Die Erde – ein globaler Garten?

Internationale Tagung der Sektion für Landwirtschaft 2016

Die Erde – ein globaler Garten?

17.12.2015
Frau pflanzt Pflanzen in der Stadt

Vom 3. bis 6. Februar findet die jährliche internationale Tagung der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum in Dornach in der Schweiz statt. In diesem Jahr dreht sich die Veranstaltung um das Thema „Die Erde – ein globaler Garten?“

Realität und Aufgabe

Während früher der Garten lokal ein geschützter und vom Menschen gehegter Bereich inmitten einer sonst „wilden Natur“ war, ist die Erde heute als Ganzes ein vom Menschen bearbeiteter Ort. Sie ist unser gemeinsamer Garten geworden.

Die Erde dabei im Dialog mit der Natur zu kultivieren und zu pflegen, gesunde Nahrung zu produzieren und Schönheit zu schaffen, das ist die immer mehr zu ergreifende Herausforderung. Anders gesagt: „Die Erde – ein globaler Garten“ bedeutet, den Lebensleib des Organismus Erde zu pflegen.

Heute wird die Erde oft zur Ressource oder schlimmer zu einer Müllhalde degradiert. Die dramatischen Auswirkungen auf die äußere Natur und das Innere des Menschen zeigen sich jeden Tag stärker. Dass in vielen Ländern der Welt etwa ein Sechstel der Menschheit nicht mehr ausreichend mit Nahrung versorgt wird, ist eine der besorgniserregenden Folgen davon.

Brennende Fragen

Wie können Landwirte, Gärtner, Förster, Landschaftsgestalter oder Kleingärtner die „gärtnerische“ Arbeit an der Erde so verwandeln und intensivieren, dass sie für alle Menschen sowohl physische, seelische als auch geistige Nahrung geben kann?

Wie können sich die landwirtschaftlichen Betriebe und Gärten für die Integration von Mitmenschen öffnen, die therapeutische Unterstützung benötigen oder schlichtweg eine sinnvolle Tätigkeit suchen?

Welche Impulse kann gerade auch die Biodynamik für die Garten- und Landschaftsgestaltung geben?

Können unsere Städte zu Gärten umgestaltet werden?

Was lernen wir von der produktiven gärtnerischen Tätigkeit der Kleinbauern aus den südlichen Ländern? Können wir sie unsererseits unterstützen?

Die Tagung soll durch vielfältige Begegnungen anregen, dass unsere Erde ein Garten der Zukunft werden kann.

Beiträge von Marie-Monique Robin, Herbert Dreiseitl, Christine Gruwez, Enrico Amico, Marianne Schubert, Benno Otter, Linda Jolly, Antonio Lattuca u.v.a.m.

Die Tagung ist öffentlich und für alle zugänglich. Simultanübersetzung in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch. Weitere Informationen finden Sie auf www.sektion-landwirtschaft.org

Hier anmelden.

Diese Meldung beruht auf einer Presseerklärung der Sektion für Landwirtschaft, die im Bereich biodynamische Landwirtschaft forscht.

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Die Erde – ein globaler Garten?
Internationale Tagung der Sektion für Landwirtschaft 2016

Vom 3. bis 6. Februar findet die jährliche internationale Tagung der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum in Dornach in der Schweiz statt. In diesem Jahr dreht sich die Veranstaltung um das Thema „Die Erde – ein globaler Garten?“

Realität und Aufgabe

Während früher der Garten lokal ein geschützter und vom Menschen gehegter Bereich inmitten einer sonst „wilden Natur“ war, ist die Erde heute als Ganzes ein vom Menschen bearbeiteter Ort. Sie ist unser gemeinsamer Garten geworden.

Die Erde dabei im Dialog mit der Natur zu kultivieren und zu pflegen, gesunde Nahrung zu produzieren und Schönheit zu schaffen, das ist die immer mehr zu ergreifende Herausforderung. Anders gesagt: „Die Erde – ein globaler Garten“ bedeutet, den Lebensleib des Organismus Erde zu pflegen.

Heute wird die Erde oft zur Ressource oder schlimmer zu einer Müllhalde degradiert. Die dramatischen Auswirkungen auf die äußere Natur und das Innere des Menschen zeigen sich jeden Tag stärker. Dass in vielen Ländern der Welt etwa ein Sechstel der Menschheit nicht mehr ausreichend mit Nahrung versorgt wird, ist eine der besorgniserregenden Folgen davon.

Brennende Fragen

Wie können Landwirte, Gärtner, Förster, Landschaftsgestalter oder Kleingärtner die „gärtnerische“ Arbeit an der Erde so verwandeln und intensivieren, dass sie für alle Menschen sowohl physische, seelische als auch geistige Nahrung geben kann?

Wie können sich die landwirtschaftlichen Betriebe und Gärten für die Integration von Mitmenschen öffnen, die therapeutische Unterstützung benötigen oder schlichtweg eine sinnvolle Tätigkeit suchen?

Welche Impulse kann gerade auch die Biodynamik für die Garten- und Landschaftsgestaltung geben?

Können unsere Städte zu Gärten umgestaltet werden?

Was lernen wir von der produktiven gärtnerischen Tätigkeit der Kleinbauern aus den südlichen Ländern? Können wir sie unsererseits unterstützen?

Die Tagung soll durch vielfältige Begegnungen anregen, dass unsere Erde ein Garten der Zukunft werden kann.

Beiträge von Marie-Monique Robin, Herbert Dreiseitl, Christine Gruwez, Enrico Amico, Marianne Schubert, Benno Otter, Linda Jolly, Antonio Lattuca u.v.a.m.

Die Tagung ist öffentlich und für alle zugänglich. Simultanübersetzung in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch. Weitere Informationen finden Sie auf www.sektion-landwirtschaft.org

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