Die neue Lebendige Erde ist erschienen

Pflanzen züchten

Die neue Lebendige Erde ist erschienen

12.07.2013

Ob schmackhafte Gemüsesorten oder nahrhafte Getreide – die biodynamischen Züchter haben inzwischen eine Menge zu bieten. Dennoch steht die Ökozüchtung, als Alternative zu Hybriden und Gentechnik erst am Anfang. Welche Potenziale, welche Aufgaben, wie finanzieren, die Juli-August-Ausgabe von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift fürs Biodynamische, geht diesen Fragen nach.

Grundsätze der Ökozüchtung erläutert Dr. Klaus-Peter Wilbois vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau  (FiBL) Deutschland. Deutlich wird dabei: der Ökolandbau braucht eigene Sorten, sei es für die Leistungsfähigkeit unter seinen Bedingungen, sei es, weil die „konventionelle“ Züchtung zunehmend ins Labor verlagert wird, und immer weniger ökokompatibel ist.

Das Portrait des biodynamischen Züchters Dr. Karl-Josef Müller zeigt die innovativen Ansätze der Ökozüchtung: Erweitern der Agrobiodiversität, Zuschnitt der Sorten auf Standorte, Leistung vor allem bei Qualität. Vermarktung und gesetzlicher Rahmen müssen dementsprechend weiterentwickelt werden – mit langem Atem. Den aktuellen Entwurf des EU-Saatgutverkehrsgesetzes kommentiert Gebhard Rossmanith, Vorstand des Öko Gemüsesaatgutvermehrers Bingenheimer Saatgut AG. Wie die biodynamischen Gemüsezüchter dort, in der Züchtung, mit dem Handel und der Forschung zusammen arbeiten, beschreibt Michael Fleck vom Kultursaat e. V., dem gemeinnützigen Eigentümer der biodynamischen gezüchteten Sorten. Auch eine Fortbildung zum Züchter wird angeboten. Dass Obst und Reben bisher nicht im Focus der Ökozüchtung sind, machen der Beitrag des Demeter Obstbauern Niklaus Bolliger und das Interview mit dem Weinbauforscher Georg Meißner deutlich.

Die bisher aus der biodynamischen Züchtung verfügbaren Sorten stellt die Sortenliste biodynamisch gezüchtetes Getreide vor, die in dieser Ausgabe ausführlich besprochen wird. Über bei Kraut-und Knollenfäule taugliche Sorten sowie geeignete Maßnahmen zur Eindämmung dieser Kartoffelkrankheit schreibt Hans-Jürgen Meßmer, Fachberater für Pflanzenschutz am ltz Bayern.

Wildgetreide in Kultur nehmen, geht das, was vor zehntausend Jahren mal gelang? Zu dieser spannenden Frage gibt der Forschungsbericht von Dr. Bertold Heyden Auskunft. Der Züchter und Forscher bearbeitet u. a. das Wildgras Dasypyrum und zeigt die Schritte, die bis zum Anbau erforderlich sind.  

Ernähren sich Mitglieder einer sogenannten „Solidarischen Landwirtschaft“ (CSA) anders? Dieser Frage geht Autorin Susanne Aigner mit ihrem Beitrag nach: Im Sommer Salat – im Winter Pastinaken? Wie immer runden Tipps für den Hausgarten, Beiträge zu biodynamischen Kernbegriffen und Präparaten, eine Blick in den Sternenhimmel sowie Aktuelles aus dem Demeter-Verband die Ausgabe ab, Buchvorstellungen und Terminhinweise inclusive.

Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die deutschsprachige Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur. (Abo 43 €, Einzelheft 7,50  € plus Porto).

Vorhergehende Ausgaben:

 

www.LebendigeErde.de

Beteiligen (3-13)

 

Kostenloses Probeexemplar

Umstellen (2-13)

 

06155-8469-0,  Fax:  -846911 oder

Schmecken (1-13)

 

info[ / at \ ]lebendigeErde [ / dot \ ] de

www.LebendigeErde.de         Brandschneise 1,    64295 Darmstadt

12.07.2013
Die neue Lebendige Erde ist erschienen
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Ob schmackhafte Gemüsesorten oder nahrhafte Getreide – die biodynamischen Züchter haben inzwischen eine Menge zu bieten. Dennoch steht die Ökozüchtung, als Alternative zu Hybriden und Gentechnik erst am Anfang. Welche Potenziale, welche Aufgaben, wie finanzieren, die Juli-August-Ausgabe von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift fürs Biodynamische, geht diesen Fragen nach.

Grundsätze der Ökozüchtung erläutert Dr. Klaus-Peter Wilbois vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau  (FiBL) Deutschland. Deutlich wird dabei: der Ökolandbau braucht eigene Sorten, sei es für die Leistungsfähigkeit unter seinen Bedingungen, sei es, weil die „konventionelle“ Züchtung zunehmend ins Labor verlagert wird, und immer weniger ökokompatibel ist.

Das Portrait des biodynamischen Züchters Dr. Karl-Josef Müller zeigt die innovativen Ansätze der Ökozüchtung: Erweitern der Agrobiodiversität, Zuschnitt der Sorten auf Standorte, Leistung vor allem bei Qualität. Vermarktung und gesetzlicher Rahmen müssen dementsprechend weiterentwickelt werden – mit langem Atem. Den aktuellen Entwurf des EU-Saatgutverkehrsgesetzes kommentiert Gebhard Rossmanith, Vorstand des Öko Gemüsesaatgutvermehrers Bingenheimer Saatgut AG. Wie die biodynamischen Gemüsezüchter dort, in der Züchtung, mit dem Handel und der Forschung zusammen arbeiten, beschreibt Michael Fleck vom Kultursaat e. V., dem gemeinnützigen Eigentümer der biodynamischen gezüchteten Sorten. Auch eine Fortbildung zum Züchter wird angeboten. Dass Obst und Reben bisher nicht im Focus der Ökozüchtung sind, machen der Beitrag des Demeter Obstbauern Niklaus Bolliger und das Interview mit dem Weinbauforscher Georg Meißner deutlich.

Die bisher aus der biodynamischen Züchtung verfügbaren Sorten stellt die Sortenliste biodynamisch gezüchtetes Getreide vor, die in dieser Ausgabe ausführlich besprochen wird. Über bei Kraut-und Knollenfäule taugliche Sorten sowie geeignete Maßnahmen zur Eindämmung dieser Kartoffelkrankheit schreibt Hans-Jürgen Meßmer, Fachberater für Pflanzenschutz am ltz Bayern.

Wildgetreide in Kultur nehmen, geht das, was vor zehntausend Jahren mal gelang? Zu dieser spannenden Frage gibt der Forschungsbericht von Dr. Bertold Heyden Auskunft. Der Züchter und Forscher bearbeitet u. a. das Wildgras Dasypyrum und zeigt die Schritte, die bis zum Anbau erforderlich sind.  

Ernähren sich Mitglieder einer sogenannten „Solidarischen Landwirtschaft“ (CSA) anders? Dieser Frage geht Autorin Susanne Aigner mit ihrem Beitrag nach: Im Sommer Salat – im Winter Pastinaken? Wie immer runden Tipps für den Hausgarten, Beiträge zu biodynamischen Kernbegriffen und Präparaten, eine Blick in den Sternenhimmel sowie Aktuelles aus dem Demeter-Verband die Ausgabe ab, Buchvorstellungen und Terminhinweise inclusive.

Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die deutschsprachige Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur. (Abo 43 €, Einzelheft 7,50  € plus Porto).

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06155-8469-0,  Fax:  -846911 oder

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