Neue Lebensmitteltrends – wer fragt nach Qualität?

MittwochsBlog

Neue Lebensmitteltrends – wer fragt nach Qualität?

11.11.2015

Es tut sich was in der Ernährungsbranche, vor allem, weil neue Techniken im Angebot sind und an der Marge von Bestehendem knabbern. Der Bauer mit Marktstand, der junge Kunden gezielt über die Internetplattform Instagram anspricht, Internet und facebook sind bei dieser Klientel schon out. Gehobene Imbissbuden, die auf Festivals und in Innenstädten unter „Food Truck“ firmieren und Originalität hier und da sogar mit Bio-Lebensmittel verbinden. Formschönes Karottenpüree aus dem 3-D-Drucker, propagiert im Bereich Altenpflege. Und Amazon will bald auch Lebensmittel „fresh“ ausliefern, per Drohne aber hierzulande noch nicht möglich. Da wird vielleicht doch der gerade entwickelte Lieferroboter das Rennen machen, wenn er nicht an Treppen scheitert. Ich wünsche mir da eher andere Trends: weniger Plastikverpackungen, lose Ware auch von nicht größennormgerechtem Gemüse und Obst und mehr Gespür für das, was wir wirklich brauchen: mehr Bescheidenheit statt Hypes, echte Lebensmittel und das Bewusstsein, dass Essen uns mit der Welt verbindet, wir Co-produzenten sind mit allen Konsequenzen.

Nützliche Links dazu:

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde: www.lebendigeerde.de.

Neue Lebensmitteltrends – wer fragt nach Qualität?
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Es tut sich was in der Ernährungsbranche, vor allem, weil neue Techniken im Angebot sind und an der Marge von Bestehendem knabbern. Der Bauer mit Marktstand, der junge Kunden gezielt über die Internetplattform Instagram anspricht, Internet und facebook sind bei dieser Klientel schon out. Gehobene Imbissbuden, die auf Festivals und in Innenstädten unter „Food Truck“ firmieren und Originalität hier und da sogar mit Bio-Lebensmittel verbinden. Formschönes Karottenpüree aus dem 3-D-Drucker, propagiert im Bereich Altenpflege. Und Amazon will bald auch Lebensmittel „fresh“ ausliefern, per Drohne aber hierzulande noch nicht möglich. Da wird vielleicht doch der gerade entwickelte Lieferroboter das Rennen machen, wenn er nicht an Treppen scheitert. Ich wünsche mir da eher andere Trends: weniger Plastikverpackungen, lose Ware auch von nicht größennormgerechtem Gemüse und Obst und mehr Gespür für das, was wir wirklich brauchen: mehr Bescheidenheit statt Hypes, echte Lebensmittel und das Bewusstsein, dass Essen uns mit der Welt verbindet, wir Co-produzenten sind mit allen Konsequenzen.

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Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde: www.lebendigeerde.de.