Rinder richtig füttern …

Die neue Lebendige Erde ist da

Rinder richtig füttern …

07.01.2016
Das Cover der neuen Lebendigen Erde zeigt eine Landwirtin im Kuhstall

… das geht auch ohne Kraftfutter, selbst in der Mast. Wiese und Weide haben das Potenzial dazu. Effektive Weidenutzung, artgerechtes Futter, Weidelistung richtig beurteilen  oder die Erzeugung und Vermarktung von Heumilch sind einige der Themen in der Januar-Februar-Ausgabe 2016 von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

Dass gesunde und produktive Weidehaltung nicht kompliziert ist, veranschaulicht Dr. Edmund Leisen vom Öko-Team der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Denn Flächenproduktivität und Weideleistung werden unterschätzt bei der üblichen Berechnung, lassen sich aber auch realistisch ermitteln. Die Tierärztin Dr. Anita Idel zeigt auf, dass der ackerbauliche Blick die Leistungsfähigkeit des Grünlandes systematisch unterbewertet und macht auf die weltumfassende Bedeutung der Symbiose von Gras und Weidetier für die Bodenfruchtbarkeit und Klimaschutz aufmerksam.

Demeter-Berater Martin Haugstätter betrachtet  den ökonomischen Erfolg unterschiedlicher Fütterungssysteme bei Milchvieh. Für Dr. Florian Leiber, Tierwissenschaftler am FiBL, steht und fällt die Tiergesundheit mit der Menge an eingesetztem Konzentrat, was bei Anteil und Zeitpunkt der Grundfuttergabe beachtet werden sollte. Dass auch Rindermast ohne Kraftfuttereinsatz möglich ist, beschreibt Demeter-Landwirt Jens Cordes.

Wie Fütterung von Milchvieh silagefrei und mit wenig Kraftfutter geht, zeigt das Portrait von Familie Blank. Sie setzt auf die Vermarktung von Heumilch gemeinsam mit anderen Demeter-Kollegen. Selbst vermarkten von Heumilch stärkt die Marktposition der Landwirte, trotz Milchkrise, bestätigt der Vorstand der Demeter-Milchbauern Süd, Rolf Holzapfel, im Interview.

Auch die Bio-Tierhalter brauchen eine an ihr System angepasste Zucht. Bei Rindvieh geht das gut mit Kuhfamilienzucht und eigener Stierhaltung: die Verfahren dazu stellen Projektleiter Christoph Metz, Berater Martin Haugstätter und Dr. Anet Spengler Neff Wissenschaftlerin am FiBL, vor. Modelle zur Rinderhaltung ohne Schlachtung erläutert Patrick Meyer-Glitza anhand seiner Untersuchung dazu. In der Rubrik Forschung legt Ton Baars, Professor für Milchqualität und Tierwohl, anhand von Erfahrungen aus der Praxis dar, dass Milchproduktion auch antibiotikafrei möglich ist.

In der Rubrik Ernährung erteilt Dr. Petra Kühne vom Arbeitskreis für Ernährungsforschung der Milch den Freispruch von angeblichen Gesundheitsgefährdungen und begründet den Wert der Nüsse als Bestandteil unserer täglichen Nahrung.

Die Hintergründe des biodynamischen Konzepts, Landwirtschaft als eine Art Individualität, beschreibt der Biologe Hans Vereijken in seinem Beitrag. Die Ausgabe bietet weiter Berichte von Veranstaltungen, sowie Aktuelles aus dem Demeter-Verband, Buch- und Termin-hinweise. Und für Hausgärtner gibt es Demeter-Gartenrundbrief als Beihefter.

Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die deutschsprachige Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur. (Abo 43 €, Einzelheft 7,50  € plus Porto).

Vorhergehende Ausgaben:

 

www.LebendigeErde.de
Kostenloses Probeexemplar unter
06155-8469-0,  Fax:  -846911 oder
info[ / at \ ]lebendigeErde [ / dot \ ] de

 

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Lebendige Erde
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Kuh
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Rinder richtig füttern …
Die neue Lebendige Erde ist da

… das geht auch ohne Kraftfutter, selbst in der Mast. Wiese und Weide haben das Potenzial dazu. Effektive Weidenutzung, artgerechtes Futter, Weidelistung richtig beurteilen  oder die Erzeugung und Vermarktung von Heumilch sind einige der Themen in der Januar-Februar-Ausgabe 2016 von Lebendige Erde, der Fachzeitschrift für Biodynamische Agrarkultur.

Dass gesunde und produktive Weidehaltung nicht kompliziert ist, veranschaulicht Dr. Edmund Leisen vom Öko-Team der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Denn Flächenproduktivität und Weideleistung werden unterschätzt bei der üblichen Berechnung, lassen sich aber auch realistisch ermitteln. Die Tierärztin Dr. Anita Idel zeigt auf, dass der ackerbauliche Blick die Leistungsfähigkeit des Grünlandes systematisch unterbewertet und macht auf die weltumfassende Bedeutung der Symbiose von Gras und Weidetier für die Bodenfruchtbarkeit und Klimaschutz aufmerksam.

Demeter-Berater Martin Haugstätter betrachtet  den ökonomischen Erfolg unterschiedlicher Fütterungssysteme bei Milchvieh. Für Dr. Florian Leiber, Tierwissenschaftler am FiBL, steht und fällt die Tiergesundheit mit der Menge an eingesetztem Konzentrat, was bei Anteil und Zeitpunkt der Grundfuttergabe beachtet werden sollte. Dass auch Rindermast ohne Kraftfuttereinsatz möglich ist, beschreibt Demeter-Landwirt Jens Cordes.

Wie Fütterung von Milchvieh silagefrei und mit wenig Kraftfutter geht, zeigt das Portrait von Familie Blank. Sie setzt auf die Vermarktung von Heumilch gemeinsam mit anderen Demeter-Kollegen. Selbst vermarkten von Heumilch stärkt die Marktposition der Landwirte, trotz Milchkrise, bestätigt der Vorstand der Demeter-Milchbauern Süd, Rolf Holzapfel, im Interview.

Auch die Bio-Tierhalter brauchen eine an ihr System angepasste Zucht. Bei Rindvieh geht das gut mit Kuhfamilienzucht und eigener Stierhaltung: die Verfahren dazu stellen Projektleiter Christoph Metz, Berater Martin Haugstätter und Dr. Anet Spengler Neff Wissenschaftlerin am FiBL, vor. Modelle zur Rinderhaltung ohne Schlachtung erläutert Patrick Meyer-Glitza anhand seiner Untersuchung dazu. In der Rubrik Forschung legt Ton Baars, Professor für Milchqualität und Tierwohl, anhand von Erfahrungen aus der Praxis dar, dass Milchproduktion auch antibiotikafrei möglich ist.

In der Rubrik Ernährung erteilt Dr. Petra Kühne vom Arbeitskreis für Ernährungsforschung der Milch den Freispruch von angeblichen Gesundheitsgefährdungen und begründet den Wert der Nüsse als Bestandteil unserer täglichen Nahrung.

Die Hintergründe des biodynamischen Konzepts, Landwirtschaft als eine Art Individualität, beschreibt der Biologe Hans Vereijken in seinem Beitrag. Die Ausgabe bietet weiter Berichte von Veranstaltungen, sowie Aktuelles aus dem Demeter-Verband, Buch- und Termin-hinweise. Und für Hausgärtner gibt es Demeter-Gartenrundbrief als Beihefter.

Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die deutschsprachige Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur. (Abo 43 €, Einzelheft 7,50  € plus Porto).

Vorhergehende Ausgaben:

 

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Kostenloses Probeexemplar unter
06155-8469-0,  Fax:  -846911 oder
info@lebendigeErde [ / dot \ ] de