Biodynamisches Fleisch ausschließlich vom Bruderhahn

Demeter-Babynahrungshersteller Holle setzt auf hohe ethische Standards

Biodynamisches Fleisch ausschließlich vom Bruderhahn

28.03.2014
Die drei neuen Babygläschen von Holle mit Bruderhahn-Fleisch
Hohe ethische und ökologische Standards: Bruderhahn-Fleisch im Babygläschen

Der Babynahrungshersteller Holle verwendet in Zukunft ausschließlich Geflügelfleisch aus Bruderhahn-Aufzucht der Bruderhahn Initiative Deutschland (BID). So finden die Kunden schon jetzt Babygläschen mit Bruderhahn-Fleisch in neuen, biodynamischen Sorten im Fachhandel. Damit stehen Eltern für die Ernährung ihres Kindes Fleischgläschen zur Verfügung, die nach höchsten ökologischen Kriterien und ethischen Ansprüchen hergestellt wurden. Insgesamt gibt es drei Sorten biodynamische Holle-Babygläschen mit Fleisch aus Bruderhahn-Aufzucht: Hühnchenfleisch, Kürbis mit Huhn sowie die Sorte Kürbis, Kartoffel und Huhn.

Mit Abschaffung einer unethischen Praxis neue Standards setzen

Jedes Jahr sterben bis zu 34 Millionen männliche Küken, auch in Bio-Betrieben. Anders als ihre Schwestern, die Eier legenden Hennen, wurden die Hähne bislang als nutzlos erachtet, da sie als Masttiere den heutigen hochgezüchteten Masthähnchen unterlegen sind. „Dieses Töten der Eintagsküken wollten wir nicht länger mitmachen. Es ist in unseren Augen absolut unethisch und verstößt gegen das Tierschutzgesetz“, sagt Carsten Bauck, Geschäftsführer vom Bauckhof und einer der Initiatoren der 2012 gegründeten Bruderhahn Initiative Deutschland.

Das BID Siegel – die Qualitätsgarantie der Bruderhahn Initiative Deutschland

Unter dem Motto „Rette meinen Bruder – Schluss mit dem nutzlosen Töten“ darf pro Legehenne ein männliches Küken mit aufwachsen. Die Hennen sorgen mit ihren Eiern für ein längeres Leben ihrer männlichen Artgenossen. Denn jedes Ei aus der BID-Initiative kostet im Handel vier Cent mehr. Der Mehrerlös fließt direkt in die Aufzucht der Hähne. Und die erfolgt nach den strengen Richtlinien der BID, die sich an denen von Demeter und Bioland orientieren. Die Tiere haben Zugang zum Freiland und stammen soweit möglich von einer ökologischen Elterntierherde ab. Die Hähne werden mit ökologischem Futter gefüttert. Zudem verzichtet die BID auf den Einsatz von Antibiotika. Die Prüfung und Zertifizierung erfolgt von unabhängigen Kontrollstellen.

Transparenz in Sachen Tierwohl

Holle bezieht als Partner der Bruderhahn-Initiative schon seit vielen Jahren sein Geflügelfleisch vom Demeter-Hof Bauckhof Klein Süstedt. Holle-Geschäftsführer Udo Fischer ist von der BID begeistert: „Zusätzlich sorgt der Bauckhof für ein Höchstmaß an Transparenz, was uns als Hersteller extrem wichtig ist.“ Hierzu zählt er auch die in den Ställen installierten Webcams, die es jedem Verbraucher ermöglichen, sich jederzeit ein Bild von der artgerechten Hühnerhaltung auf dem Demeter-Hof zu machen. Auch die Schlachtstätte folgt erweiterten Prinzipien: Beim Transport und der Schlachtung der Bruderhähne werden höchste Prinzipien angesetzt, wie möglichst kurze Transportzeiten, hohe hygienische Standards und garantierte Chargengenauigkeit.

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Biodynamisches Fleisch ausschließlich vom Bruderhahn
Demeter-Babynahrungshersteller Holle setzt auf hohe ethische Standards

Der Babynahrungshersteller Holle verwendet in Zukunft ausschließlich Geflügelfleisch aus Bruderhahn-Aufzucht der Bruderhahn Initiative Deutschland (BID). So finden die Kunden schon jetzt Babygläschen mit Bruderhahn-Fleisch in neuen, biodynamischen Sorten im Fachhandel. Damit stehen Eltern für die Ernährung ihres Kindes Fleischgläschen zur Verfügung, die nach höchsten ökologischen Kriterien und ethischen Ansprüchen hergestellt wurden. Insgesamt gibt es drei Sorten biodynamische Holle-Babygläschen mit Fleisch aus Bruderhahn-Aufzucht: Hühnchenfleisch, Kürbis mit Huhn sowie die Sorte Kürbis, Kartoffel und Huhn.

Mit Abschaffung einer unethischen Praxis neue Standards setzen

Jedes Jahr sterben bis zu 34 Millionen männliche Küken, auch in Bio-Betrieben. Anders als ihre Schwestern, die Eier legenden Hennen, wurden die Hähne bislang als nutzlos erachtet, da sie als Masttiere den heutigen hochgezüchteten Masthähnchen unterlegen sind. „Dieses Töten der Eintagsküken wollten wir nicht länger mitmachen. Es ist in unseren Augen absolut unethisch und verstößt gegen das Tierschutzgesetz“, sagt Carsten Bauck, Geschäftsführer vom Bauckhof und einer der Initiatoren der 2012 gegründeten Bruderhahn Initiative Deutschland.

Das BID Siegel – die Qualitätsgarantie der Bruderhahn Initiative Deutschland

Unter dem Motto „Rette meinen Bruder – Schluss mit dem nutzlosen Töten“ darf pro Legehenne ein männliches Küken mit aufwachsen. Die Hennen sorgen mit ihren Eiern für ein längeres Leben ihrer männlichen Artgenossen. Denn jedes Ei aus der BID-Initiative kostet im Handel vier Cent mehr. Der Mehrerlös fließt direkt in die Aufzucht der Hähne. Und die erfolgt nach den strengen Richtlinien der BID, die sich an denen von Demeter und Bioland orientieren. Die Tiere haben Zugang zum Freiland und stammen soweit möglich von einer ökologischen Elterntierherde ab. Die Hähne werden mit ökologischem Futter gefüttert. Zudem verzichtet die BID auf den Einsatz von Antibiotika. Die Prüfung und Zertifizierung erfolgt von unabhängigen Kontrollstellen.

Transparenz in Sachen Tierwohl

Holle bezieht als Partner der Bruderhahn-Initiative schon seit vielen Jahren sein Geflügelfleisch vom Demeter-Hof Bauckhof Klein Süstedt. Holle-Geschäftsführer Udo Fischer ist von der BID begeistert: „Zusätzlich sorgt der Bauckhof für ein Höchstmaß an Transparenz, was uns als Hersteller extrem wichtig ist.“ Hierzu zählt er auch die in den Ställen installierten Webcams, die es jedem Verbraucher ermöglichen, sich jederzeit ein Bild von der artgerechten Hühnerhaltung auf dem Demeter-Hof zu machen. Auch die Schlachtstätte folgt erweiterten Prinzipien: Beim Transport und der Schlachtung der Bruderhähne werden höchste Prinzipien angesetzt, wie möglichst kurze Transportzeiten, hohe hygienische Standards und garantierte Chargengenauigkeit.