Das Bild vom Menschen – das Bild von Landwirtschaft

MittwochsBlog

Das Bild vom Menschen – das Bild von Landwirtschaft

27.04.2016
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Denken mit dem Herzen, was heißt das für die Landwirtschaft? Das war heute der Auftakt in der Delegiertenversammlung des Demeter-Verbandes. Wird heute der Mensch zunehmend als Computer, als Denkmaschine verstanden, so die Landwirtschaft als industriell zu betreibende Produktionsstraße. Das Bild hinter beidem: die lebendige Funktionseinheit wird getrennt, in Einzelteile zerlegt, beim Menschen in Körper, Seele, Geist, bei der Landwirtschaft in die spezialisierten Betriebszweige, die dann umso mehr Vorprodukte kaufen müssen, wie Saatgut, Dünger etc. Dieses Bild läuft dann zwangläufig auf künstliche Intelligenz und Lebensmittel aus dem Labor hinaus. Früher hieß das Hybris, heute sind das die Visionen für den technischen und ökonomischen Fortschritt. Letztlich zu Lasten von Menschen in den Peripherien der Welt und auf Kosten von Kreatur und Natur. Über Wege, wie es in der Landwirtschaft konkret anders geht, ringen die bei Demeter organisierten Landwirte, Händler, Verarbeiter, Forscher und Verbraucher gerade gemeinsam auf ihrer Delegiertenversammlung, noch bis heute Nachmittag.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

Das Bild vom Menschen – das Bild von Landwirtschaft
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Denken mit dem Herzen, was heißt das für die Landwirtschaft? Das war heute der Auftakt in der Delegiertenversammlung des Demeter-Verbandes. Wird heute der Mensch zunehmend als Computer, als Denkmaschine verstanden, so die Landwirtschaft als industriell zu betreibende Produktionsstraße. Das Bild hinter beidem: die lebendige Funktionseinheit wird getrennt, in Einzelteile zerlegt, beim Menschen in Körper, Seele, Geist, bei der Landwirtschaft in die spezialisierten Betriebszweige, die dann umso mehr Vorprodukte kaufen müssen, wie Saatgut, Dünger etc. Dieses Bild läuft dann zwangläufig auf künstliche Intelligenz und Lebensmittel aus dem Labor hinaus. Früher hieß das Hybris, heute sind das die Visionen für den technischen und ökonomischen Fortschritt. Letztlich zu Lasten von Menschen in den Peripherien der Welt und auf Kosten von Kreatur und Natur. Über Wege, wie es in der Landwirtschaft konkret anders geht, ringen die bei Demeter organisierten Landwirte, Händler, Verarbeiter, Forscher und Verbraucher gerade gemeinsam auf ihrer Delegiertenversammlung, noch bis heute Nachmittag.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.