Pack s’Rüebli bim Schopf

Mach mit und sei dabei am 6. Juni 2013

Pack s’Rüebli bim Schopf

27.05.2013
Demeter Gärtnerei Berg lädt mit diesem Projekt Konsumenten ein sich aktiv zu beteiligen.
Demeter Gärtnerei Berg lädt mit diesem Projekt Konsumenten ein sich aktiv zu beteiligen.

Wenn der Gärtner wissen will, wer sein Gemüse isst und die Esserin mitbestimmen will, wie ihre Lebensmittel angebaut werden, dann sollten sie die Köpfe zusammen stecken und ihre Bedürfnisse vereinen. Die Möglichkeit, den Grundstein für eine Gemeinschaft von Konsumierenden und Produzierenden zu legen, haben interessierte Menschen aus Basel und Umgebung am Samstag, 8. Juni 2013, bei der Demeter Gärtnerei Berg in Binzen.

Die nach biologisch-dynamischer Methode arbeitende Gärtnerei Berg ruft dazu auf, „s’Rüebli bim Schopf z’packe“ und gemeinsam mit anderen Interessierten teilzuhaben an einem Stück lebendiger Erde. Um 15.30 Uhr führen Stefan und Peter Berg durch die Gärtnerei im Niederfeld 1 in Binzen, anschließend wird gemeinsam auf dem Feuer gekocht. Eine Gesprächsrunde ab 18.15 Uhr, in der die Bedürfnisse zusammen getragen und die bisherigen Projektideen vorgestellt werden, rundet diese unverbindliche Info-Veranstaltung ab. Anmeldung erwünscht unter Tel. 0049-(0)7621-96 83 10 oder online hier.

Von Seiten der Gärtnerei ist auch die Entfremdung der Gesellschaft von der eigenen Scholle ein wichtiger Motivator für die Initiative: „Ich möchte die Menschen kennen, die mein Gemüse essen. Für eine anonyme Masse zu arbeiten, erfüllt mich nur ungenügend“, sagt Stefan Berg, der in vierten Generation das Land in Binzen bewirtschaftet. Zudem reagiert die Gärtnerei damit auf die Situation der hiesigen Landwirtschaft im globalen Kontext - zu fairen Bedingungen hochwertige Lebensmittel anzubauen wird immer schwieriger. Für die Konsumentinnen und Konsumenten spielt die Mitbestimmung über Saatgut, Methoden und Angebot ihrer Lebensmittel eine große Rolle. Außerdem streben die Initiantinnen und Initianten eine aktive Mitarbeit der Konsumierenden in der Gärtnerei an, so dass diese ein Teil des Gärtnereiteams werden. Mitträgerinnen des Projekts sind die Vereine Urban Agriculture Basel, Lebensmittel Gemeinschaft Basel und HeliosTerra e. V. – Verein zur Förderung biologisch-dynamischen Landbaus.

Konsumierende und Produzierende vereinigt

Kurze Transportwege, saisongerechte Esswaren, faire und nachhaltige Produktion, Mitsprache der Konsumenten – all diese Aspekte vereinen sich in einer Gemeinschaft von Konsumierenden und Produzierenden. Es handelt sich um eine solidarische Form des Wirtschaftens, die vorbei an den gängigen Marktmechanismen und der Kapitalmacht auf zwischenmenschliche Beziehungen, Vertrauen und Selbstbestimmung setzt. Die Produktionskosten werden im Voraus von den Konsumentinnen und Konsumenten getragen. Die Vorteile dieser konsumentengestützten Landwirtschaft sind vielfältig: Die Erzeuger erhalten gerechte Preise für ihre Produkte – diese sind bei steigenden Produktionskosten seit ca. zehn Jahren praktisch gleich geblieben. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft bleibt erhalten. In der Gemeinschaft wird das Risiko geteilt. Der Bezug zwischen jenen Menschen, die Lebensmittel produzieren und jenen, die konsumieren, wird wieder verstärkt. Die regionale Ernährungs-Souveränität wird gefördert.

Weitere Informationen: Stefan Berg, Tel. 0049-(0)7621-96 83 10

27.05.2013
Pack s’Rüebli bim Schopf
Mach mit und sei dabei am 6. Juni 2013

Wenn der Gärtner wissen will, wer sein Gemüse isst und die Esserin mitbestimmen will, wie ihre Lebensmittel angebaut werden, dann sollten sie die Köpfe zusammen stecken und ihre Bedürfnisse vereinen. Die Möglichkeit, den Grundstein für eine Gemeinschaft von Konsumierenden und Produzierenden zu legen, haben interessierte Menschen aus Basel und Umgebung am Samstag, 8. Juni 2013, bei der Demeter Gärtnerei Berg in Binzen.

Die nach biologisch-dynamischer Methode arbeitende Gärtnerei Berg ruft dazu auf, „s’Rüebli bim Schopf z’packe“ und gemeinsam mit anderen Interessierten teilzuhaben an einem Stück lebendiger Erde. Um 15.30 Uhr führen Stefan und Peter Berg durch die Gärtnerei im Niederfeld 1 in Binzen, anschließend wird gemeinsam auf dem Feuer gekocht. Eine Gesprächsrunde ab 18.15 Uhr, in der die Bedürfnisse zusammen getragen und die bisherigen Projektideen vorgestellt werden, rundet diese unverbindliche Info-Veranstaltung ab. Anmeldung erwünscht unter Tel. 0049-(0)7621-96 83 10 oder online hier.

Von Seiten der Gärtnerei ist auch die Entfremdung der Gesellschaft von der eigenen Scholle ein wichtiger Motivator für die Initiative: „Ich möchte die Menschen kennen, die mein Gemüse essen. Für eine anonyme Masse zu arbeiten, erfüllt mich nur ungenügend“, sagt Stefan Berg, der in vierten Generation das Land in Binzen bewirtschaftet. Zudem reagiert die Gärtnerei damit auf die Situation der hiesigen Landwirtschaft im globalen Kontext - zu fairen Bedingungen hochwertige Lebensmittel anzubauen wird immer schwieriger. Für die Konsumentinnen und Konsumenten spielt die Mitbestimmung über Saatgut, Methoden und Angebot ihrer Lebensmittel eine große Rolle. Außerdem streben die Initiantinnen und Initianten eine aktive Mitarbeit der Konsumierenden in der Gärtnerei an, so dass diese ein Teil des Gärtnereiteams werden. Mitträgerinnen des Projekts sind die Vereine Urban Agriculture Basel, Lebensmittel Gemeinschaft Basel und HeliosTerra e. V. – Verein zur Förderung biologisch-dynamischen Landbaus.

Konsumierende und Produzierende vereinigt

Kurze Transportwege, saisongerechte Esswaren, faire und nachhaltige Produktion, Mitsprache der Konsumenten – all diese Aspekte vereinen sich in einer Gemeinschaft von Konsumierenden und Produzierenden. Es handelt sich um eine solidarische Form des Wirtschaftens, die vorbei an den gängigen Marktmechanismen und der Kapitalmacht auf zwischenmenschliche Beziehungen, Vertrauen und Selbstbestimmung setzt. Die Produktionskosten werden im Voraus von den Konsumentinnen und Konsumenten getragen. Die Vorteile dieser konsumentengestützten Landwirtschaft sind vielfältig: Die Erzeuger erhalten gerechte Preise für ihre Produkte – diese sind bei steigenden Produktionskosten seit ca. zehn Jahren praktisch gleich geblieben. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft bleibt erhalten. In der Gemeinschaft wird das Risiko geteilt. Der Bezug zwischen jenen Menschen, die Lebensmittel produzieren und jenen, die konsumieren, wird wieder verstärkt. Die regionale Ernährungs-Souveränität wird gefördert.

Weitere Informationen: Stefan Berg, Tel. 0049-(0)7621-96 83 10