Klimaappell von Bäuerinnen und Bauern an die Politik

UN-Klimaverhandlungen in Paris

Klimaappell von Bäuerinnen und Bauern an die Politik

02.11.2015
Farm
Besonders vom Klimawandel betroffen sind Bäuerinnen und Bauern in den Ländern des globalen Südens

Demeter setzt sich gemeinsam mit anderen landwirtschaftlichen Verbänden dafür ein, dass die UN-Klimaverhandlungen vom 30. November bis 11. Dezember 2016 in Paris nicht zu einer Farce werden, sondern konkrete Schritte zur Rettung des Klimas festgeschrieben werden. Mitmachen können Sie auch noch bei der Online-Menschenkette für das Klima.

Dieser Appell wird am 26.11. an Umweltministerin Barbara Hendricks überreicht:

Klimaappell von Bäuerinnen und Bauern an die Politik

Bäuerinnen und Bauern in Europa fordern mit Blick auf die anstehenden UN Klimaverhandlungen in Paris wirksame Maßnahmen zum Schutz des Klimas.

Industrieländer wie Deutschland müssen mit dem Ziel vorangehen, die Erderwärmung bei maximal 2 Grad zu stoppen. Kanzlerin Merkel hat vor schwersten verheerenden Nebenwirkungen für die Menschheit und die Ökosysteme gewarnt, wenn die globale Mitteltemperatur um mehr als 2 Grad steigt.

Laut Weltklimarat droht, noch in diesem Jahrhundert, eine Erderwärmung von 3 bis 5 Grad mit verheerenden Konsequenzen für die Menschheit, wenn jetzt nicht schnellwirksame Gegenmaßnahmen beschlossen werden. Die Auswirkungen des Klimawandels sind insbesondere für die Bäuerinnen und Bauern, hier und weltweit, eine existentielle Bedrohung.

Schon jetzt sind die Schäden und Ernteausfälle durch extreme Starkregen, Hochwasser und Trockenheiten gewaltig. Besonders betroffen sind Bäuerinnen und Bauern in den Ländern des globalen Südens. Die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe und damit die Ernährungssicherheit der Menschheit stehen weltweit auf dem Spiel.

Der durch die Erderwärmung induzierte Klimawandel macht vormals fruchtbares Land zu Risikostandorten, weite Landstriche werden landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar sein.

Wir brauchen einen vorbeugenden Klimaschutz, der den Erhalt unserer natürlichen Ressourcen sichert!

Jetzt handeln und die Erderwärmung bei maximal 2 Grad stoppen!

  • Die CO2-Reduktionsziele in Deutschland von 40% bis 2020 und 95% bis 2050 dürfen keinesfalls aufgeweicht werden! Es müssen schon jetzt verbindliche Zwischenziele für die Zeit nach 2020 festgelegt werden!
  • Wir fordern von der Politik massive, verbindliche und wirksame Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen, die bei den Hauptverursachern des Klimawandels ansetzen! Auch wir Bäuerinnen und Bauern wollen, z.B. durch Humusaufbau, Energieeinsparungen und die nachhaltige Erzeugung von regenerativen Energien, den Ausstoß von Treibhausgasen vermindern und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hierfür brauchen wir bessere ökonomische und politische Rahmenbedingungen, die den Ressourcenschutz unterstützen und fördern!
  • Die Grenze von 2 Grad Erderwärmung ist von der UN mehrfach bekräftigt worden, die Einhaltung muss als Obergrenze gesetzlich und einklagbar festgeschrieben werden.

Für Klimagerechtigkeit und Generationengerechtigkeit!

Bisher wird der Aufruf unterstützt von:

AbL e.V., Biokreis e.V., Bioland e.V., Demeter e.V., Naturland e.V.

Weitere Verbände sind angefragt.

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Klima
Appell
Klimaappell von Bäuerinnen und Bauern an die Politik
UN-Klimaverhandlungen in Paris

Demeter setzt sich gemeinsam mit anderen landwirtschaftlichen Verbänden dafür ein, dass die UN-Klimaverhandlungen vom 30. November bis 11. Dezember 2016 in Paris nicht zu einer Farce werden, sondern konkrete Schritte zur Rettung des Klimas festgeschrieben werden. Mitmachen können Sie auch noch bei der Online-Menschenkette für das Klima.

Dieser Appell wird am 26.11. an Umweltministerin Barbara Hendricks überreicht:

Klimaappell von Bäuerinnen und Bauern an die Politik

Bäuerinnen und Bauern in Europa fordern mit Blick auf die anstehenden UN Klimaverhandlungen in Paris wirksame Maßnahmen zum Schutz des Klimas.

Industrieländer wie Deutschland müssen mit dem Ziel vorangehen, die Erderwärmung bei maximal 2 Grad zu stoppen. Kanzlerin Merkel hat vor schwersten verheerenden Nebenwirkungen für die Menschheit und die Ökosysteme gewarnt, wenn die globale Mitteltemperatur um mehr als 2 Grad steigt.

Laut Weltklimarat droht, noch in diesem Jahrhundert, eine Erderwärmung von 3 bis 5 Grad mit verheerenden Konsequenzen für die Menschheit, wenn jetzt nicht schnellwirksame Gegenmaßnahmen beschlossen werden. Die Auswirkungen des Klimawandels sind insbesondere für die Bäuerinnen und Bauern, hier und weltweit, eine existentielle Bedrohung.

Schon jetzt sind die Schäden und Ernteausfälle durch extreme Starkregen, Hochwasser und Trockenheiten gewaltig. Besonders betroffen sind Bäuerinnen und Bauern in den Ländern des globalen Südens. Die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe und damit die Ernährungssicherheit der Menschheit stehen weltweit auf dem Spiel.

Der durch die Erderwärmung induzierte Klimawandel macht vormals fruchtbares Land zu Risikostandorten, weite Landstriche werden landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar sein.

Wir brauchen einen vorbeugenden Klimaschutz, der den Erhalt unserer natürlichen Ressourcen sichert!

Jetzt handeln und die Erderwärmung bei maximal 2 Grad stoppen!

  • Die CO2-Reduktionsziele in Deutschland von 40% bis 2020 und 95% bis 2050 dürfen keinesfalls aufgeweicht werden! Es müssen schon jetzt verbindliche Zwischenziele für die Zeit nach 2020 festgelegt werden!
  • Wir fordern von der Politik massive, verbindliche und wirksame Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen, die bei den Hauptverursachern des Klimawandels ansetzen! Auch wir Bäuerinnen und Bauern wollen, z.B. durch Humusaufbau, Energieeinsparungen und die nachhaltige Erzeugung von regenerativen Energien, den Ausstoß von Treibhausgasen vermindern und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hierfür brauchen wir bessere ökonomische und politische Rahmenbedingungen, die den Ressourcenschutz unterstützen und fördern!
  • Die Grenze von 2 Grad Erderwärmung ist von der UN mehrfach bekräftigt worden, die Einhaltung muss als Obergrenze gesetzlich und einklagbar festgeschrieben werden.

Für Klimagerechtigkeit und Generationengerechtigkeit!

Bisher wird der Aufruf unterstützt von:

AbL e.V., Biokreis e.V., Bioland e.V., Demeter e.V., Naturland e.V.

Weitere Verbände sind angefragt.