1 Cent pro Ei für das Öko-Huhn von morgen

Meldung der Ökologischen Tierzucht gGmbH

1 Cent pro Ei für das Öko-Huhn von morgen

18.04.2016

Die Mitgliedsbetriebe des Verbands Ökokiste e. V. beteiligen sich an dem Projekt der Ökologischen Tierzucht gGmbH „Das Öko-Huhn von morgen“. Diese Zuchtinitiative setzt bei den Ursachen unserer unethischen Geflügelhaltung an: Ihr Ziel sind Tiere, die optimal an ökologische Haltungs- und Fütterungsbedingungen angepasst sind. Dazu gehört auch, dass männliche Küken nicht mehr als Ausschuss gelten, sondern sinnvoll verwendet werden können. Die Betriebe der Ökokiste beteiligen sich selbst an der Züchtung, bieten Eier aus bestehenden Zuchtherden an oder führen pro verkauftem Ei einen Cent als Projektunterstützung ab: den so genannten „Eier-Cent“.

Der Verband Ökokiste e.V. und jeder seiner Mitgliedsbetriebe bundesweit haben sich den Leitspruch „100 Prozent Bio“ auf die Fahnen geschrieben. Um dem gerecht zu werden, müssen auch Bio-Waren und ihre Produktionsbedingungen immer wieder hinterfragt werden, denn auch hier gibt es Unterschiede. So ist Geflügelzucht immer noch ein Bereich, in dem Verbesserungspotenzial besteht: Zwar werden in Bio-Betrieben die Tiere nach ökologischen Standards gehalten. Doch handelt es sich bei den Hühnern in der Regel um die Nachkommen von Hochleistungs-Käfigtieren, das heißt, sie sind physiologisch nicht an die ökologische Haltung und Fütterung angepasst. Der Weg zu mehr Tierwohl kann also nur über die Verbesserung der „Qualität von Anfang an“ laufen, um sich unabhängig von industriellen Zuchtstrukturen zu machen. Denn mit diesen geht auch das Töten der männlichen Küken einher – das man als Verbraucher in Kauf nehmen muss, selbst wenn man konsequent zu Bio-Eiern greift und das von vielen Bio-Landwirten als unerträglich empfunden wird.

Das Ziel: Authentische Strukturen für eine ökologische Tierzucht

Die Initiative von Bioland und Demeter, die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ), strebt hier eine Lösung an. Ziele des Projekts sind der Aufbau authentischer Strukturen für die ökologische Tierzucht und eigene Zuchtstrukturen bei ökologischem Geflügel. Dabei ist es entscheidend für den Erfolg des Projekts, dass sich viele Bio-Landwirte daran beteiligen.

Die Betriebe des Verbands Ökokiste e. V. setzen sich geschlossen für das „Öko-Huhn von morgen“ ein. Einen finanziellen Beitrag für das aufwendige Langzeitprojekt soll die Aktion „Eier-Cent“ leisten: Für jedes verkaufte Ei aus der Ökokiste wird ein Cent an die ÖTZ abgeführt. Einige Betriebe beteiligen sich selbst an der Züchtung und/oder bieten Eier aus bestehenden neuen Zuchtherden an.

Inga Günther, Ökokisten-Mitarbeiterin am Hofgut Rengoldshausen und Geschäftsführerin der ÖTZ: „Unser langfristiges Ziel ist es, Tiere zu züchten, die schon unter ökologischen Gesichtspunkten selektiert und an die besonderen Gegebenheiten der ökologischen Haltung angepasst sind. Gleichzeitig muss das Öko-Huhn von morgen über ausreichendes Leistungspotenzial verfügen, um eine wirtschaftliche Produktion zu ermöglichen – auch wenn das für den Verbraucher erst mal hart klingt: Aber wenn die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist, kann sich eine authentische ökologische Haltung nicht durchsetzen, und das geht zu Lasten der Tiere. Im besten Fall wird ein Tier für Eier und für Fleisch genutzt – was auch die sinnvolle Verwendung männlicher Küken gewährleistet.“ Selbstverständlich werden diese Tiere das Leistungsniveau der Tiere von heute nicht erreichen – das sollen sie auch gar nicht. Ein Vorteil wird sein, dass ihre Fleischqualität durch das langsamere Wachstum deutlich besser sein wird.

Die Meldung beruht auf einer Pressemitteilung der Ökologischen Tierzucht gGmbH, die von Bioland und Demeter gegründet wurde.

1 Cent pro Ei für das Öko-Huhn von morgen
Meldung der Ökologischen Tierzucht gGmbH

Die Mitgliedsbetriebe des Verbands Ökokiste e. V. beteiligen sich an dem Projekt der Ökologischen Tierzucht gGmbH „Das Öko-Huhn von morgen“. Diese Zuchtinitiative setzt bei den Ursachen unserer unethischen Geflügelhaltung an: Ihr Ziel sind Tiere, die optimal an ökologische Haltungs- und Fütterungsbedingungen angepasst sind. Dazu gehört auch, dass männliche Küken nicht mehr als Ausschuss gelten, sondern sinnvoll verwendet werden können. Die Betriebe der Ökokiste beteiligen sich selbst an der Züchtung, bieten Eier aus bestehenden Zuchtherden an oder führen pro verkauftem Ei einen Cent als Projektunterstützung ab: den so genannten „Eier-Cent“.

Der Verband Ökokiste e.V. und jeder seiner Mitgliedsbetriebe bundesweit haben sich den Leitspruch „100 Prozent Bio“ auf die Fahnen geschrieben. Um dem gerecht zu werden, müssen auch Bio-Waren und ihre Produktionsbedingungen immer wieder hinterfragt werden, denn auch hier gibt es Unterschiede. So ist Geflügelzucht immer noch ein Bereich, in dem Verbesserungspotenzial besteht: Zwar werden in Bio-Betrieben die Tiere nach ökologischen Standards gehalten. Doch handelt es sich bei den Hühnern in der Regel um die Nachkommen von Hochleistungs-Käfigtieren, das heißt, sie sind physiologisch nicht an die ökologische Haltung und Fütterung angepasst. Der Weg zu mehr Tierwohl kann also nur über die Verbesserung der „Qualität von Anfang an“ laufen, um sich unabhängig von industriellen Zuchtstrukturen zu machen. Denn mit diesen geht auch das Töten der männlichen Küken einher – das man als Verbraucher in Kauf nehmen muss, selbst wenn man konsequent zu Bio-Eiern greift und das von vielen Bio-Landwirten als unerträglich empfunden wird.

Das Ziel: Authentische Strukturen für eine ökologische Tierzucht

Die Initiative von Bioland und Demeter, die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ), strebt hier eine Lösung an. Ziele des Projekts sind der Aufbau authentischer Strukturen für die ökologische Tierzucht und eigene Zuchtstrukturen bei ökologischem Geflügel. Dabei ist es entscheidend für den Erfolg des Projekts, dass sich viele Bio-Landwirte daran beteiligen.

Die Betriebe des Verbands Ökokiste e. V. setzen sich geschlossen für das „Öko-Huhn von morgen“ ein. Einen finanziellen Beitrag für das aufwendige Langzeitprojekt soll die Aktion „Eier-Cent“ leisten: Für jedes verkaufte Ei aus der Ökokiste wird ein Cent an die ÖTZ abgeführt. Einige Betriebe beteiligen sich selbst an der Züchtung und/oder bieten Eier aus bestehenden neuen Zuchtherden an.

Inga Günther, Ökokisten-Mitarbeiterin am Hofgut Rengoldshausen und Geschäftsführerin der ÖTZ: „Unser langfristiges Ziel ist es, Tiere zu züchten, die schon unter ökologischen Gesichtspunkten selektiert und an die besonderen Gegebenheiten der ökologischen Haltung angepasst sind. Gleichzeitig muss das Öko-Huhn von morgen über ausreichendes Leistungspotenzial verfügen, um eine wirtschaftliche Produktion zu ermöglichen – auch wenn das für den Verbraucher erst mal hart klingt: Aber wenn die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist, kann sich eine authentische ökologische Haltung nicht durchsetzen, und das geht zu Lasten der Tiere. Im besten Fall wird ein Tier für Eier und für Fleisch genutzt – was auch die sinnvolle Verwendung männlicher Küken gewährleistet.“ Selbstverständlich werden diese Tiere das Leistungsniveau der Tiere von heute nicht erreichen – das sollen sie auch gar nicht. Ein Vorteil wird sein, dass ihre Fleischqualität durch das langsamere Wachstum deutlich besser sein wird.