Neues Jahr, neues Spiel: über Landwirtschaft und Fußball etc.

MittwochsBlog

Neues Jahr, neues Spiel: über Landwirtschaft und Fußball etc.

13.01.2016
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Der designierte FC Bayern Trainer Carlo Ancelotti, vom Lande stammend, sieht Parallelen zwischen Kickern und Bauern: „Es mag sich seltsam anhören, aber Landwirtschaft hat viel mit dem Fußball gemeinsam", sagte er einmal. Man brauche "Ruhe, Geduld und Planung". Das ist in unseren Zeiten der Sofortantworten, Overnightzustellung und Quartalsberichte offenbar bemerkenswert. Im nutzenden Umgang mit der Natur gelten tatsächlich andere Regeln als in der sonstigen Wirtschaft: zu einem nachhaltigen Ansatz gehört die Pflege des Naturkapitals dazu, angefangen von Bodenfruchtbarkeit bis zur Pflanzen- und Tiergesundheit. Das geht soweit, dass Kälber messbar besser gedeihen, wenn man sie regelmäßig streichelt, wie unlängst eine Studie der Uni Wien aufzeigte. Das bestätigt die biodynamische Arbeitsweise der Demeter-Landwirte, die schon immer auf Tierwohl setzen, wenn auch nicht primär aus ökonomischen Gründen. Ausnutzen der Komfortzone lohnt sich also, das Ausbauen der Stärken ist vielleicht auch im Fußball effizienter als das Abschleifen von  Schwächen.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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Der designierte FC Bayern Trainer Carlo Ancelotti, vom Lande stammend, sieht Parallelen zwischen Kickern und Bauern: „Es mag sich seltsam anhören, aber Landwirtschaft hat viel mit dem Fußball gemeinsam", sagte er einmal. Man brauche "Ruhe, Geduld und Planung". Das ist in unseren Zeiten der Sofortantworten, Overnightzustellung und Quartalsberichte offenbar bemerkenswert. Im nutzenden Umgang mit der Natur gelten tatsächlich andere Regeln als in der sonstigen Wirtschaft: zu einem nachhaltigen Ansatz gehört die Pflege des Naturkapitals dazu, angefangen von Bodenfruchtbarkeit bis zur Pflanzen- und Tiergesundheit. Das geht soweit, dass Kälber messbar besser gedeihen, wenn man sie regelmäßig streichelt, wie unlängst eine Studie der Uni Wien aufzeigte. Das bestätigt die biodynamische Arbeitsweise der Demeter-Landwirte, die schon immer auf Tierwohl setzen, wenn auch nicht primär aus ökonomischen Gründen. Ausnutzen der Komfortzone lohnt sich also, das Ausbauen der Stärken ist vielleicht auch im Fußball effizienter als das Abschleifen von  Schwächen.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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