich im Stillen und ohne öffentliches Aufsehen engagieren. Die Zahl der Ordensträger ist auf 800 begrenzt. Der Präsident des Landes sowie Mitglieder der Landesregierung können die Ordensträger vorschlagen.