Nass und nässer

MittwochsBlog

Nass und nässer

15.06.2016
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Trockene Frühsommer und das Leiden der Landwirte und Gärtner daran, das war der Anlass für das Thema unserer Märzausgabe. Nun ist in diesem Jahr alles anders, nämlich Wasser reichlich, aber ebenfalls extrem: Böden wassergesättigt, Nutzpflanzen unter hohem Pilzdruck, jedenfalls im Süden und Westen, auch nicht gut für die Bauern, auch nicht für Biobauern, egal ob sie Obst, Kartoffeln oder Wein anbauen. Wenn man nicht auf den Acker kann, oder steter Regen jeden aufgebrachten Schutzbelag abwäscht, braucht es schon ziemlich widerstandfähige Sorten. Nervig ist das Wetter auch für Gemüsegärtner, mache gehen schon barfuß, weil es ihnen die Gummistiefel im Matsch auszieht. Die durch den Klimawandel beeinflusste Monsun-Witterung ist ein erneuter Aufruf für eine klimafreundliche Landwirtschaft. Als solche hat sich der Ökolandbau profiliert, energieeffizient und damit klimaschonend. Und auch für die Böden ist er das Beste, und mindert so erheblich den Oberflächenabfluss und Überschwemmungen.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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Trockene Frühsommer und das Leiden der Landwirte und Gärtner daran, das war der Anlass für das Thema unserer Märzausgabe. Nun ist in diesem Jahr alles anders, nämlich Wasser reichlich, aber ebenfalls extrem: Böden wassergesättigt, Nutzpflanzen unter hohem Pilzdruck, jedenfalls im Süden und Westen, auch nicht gut für die Bauern, auch nicht für Biobauern, egal ob sie Obst, Kartoffeln oder Wein anbauen. Wenn man nicht auf den Acker kann, oder steter Regen jeden aufgebrachten Schutzbelag abwäscht, braucht es schon ziemlich widerstandfähige Sorten. Nervig ist das Wetter auch für Gemüsegärtner, mache gehen schon barfuß, weil es ihnen die Gummistiefel im Matsch auszieht. Die durch den Klimawandel beeinflusste Monsun-Witterung ist ein erneuter Aufruf für eine klimafreundliche Landwirtschaft. Als solche hat sich der Ökolandbau profiliert, energieeffizient und damit klimaschonend. Und auch für die Böden ist er das Beste, und mindert so erheblich den Oberflächenabfluss und Überschwemmungen.

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