Hirschkäfer und lebendige Bio-Äcker

MittwochsBlog

Hirschkäfer und lebendige Bio-Äcker

08.07.2015
Tastatur mit Einblicken in die Landwirtschaft

Vor ein paar Wochen fanden wir einen Hirschkäfer im Garten, unsere Katze hatte ihn aufgestöbert. Ein prächtiges Tier mit beeindruckendem „Geweih“, ein berührender Gruß von Mutter Natur. Natürlich habe ich den im einschlägigen Meldenetz der hessischen Forstverwaltung kundgetan. Der Käfer fühlte sich sicher auch wohl, weil unser Garten nicht ganz aufgeräumt ist, Totholz in massiver Form wie auch als kleine Asthaufen z.B. ihren Platz haben und er biodynamisch bewirtschaftet wird. Auch auf den Flächen von Ökobauern ist die Biodiversität höher: nicht nur dass da mehr Ackerwildkräuter wachsen dürfen, auch die krabbelnde und kriechende Kleintierwelt ist vielfältiger vertreten, dabei auch die Käfer. Vögel und Schmetterlinge ebenfalls - all das durch eine Vielzahl von  Untersuchungen immer wieder belegt. Ertrag um jeden Preis in der intensiven Landwirtschaft kostet andere Spezies den Lebensraum, wie der dramatische Rückgang von Singvögeln auf den Feldern belegt.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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Biodiversität
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Vor ein paar Wochen fanden wir einen Hirschkäfer im Garten, unsere Katze hatte ihn aufgestöbert. Ein prächtiges Tier mit beeindruckendem „Geweih“, ein berührender Gruß von Mutter Natur. Natürlich habe ich den im einschlägigen Meldenetz der hessischen Forstverwaltung kundgetan. Der Käfer fühlte sich sicher auch wohl, weil unser Garten nicht ganz aufgeräumt ist, Totholz in massiver Form wie auch als kleine Asthaufen z.B. ihren Platz haben und er biodynamisch bewirtschaftet wird. Auch auf den Flächen von Ökobauern ist die Biodiversität höher: nicht nur dass da mehr Ackerwildkräuter wachsen dürfen, auch die krabbelnde und kriechende Kleintierwelt ist vielfältiger vertreten, dabei auch die Käfer. Vögel und Schmetterlinge ebenfalls - all das durch eine Vielzahl von  Untersuchungen immer wieder belegt. Ertrag um jeden Preis in der intensiven Landwirtschaft kostet andere Spezies den Lebensraum, wie der dramatische Rückgang von Singvögeln auf den Feldern belegt.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.