Öko-Imker weltweit stärken

Demeter unterstützt Gründung des IFOAM Imkerei Forums

Öko-Imker weltweit stärken

29.10.2015
Biene auf Blüte
Bild: IFOAM

Die Bedeutung der Bienen für die Landwirtschaft – und damit das Überleben der Menschheit – ist bekannt. Trotzdem ist die Honigbiene eine vom Aussterben bedrohte Art. Noch ist Zeit zum Handeln. Um die ökologische Bienenhaltung zu fördern und zur Rettung der Bienen beizutragen, wurde das IFOAM Imkerei Forum eingerichtet.

Das neue Forum bringt die Interessen und Erfahrungen von Imkern, traditionellen Honigsammlern, Landwirten, der Zivilgesellschaft und anderen Organisationen, die sich mit Bienen und ökologischer Imkerei beschäftigen, zusammen. Die Gründung geht auf eine gemeinsame Initiative vom internationalen Bio-Dachverband IFOAM, Demeter, Naturland, FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), Coopsol (argentinische Imkergenossenschaft), ECOSUR (mexikanisches Forschungsinstitut für nachhaltige Entwicklung) und Apicon (Imkereiberatung) zurück.

Logo IFOAM Imkerei ForumDas neue Logo des IFOAM Imkerei Forums

Weltkonferenz: Unterstützung nationaler Öko-Imkeraktivitäten

Die Gründungsmitglieder wählten Manfred Fürst, Leiter der internationalen Abteilung beim Ökoverband Naturland, zum Koordinator der Gruppe. Die erste große Aufgabe für das Forum wird die Organisation der Weltkonferenz für ökologische Imkerei sein. Die Konferenz wird vom 6. bis 10. September 2016 in Argentinien stattfinden und zusammen mit APIMONDIA, dem Weltdachverband der Imker, sowie Coopsol, der argentinischen Imkergenossenschaft, durchgeführt.

"Argentinien gehört zu den Ländern, die am meisten Gentechnik auf dem Acker haben, da kommen wir an der Problematik gentechnischer Verunreinigungen nicht vorbei. Wir wollen uns aber auch auf die ökologische Imkerei als Beitrag zur Entwicklung ländlicher Regionen konzentrieren und ich bin zuversichtlich, dass wir dadurch die Öko-Bewegung in Argentinien stärken", erläutert Manfred Fürst, Koordinator des IFOAM Imkereiforums.

Der Impuls für die Gründung des neuen Forums war von der Weltkonferenz 2012 in Mexiko ausgegangen. Der Erfolg der gemeinsam organisierten Veranstaltung motivierte ECOSUR, Naturland und FiBL dazu, die weltweite Arbeit in der ökologischen Bienenhaltung zukünftig auch formal zu bündeln.

Öko-Imkerei weltweit voranbringen

Das Hauptziel des IFOAM Imkerei Forums ist es, die Entwicklung der Öko-Imkerei sowie nachhaltiger traditioneller Imkereiformen zu fördern. Die anstehenden Aufgaben sind vielfältig. Unter anderem sollen die Standards, die sich auch in der ökologischen Bienenhaltung vor allem auf Qualitätsaspekte von Honig und anderen Imkereiprodukten konzentrieren, ergänzt werden, um künftig auch die artgerechten Bedürfnisse der Bienen stärker zu berücksichtigen. In einer Zeit, in der Imker weltweit große Verluste von Bienenvölkern beklagen, will das Forum aber auch durch Lobbyarbeit und Sensibilisierung dazu beitragen, umweltschädliche und bienenfeindliche Praktiken einzudämmen, nicht zuletzt auch, um Imkern weltweit eine nachhaltige Einkommensquelle zu sichern.

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung von IFOAM, der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen.

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Öko-Imker weltweit stärken
Demeter unterstützt Gründung des IFOAM Imkerei Forums

Die Bedeutung der Bienen für die Landwirtschaft – und damit das Überleben der Menschheit – ist bekannt. Trotzdem ist die Honigbiene eine vom Aussterben bedrohte Art. Noch ist Zeit zum Handeln. Um die ökologische Bienenhaltung zu fördern und zur Rettung der Bienen beizutragen, wurde das IFOAM Imkerei Forum eingerichtet.

Das neue Forum bringt die Interessen und Erfahrungen von Imkern, traditionellen Honigsammlern, Landwirten, der Zivilgesellschaft und anderen Organisationen, die sich mit Bienen und ökologischer Imkerei beschäftigen, zusammen. Die Gründung geht auf eine gemeinsame Initiative vom internationalen Bio-Dachverband IFOAM, Demeter, Naturland, FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), Coopsol (argentinische Imkergenossenschaft), ECOSUR (mexikanisches Forschungsinstitut für nachhaltige Entwicklung) und Apicon (Imkereiberatung) zurück.

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Weltkonferenz: Unterstützung nationaler Öko-Imkeraktivitäten

Die Gründungsmitglieder wählten Manfred Fürst, Leiter der internationalen Abteilung beim Ökoverband Naturland, zum Koordinator der Gruppe. Die erste große Aufgabe für das Forum wird die Organisation der Weltkonferenz für ökologische Imkerei sein. Die Konferenz wird vom 6. bis 10. September 2016 in Argentinien stattfinden und zusammen mit APIMONDIA, dem Weltdachverband der Imker, sowie Coopsol, der argentinischen Imkergenossenschaft, durchgeführt.

"Argentinien gehört zu den Ländern, die am meisten Gentechnik auf dem Acker haben, da kommen wir an der Problematik gentechnischer Verunreinigungen nicht vorbei. Wir wollen uns aber auch auf die ökologische Imkerei als Beitrag zur Entwicklung ländlicher Regionen konzentrieren und ich bin zuversichtlich, dass wir dadurch die Öko-Bewegung in Argentinien stärken", erläutert Manfred Fürst, Koordinator des IFOAM Imkereiforums.

Der Impuls für die Gründung des neuen Forums war von der Weltkonferenz 2012 in Mexiko ausgegangen. Der Erfolg der gemeinsam organisierten Veranstaltung motivierte ECOSUR, Naturland und FiBL dazu, die weltweite Arbeit in der ökologischen Bienenhaltung zukünftig auch formal zu bündeln.

Öko-Imkerei weltweit voranbringen

Das Hauptziel des IFOAM Imkerei Forums ist es, die Entwicklung der Öko-Imkerei sowie nachhaltiger traditioneller Imkereiformen zu fördern. Die anstehenden Aufgaben sind vielfältig. Unter anderem sollen die Standards, die sich auch in der ökologischen Bienenhaltung vor allem auf Qualitätsaspekte von Honig und anderen Imkereiprodukten konzentrieren, ergänzt werden, um künftig auch die artgerechten Bedürfnisse der Bienen stärker zu berücksichtigen. In einer Zeit, in der Imker weltweit große Verluste von Bienenvölkern beklagen, will das Forum aber auch durch Lobbyarbeit und Sensibilisierung dazu beitragen, umweltschädliche und bienenfeindliche Praktiken einzudämmen, nicht zuletzt auch, um Imkern weltweit eine nachhaltige Einkommensquelle zu sichern.