Grüne Soße

MittwochsBlog

Grüne Soße

23.03.2016
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Schon Goethe hat sie angeblich geschätzt: die Frankfurter Spezialität „grüne Soße“ aus Joghurt oder Quark, gekochten Eiern und sieben Frühjahrskräutern, einst wohl von französischen Zuwanderern zum hessischen Speisezettel hinzugefügt. Nun ist die „grie Sooss“ von der EU als geografisch geschützte Angabe (g.g.A.) zugelassen – das heißt, sie muss in der entsprechenden Region angebaut oder hergestellt sein. Boretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch gehören da hinein, je nach Jahreszeit in leicht unterschiedlichen Anteilen, aber reichlich, und natürlich fein gewiegt, oder mit dem Pürierstab zerkleinert, zu Kartoffeln ein prima Frühlingsessen. Erreicht hat den Schutz durch die EU der Verein zum Schutze der Grünen Soße. Diese gibt es auch in Demeter-Qualität, z.B. vom Weilerhof in Großostheim.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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Schon Goethe hat sie angeblich geschätzt: die Frankfurter Spezialität „grüne Soße“ aus Joghurt oder Quark, gekochten Eiern und sieben Frühjahrskräutern, einst wohl von französischen Zuwanderern zum hessischen Speisezettel hinzugefügt. Nun ist die „grie Sooss“ von der EU als geografisch geschützte Angabe (g.g.A.) zugelassen – das heißt, sie muss in der entsprechenden Region angebaut oder hergestellt sein. Boretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch gehören da hinein, je nach Jahreszeit in leicht unterschiedlichen Anteilen, aber reichlich, und natürlich fein gewiegt, oder mit dem Pürierstab zerkleinert, zu Kartoffeln ein prima Frühlingsessen. Erreicht hat den Schutz durch die EU der Verein zum Schutze der Grünen Soße. Diese gibt es auch in Demeter-Qualität, z.B. vom Weilerhof in Großostheim.

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