Die Erde - ein globaler Garten?

MittwochsBlog

Die Erde - ein globaler Garten?

18.11.2015
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Mit diesem Titel lädt die Sektion Landwirtschaft des Goetheanum, Hochschule für Geisteswissenschaften, für Anfang Februar zur internationalen landwirtschaftlichen Tagung  ins Schweizerische Dornach ein. Sollen Landwirte jetzt Gärtner werden? Nun, weltweit betrachtet sind die vielen Kleinbauern von ihrer Flächenausstattung mehr Gärtner als Bauern, nimmt man Landwirte hierzulande als Maßstab. Global betrachtet stehen jedem Erdenbürger zurzeit ca. 2000 Quadratmeter für den Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung  - auch das eher Gartenformat – auch wenn wir in Summe Co-Bauern sind. Letztlich zeichnet sowohl Gärtner wie auch Landwirte aus, dass sie Gestalter und zugleich auch Nutzer von Ökosystemen sind. Gärtner, das sind im heutigen Bild meist die, die sich pflegend um die kultivierte Natur kümmern. Und steht der Acker für Arbeit, so steht der Garten für Muße, Fantasie und mehr. Agrarwissenschaftlich ist die Flächenproduktivität gärtnerisch genutzter Flächen meist höher. Wie sich gärtnerisches und landwirtschaftliches Denken und Handeln befruchten, darauf darf man bei der Tagung gespannt sein.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde. Der MittwochsBlog verabschiedet sich in die Herbstpause und erscheint wieder am 4. November.

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Mit diesem Titel lädt die Sektion Landwirtschaft des Goetheanum, Hochschule für Geisteswissenschaften, für Anfang Februar zur internationalen landwirtschaftlichen Tagung  ins Schweizerische Dornach ein. Sollen Landwirte jetzt Gärtner werden? Nun, weltweit betrachtet sind die vielen Kleinbauern von ihrer Flächenausstattung mehr Gärtner als Bauern, nimmt man Landwirte hierzulande als Maßstab. Global betrachtet stehen jedem Erdenbürger zurzeit ca. 2000 Quadratmeter für den Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung  - auch das eher Gartenformat – auch wenn wir in Summe Co-Bauern sind. Letztlich zeichnet sowohl Gärtner wie auch Landwirte aus, dass sie Gestalter und zugleich auch Nutzer von Ökosystemen sind. Gärtner, das sind im heutigen Bild meist die, die sich pflegend um die kultivierte Natur kümmern. Und steht der Acker für Arbeit, so steht der Garten für Muße, Fantasie und mehr. Agrarwissenschaftlich ist die Flächenproduktivität gärtnerisch genutzter Flächen meist höher. Wie sich gärtnerisches und landwirtschaftliches Denken und Handeln befruchten, darauf darf man bei der Tagung gespannt sein.

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