Qualität der Lebensmittelerzeugung fördern - Wert von Lebensmitteln auch im Preis abbilden

Demeter fordert Koalition der Willigen:

Qualität der Lebensmittelerzeugung fördern - Wert von Lebensmitteln auch im Preis abbilden

19.02.2013

Demeter, Qualitätsführer der Bio-Branche, fordert von der Politik statt rascher Aktionspläne effektive Maßnahmen, die wirklich an die Wurzel des Übels gehen. „Nur wenn es gelingt, eine Koalition der Willigen zu bilden, denen Qualität in der Lebensmittelerzeugung oberstes Gebot ist, werden Lebensmittelskandale auf Dauer zu verhindern sein“, betont der Vorstand der biodynamischen Markengemeinschaft, Klemens Fischer.  Statt allein auf schärfere Kontrolle und eindeutigere Kennzeichnung zu setzen, seien Bedingungen zu schaffen, die eine qualitätsorientierte Erzeugung und Verarbeitung fördern. „Hier ist der Staat gefordert entsprechende Weichen zu stellen,  statt nach wie vor Massentierhaltung und Billig-Produkte zu bevorzugen und Siegel für Nischen zu entwickeln. Öffentliche Förderung ist allein auf nachhaltige und verantwortungsbewusste Lebensmittelerzeugung abzustellen Das gilt auch für die  entsprechende Ausrichtung der EU-Agrarreform“, lautet die Demeter-Forderung.

Lebensmittelhersteller sollten von der Politik nicht darin bestärkt werden, ihre Waren mit dem Ziel immer billigerer Preise zu entwickeln, denn das erfordere immer weitere Einsparungspotenziale zu Lasten der natürlichen Grundlagen bis hin zu kriminellen Machenschaften. Gesellschaftlicher Konsens müsse es werden,  Lebensmittel als wertvolle Produkte mit entsprechender Wertschätzung zu begreifen und zu präsentieren.

Für die Pioniere im Bio-Bereich, die seit fast 90 Jahren Maßstäbe für eine zukunftsfähige Agrar- und Esskultur setzen, stehen Qualitätsorientierung und vor allem das Tierwohl an oberster Stelle. Das spiegelt sich auch im Jahresschwerpunkt der biodynamischen Aktivitäten wider, die noch konsequenter die wesensgemäße Tierhaltung auf den Demeter-Höfen umsetzen sollen. „Das gelingt uns, weil Demeter-Bäuerinnen und –Bauern genau so wie die Partner in der Verarbeitung und im Handel Transparenz und Werteorientierung leben“, unterstreicht Klemens Fischer.

19.02.2013
Qualität der Lebensmittelerzeugung fördern - Wert von Lebensmitteln auch im Preis abbilden
Demeter fordert Koalition der Willigen:

Demeter, Qualitätsführer der Bio-Branche, fordert von der Politik statt rascher Aktionspläne effektive Maßnahmen, die wirklich an die Wurzel des Übels gehen. „Nur wenn es gelingt, eine Koalition der Willigen zu bilden, denen Qualität in der Lebensmittelerzeugung oberstes Gebot ist, werden Lebensmittelskandale auf Dauer zu verhindern sein“, betont der Vorstand der biodynamischen Markengemeinschaft, Klemens Fischer.  Statt allein auf schärfere Kontrolle und eindeutigere Kennzeichnung zu setzen, seien Bedingungen zu schaffen, die eine qualitätsorientierte Erzeugung und Verarbeitung fördern. „Hier ist der Staat gefordert entsprechende Weichen zu stellen,  statt nach wie vor Massentierhaltung und Billig-Produkte zu bevorzugen und Siegel für Nischen zu entwickeln. Öffentliche Förderung ist allein auf nachhaltige und verantwortungsbewusste Lebensmittelerzeugung abzustellen Das gilt auch für die  entsprechende Ausrichtung der EU-Agrarreform“, lautet die Demeter-Forderung.

Lebensmittelhersteller sollten von der Politik nicht darin bestärkt werden, ihre Waren mit dem Ziel immer billigerer Preise zu entwickeln, denn das erfordere immer weitere Einsparungspotenziale zu Lasten der natürlichen Grundlagen bis hin zu kriminellen Machenschaften. Gesellschaftlicher Konsens müsse es werden,  Lebensmittel als wertvolle Produkte mit entsprechender Wertschätzung zu begreifen und zu präsentieren.

Für die Pioniere im Bio-Bereich, die seit fast 90 Jahren Maßstäbe für eine zukunftsfähige Agrar- und Esskultur setzen, stehen Qualitätsorientierung und vor allem das Tierwohl an oberster Stelle. Das spiegelt sich auch im Jahresschwerpunkt der biodynamischen Aktivitäten wider, die noch konsequenter die wesensgemäße Tierhaltung auf den Demeter-Höfen umsetzen sollen. „Das gelingt uns, weil Demeter-Bäuerinnen und –Bauern genau so wie die Partner in der Verarbeitung und im Handel Transparenz und Werteorientierung leben“, unterstreicht Klemens Fischer.