Ehrlich essen – werde Dein eigener Sommelier

MittwochsBlog

Ehrlich essen – werde Dein eigener Sommelier

21.09.2016
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Während auf der einen Seite die Zahl der plastikverpackten Supermarktprodukte rapide zu-, die Zahl der Bäcker und Metzger aber deutlich abnimmt, machen sich andererseits Menschen auf, den Geschmack zu entdecken. Beim Menü und beim Wein kennt man das, jetzt gibt es auch Sommeliers, also Feingeschmacksberater, für Käse, Bier und gar für Brot. Im Land der tausend Brotsorten eigentlich kein Wunder, bemerkenswert ist die Ausdehnung der sensorischen Sensibilisierung auf Alltagslebensmittel dennoch. Demeter-Bäcker praktizieren das schon lange, mit der jährlichen Brotprüfung. Da sie biodynamisches Getreide nicht mit problematischen Zusätzen und gern auch vollkörnig verbacken, haben sie mit dem Geschmacksexperten Martin Darting dafür eigene, erweiterte Kriterien entwickelt. Einen Schritt weiter geht Dr. Uwe Geier vom biodynamischen Forschungsring mit der Methode der Wirksensorik: hier erfahren Teilnehmer und Prüfer an sich selbst die Wirkung hinter dem Lebensmittel auf Seele und Geist. Gemessen wird dies mit einer Art psychologischem Test. Im Alltag hilft dies, darauf achten, was uns beim Essen gut tut, macht uns mündiger bei der Ernährung. Das kann man auch lernen mit der Methode „ehrlich essen“.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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Wirksensorik
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Während auf der einen Seite die Zahl der plastikverpackten Supermarktprodukte rapide zu-, die Zahl der Bäcker und Metzger aber deutlich abnimmt, machen sich andererseits Menschen auf, den Geschmack zu entdecken. Beim Menü und beim Wein kennt man das, jetzt gibt es auch Sommeliers, also Feingeschmacksberater, für Käse, Bier und gar für Brot. Im Land der tausend Brotsorten eigentlich kein Wunder, bemerkenswert ist die Ausdehnung der sensorischen Sensibilisierung auf Alltagslebensmittel dennoch. Demeter-Bäcker praktizieren das schon lange, mit der jährlichen Brotprüfung. Da sie biodynamisches Getreide nicht mit problematischen Zusätzen und gern auch vollkörnig verbacken, haben sie mit dem Geschmacksexperten Martin Darting dafür eigene, erweiterte Kriterien entwickelt. Einen Schritt weiter geht Dr. Uwe Geier vom biodynamischen Forschungsring mit der Methode der Wirksensorik: hier erfahren Teilnehmer und Prüfer an sich selbst die Wirkung hinter dem Lebensmittel auf Seele und Geist. Gemessen wird dies mit einer Art psychologischem Test. Im Alltag hilft dies, darauf achten, was uns beim Essen gut tut, macht uns mündiger bei der Ernährung. Das kann man auch lernen mit der Methode „ehrlich essen“.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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