Demeter International und EPHA hinterfragen Freihandelsabkommen TTIP

Bringt mehr Handel bessere Lebensstandards?

Demeter International und EPHA hinterfragen Freihandelsabkommen TTIP

24.06.2015
Teilnehmer der TTIP-Konferenz

Demeter International und die European Public Health Alliance (EPHA), ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen im Gesundheitsbereich, veranstalteten die Konferenz „Mehr Handel für bessere Lebensstandards?“. In diesem Rahmen diskutierten 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Zivilgesellschaft und politischen Institutionen mögliche Einflüsse des Freihandelsabkommens TTIP auf den Zugang zu guter Nahrung und Gesundheit, sowie das Risiko von Verschlechterungen unserer Umwelt-, Landwirtschafts- und Tierschutz-Standards. Die Veranstaltung fand unter dem Schirm des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) und von ARC2020 statt, einer zivilgesellschaftlichen Plattform, die sich für gute Lebensmittel und Landwirtschaft in der EU einsetzt.

„Handel sollte der Gesellschaft dienen. Deshalb sollten internationale Handelsabkommen auf den Prinzipien der Fairness und Transparenz basieren,“ erklärt Andreas Biesantz, Leiter des Büros von Demeter International in Brüssel. „Deshalb müssen Handelsbeziehungen im Rahmen von demokratischen Entscheidungen stattfinden. Aber bei TTIP sind wir besorgt darüber, ob die Standards für nachhaltige Lebensmittel, Landwirtschaft, Gesundheitssysteme, Arbeitssicherheit und Tierschutz erhalten und weiterentwickelt werden können.“

Die Konferenz bot Verhandlern, Entscheidungsträgern und weiteren Interessierten Diskussionsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen. Immer wieder kam die Sorge zum Ausdruck, dass das transatlantischen Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA (TTIP) negative Einflüsse auf die Standards für nachhaltige Nahrungsmittel und Landwirtschaft, das Gesundheitssystem und Dienstleistungen, Bildung und Demokratie hat.

Diskutiert wurden außerdem Alternativen und Visionen für einen fairen und verlässlichen internationalen Handel.

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Demeter International und EPHA hinterfragen Freihandelsabkommen TTIP
Bringt mehr Handel bessere Lebensstandards?

Demeter International und die European Public Health Alliance (EPHA), ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen im Gesundheitsbereich, veranstalteten die Konferenz „Mehr Handel für bessere Lebensstandards?“. In diesem Rahmen diskutierten 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Zivilgesellschaft und politischen Institutionen mögliche Einflüsse des Freihandelsabkommens TTIP auf den Zugang zu guter Nahrung und Gesundheit, sowie das Risiko von Verschlechterungen unserer Umwelt-, Landwirtschafts- und Tierschutz-Standards. Die Veranstaltung fand unter dem Schirm des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) und von ARC2020 statt, einer zivilgesellschaftlichen Plattform, die sich für gute Lebensmittel und Landwirtschaft in der EU einsetzt.

„Handel sollte der Gesellschaft dienen. Deshalb sollten internationale Handelsabkommen auf den Prinzipien der Fairness und Transparenz basieren,“ erklärt Andreas Biesantz, Leiter des Büros von Demeter International in Brüssel. „Deshalb müssen Handelsbeziehungen im Rahmen von demokratischen Entscheidungen stattfinden. Aber bei TTIP sind wir besorgt darüber, ob die Standards für nachhaltige Lebensmittel, Landwirtschaft, Gesundheitssysteme, Arbeitssicherheit und Tierschutz erhalten und weiterentwickelt werden können.“

Die Konferenz bot Verhandlern, Entscheidungsträgern und weiteren Interessierten Diskussionsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen. Immer wieder kam die Sorge zum Ausdruck, dass das transatlantischen Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA (TTIP) negative Einflüsse auf die Standards für nachhaltige Nahrungsmittel und Landwirtschaft, das Gesundheitssystem und Dienstleistungen, Bildung und Demokratie hat.

Diskutiert wurden außerdem Alternativen und Visionen für einen fairen und verlässlichen internationalen Handel.