Welthungerproblem: Es genug für alle da

MittwochsBlog

Welthungerproblem: Es genug für alle da

14.10.2015
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Immer wieder heißt es: Um den Hunger auf der Welt zu bekämpfen, müssen wir hierzulande mehr produzieren. Dass es so einfach nicht ist, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, spätestens seit dem Weltagrarbericht. Und auch, dass noch mehr industrielle Landwirtschaft keine Lösung ist, schon gar nicht für die Millionen Kleinbauern in den armen Ländern der Welt. Da geht es eher um Rechte und Zugang zu Land und auch um ein Verteilungsproblem. Felix zu Löwenstein, Naturland-Bauer, BÖLW-Vorsitzender und Ex-Entwicklungshelfer bringt in seinem neuen Buch „ Es ist genug da. Für alle“ prägnant und anschaulich gute Argumente dafür und Lösungen. Untertitel „Wenn wir den Hunger bekämpfen, nicht die Natur.“ Seiner Ansicht nach zählt erstmal Effizienz und nicht Masse, und da ist eine ökologische Landwirtschaft vorne. Mehr Forschung, die nicht firmengebunden ist, und Bildung, das wären seine Rezepte - Agrarkultur statt Patente. Erschienen bei Knauer als Taschenbuch und lesenwert.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde. Der MittwochsBlog verabschiedet sich in die Herbstpause und erscheint wieder am 4. November.

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Immer wieder heißt es: Um den Hunger auf der Welt zu bekämpfen, müssen wir hierzulande mehr produzieren. Dass es so einfach nicht ist, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, spätestens seit dem Weltagrarbericht. Und auch, dass noch mehr industrielle Landwirtschaft keine Lösung ist, schon gar nicht für die Millionen Kleinbauern in den armen Ländern der Welt. Da geht es eher um Rechte und Zugang zu Land und auch um ein Verteilungsproblem. Felix zu Löwenstein, Naturland-Bauer, BÖLW-Vorsitzender und Ex-Entwicklungshelfer bringt in seinem neuen Buch „ Es ist genug da. Für alle“ prägnant und anschaulich gute Argumente dafür und Lösungen. Untertitel „Wenn wir den Hunger bekämpfen, nicht die Natur.“ Seiner Ansicht nach zählt erstmal Effizienz und nicht Masse, und da ist eine ökologische Landwirtschaft vorne. Mehr Forschung, die nicht firmengebunden ist, und Bildung, das wären seine Rezepte - Agrarkultur statt Patente. Erschienen bei Knauer als Taschenbuch und lesenwert.

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