Sommer & Co

Familientradition und Handwerkskunst

Sommer & Co

02.03.2012
Bei Sommer & Co. Familientradition und Handwerkskunst: Kekse, Zwieback und Knabbergebäck  
 
Immer der Nase nach lässt sich das Traditionsunternehmen Biback SOMMER & Co  in Neu-Anspach finden. Hier wird das größte Gebäcksortiment in Demeter-Qualität produziert: Zwieback, Kekse und Knabbereien der Marke Sommer & Co.  
 
 
 
Bis 1850 reicht die Geschichte des Familienbetriebs zurück. Damals fing Gründer Friedrich Wilhelm Praum in Friedrichsdorf mit seiner Zwiebackfabrik an. Jetzt lenkt Dietrich Praum in fünfter Generation die Geschicke des 50-Mitarbeiter-Unternehmens. Dem 42-jährigen Diplom-Betriebswirt ist es gelungen, die traditionellen Werte seiner Vorfahren ins 21. Jahrhundert zu führen. „Wir haben schon immer Produkte mit kurzen Zutatenlisten gemacht. Alles, was wir verwendet haben, war natürlich.“Da war der Wechsel zu Bio-Rohstoff en naheliegend und die Umstellung gar nicht schwierig. 1996 stieg Dietrich Praum in das Unternehmen ein. 1998 kamen die ersten Bio-Gebäcke von Praum unter der Marke Sommer & Co. in die Regale der Bio-Läden.
 
 
 
Heute bietet der handwerklich versierte Bäcker fünf verschiedene Zwiebackspezialitäten, über 20 leckere Keksvarianten und acht Mal würziges Knabbergebäck an. Seit 2003 hat biodynamische Qualität Priorität. Das orangefarbene Demeter-Zeichen schmückt die Verpackungen. Dazu passen das ebenso nostalgische wie stylische Werbefoto mit den drei Praum-Kindern und der Slogan „Wertvoll wie wir“ natürlich bestens. „Ich bin überzeugt davon, dass die Demeter-Landwirtschaft die umfassendste Form der Landwirtschaft ist. Sie deckt alle Aspekte ab: Mensch, Tier, Erde, Pflanze. So bietet sie uns beste Rohstoff qualitäten, genau das, was wir wollen“, unterstreicht Dietrich Praum. Durch den Umzug Anfang 2010 ist Platz für vier moderne Backstraßen auf einer Ebene entstanden. Sechs Monate hat der Aufbau der neuen Anlagen gedauert. Die Feinabstimmung der Prozesse fordert immer noch technisches Geschick, fundiertes Wissen und beharrliches Streben nach optimaler Produktqualität. „Das Interesse daran ist mir quasi in die Wiege gelegt worden“, verrät der derzeitige Firmenchef. Am Stammsitz Friedrichsdorf war keine Entwicklung mehr möglich, zu eng das alte Gebäude mitten im Dorf. Dank der neuen Produktionskapazität konnte das Sortiment erweitert werden. Endlich war es auch möglich, die schokoladig-krossen Cookies zu backen, von denen bereits 1887 Urgroßonkel Louis in seinem letzten Brief aus der Neuen Welt berichtete, bevor sich seine Spur im mittleren Westen der USA für immer verlor. „So sind wir“, lacht Dietrich Praum. „Immer auf der Suche nach besonderen Rezepturen, die wir mit unserer Erfahrung, unserem Können, unseren besten Rohstoff en und unserem guten Geschmack in höchsten Genuss verwandeln.“
 
 
 
Vielfalt zeichnet das Sommer & Co.-Angebot aus. „Bei uns gibt es keine Massenproduktion.“ Feine Backwaren sind das erklärte Ziel. Was da zunächst in der kleinen Firmenküche als Handmuster ausprobiert wird, kosten die entsprechend feinen Zungen ausgiebig, bis die Rezeptur wirklich ausgereift ist. Alle Gewürze, Kräuter und Orangen- oder Zitronenöle sind bio und authentisch aromatisch. „Alles ist nachvollziehbar, im Grunde hat fast jeder Haushalt das zu Hause, was wir zum Backen brauchen.“ Allerdings stapeln sich im Lager bei Praum übers Jahr dann schon mal über 2 000 Tonnen Getreide. Der Dinkel kommt sogar aus der hessischen Nachbarschaft, Kamut aber natürlich aus den USA oder Kanada. Zucker und Kakao liefern die biodynamischen Projekte in Südamerika, die Butter produziert dann wieder der Demeter-Bauer aus der Region. Portionsweise wird der Teig für die Sommer & Co.-Produkte geknetet. Dank langer Ruhezeiten entwickelt er bereits ein charakteristisches Aroma.
 
 
Für den Zwieback laufen die Laibe dann durch 30 Meter lange Gärschränke mit optimal ausgesteuerter Temperatur und Feuchtigkeit. Der Einback muss über Nacht auskühlen, wird geschnitten, auf langen Bändern bei 200° C geröstet und unmittelbar verpackt. Viel Handarbeit leistet sich das Unternehmen – „nur so können wir unsere Qualität und unsere Vielfalt garantieren.“ Apropos Vielfalt: Eine fair zertifi zierte Reihe und ein großes mit vegan gekennzeichnetes Angebot gehören dazu. Und selbstverständlich wird die dank der großen Backöfen entstehende überschüssige Wärme zurück gewonnen und das, was nicht zum Kunden gelangen kann, als Schweinefutter sinnvoll weiterverwendet. „Wir stehen zu unserer ganzheitlichen Verantwortung“, kommentiert Dietrich Praum. Eine Backstraße weiter laufen die langen schmalen Teigbänder für Pane Picco unter dem Sesam -„Regen“ durch. Vom Kühlband wandern sie gleich über die Waage in die Klarsichtverpackung. Papieretikett befestigen, in Kartons packen und direkt rüber ins nahe Lager schieben, wo es über die Anfahrtsrampe dann weiter geht in die Lkws, die den Naturkosthandel anfahren. Friedrich Wilhelm Praum würde staunen, was seine Nachkommen alles geschaffen haben. „Aber er wäre bestimmt zufrieden mit uns“, sind sich Vater Fritz, Onkel Otto und Sohn Dietrich Praum sicher. Da können die Knabbergenießer bestimmt nicht widersprechen.
 
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Familientradition und Handwerkskunst
Bei Sommer & Co. Familientradition und Handwerkskunst: Kekse, Zwieback und Knabbergebäck  
 
Immer der Nase nach lässt sich das Traditionsunternehmen Biback SOMMER & Co  in Neu-Anspach finden. Hier wird das größte Gebäcksortiment in Demeter-Qualität produziert: Zwieback, Kekse und Knabbereien der Marke Sommer & Co.  
 
 
 
Bis 1850 reicht die Geschichte des Familienbetriebs zurück. Damals fing Gründer Friedrich Wilhelm Praum in Friedrichsdorf mit seiner Zwiebackfabrik an. Jetzt lenkt Dietrich Praum in fünfter Generation die Geschicke des 50-Mitarbeiter-Unternehmens. Dem 42-jährigen Diplom-Betriebswirt ist es gelungen, die traditionellen Werte seiner Vorfahren ins 21. Jahrhundert zu führen. „Wir haben schon immer Produkte mit kurzen Zutatenlisten gemacht. Alles, was wir verwendet haben, war natürlich.“Da war der Wechsel zu Bio-Rohstoff en naheliegend und die Umstellung gar nicht schwierig. 1996 stieg Dietrich Praum in das Unternehmen ein. 1998 kamen die ersten Bio-Gebäcke von Praum unter der Marke Sommer & Co. in die Regale der Bio-Läden.
 
 
 
Heute bietet der handwerklich versierte Bäcker fünf verschiedene Zwiebackspezialitäten, über 20 leckere Keksvarianten und acht Mal würziges Knabbergebäck an. Seit 2003 hat biodynamische Qualität Priorität. Das orangefarbene Demeter-Zeichen schmückt die Verpackungen. Dazu passen das ebenso nostalgische wie stylische Werbefoto mit den drei Praum-Kindern und der Slogan „Wertvoll wie wir“ natürlich bestens. „Ich bin überzeugt davon, dass die Demeter-Landwirtschaft die umfassendste Form der Landwirtschaft ist. Sie deckt alle Aspekte ab: Mensch, Tier, Erde, Pflanze. So bietet sie uns beste Rohstoff qualitäten, genau das, was wir wollen“, unterstreicht Dietrich Praum. Durch den Umzug Anfang 2010 ist Platz für vier moderne Backstraßen auf einer Ebene entstanden. Sechs Monate hat der Aufbau der neuen Anlagen gedauert. Die Feinabstimmung der Prozesse fordert immer noch technisches Geschick, fundiertes Wissen und beharrliches Streben nach optimaler Produktqualität. „Das Interesse daran ist mir quasi in die Wiege gelegt worden“, verrät der derzeitige Firmenchef. Am Stammsitz Friedrichsdorf war keine Entwicklung mehr möglich, zu eng das alte Gebäude mitten im Dorf. Dank der neuen Produktionskapazität konnte das Sortiment erweitert werden. Endlich war es auch möglich, die schokoladig-krossen Cookies zu backen, von denen bereits 1887 Urgroßonkel Louis in seinem letzten Brief aus der Neuen Welt berichtete, bevor sich seine Spur im mittleren Westen der USA für immer verlor. „So sind wir“, lacht Dietrich Praum. „Immer auf der Suche nach besonderen Rezepturen, die wir mit unserer Erfahrung, unserem Können, unseren besten Rohstoff en und unserem guten Geschmack in höchsten Genuss verwandeln.“
 
 
 
Vielfalt zeichnet das Sommer & Co.-Angebot aus. „Bei uns gibt es keine Massenproduktion.“ Feine Backwaren sind das erklärte Ziel. Was da zunächst in der kleinen Firmenküche als Handmuster ausprobiert wird, kosten die entsprechend feinen Zungen ausgiebig, bis die Rezeptur wirklich ausgereift ist. Alle Gewürze, Kräuter und Orangen- oder Zitronenöle sind bio und authentisch aromatisch. „Alles ist nachvollziehbar, im Grunde hat fast jeder Haushalt das zu Hause, was wir zum Backen brauchen.“ Allerdings stapeln sich im Lager bei Praum übers Jahr dann schon mal über 2 000 Tonnen Getreide. Der Dinkel kommt sogar aus der hessischen Nachbarschaft, Kamut aber natürlich aus den USA oder Kanada. Zucker und Kakao liefern die biodynamischen Projekte in Südamerika, die Butter produziert dann wieder der Demeter-Bauer aus der Region. Portionsweise wird der Teig für die Sommer & Co.-Produkte geknetet. Dank langer Ruhezeiten entwickelt er bereits ein charakteristisches Aroma.
 
 
Für den Zwieback laufen die Laibe dann durch 30 Meter lange Gärschränke mit optimal ausgesteuerter Temperatur und Feuchtigkeit. Der Einback muss über Nacht auskühlen, wird geschnitten, auf langen Bändern bei 200° C geröstet und unmittelbar verpackt. Viel Handarbeit leistet sich das Unternehmen – „nur so können wir unsere Qualität und unsere Vielfalt garantieren.“ Apropos Vielfalt: Eine fair zertifi zierte Reihe und ein großes mit vegan gekennzeichnetes Angebot gehören dazu. Und selbstverständlich wird die dank der großen Backöfen entstehende überschüssige Wärme zurück gewonnen und das, was nicht zum Kunden gelangen kann, als Schweinefutter sinnvoll weiterverwendet. „Wir stehen zu unserer ganzheitlichen Verantwortung“, kommentiert Dietrich Praum. Eine Backstraße weiter laufen die langen schmalen Teigbänder für Pane Picco unter dem Sesam -„Regen“ durch. Vom Kühlband wandern sie gleich über die Waage in die Klarsichtverpackung. Papieretikett befestigen, in Kartons packen und direkt rüber ins nahe Lager schieben, wo es über die Anfahrtsrampe dann weiter geht in die Lkws, die den Naturkosthandel anfahren. Friedrich Wilhelm Praum würde staunen, was seine Nachkommen alles geschaffen haben. „Aber er wäre bestimmt zufrieden mit uns“, sind sich Vater Fritz, Onkel Otto und Sohn Dietrich Praum sicher. Da können die Knabbergenießer bestimmt nicht widersprechen.
 
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