Demeter ist Topp-Bio-Marke

Wachstum und Marken-Image bieten beste Perspektiven für Erzeuger, Verarbeiter und Händler

Demeter ist Topp-Bio-Marke

11.02.2015
Demeter-Blumenkohl in einem Biolanden
Laut Marken3klang ist Demeter die bekannteste, sympathischste und am häufigsten verwendete Bio-Marke

Die Demeter-Markengemeinschaft wächst auch im Jahr 2014 zum wiederholten Mal überdurchschnittlich. Das Umsatz-Wachstum mit Demeter-Waren im Bereich Herstellung und Handel erreicht 15 Prozent, meldet der älteste ökologische Anbauverband zum Beginn der Internationalen BioFach-Messe in Nürnberg. Damit liegt die Wachstumsrate mit Demeter-Produkten um das Dreifache über der des Bio-Marktes insgesamt und ein Drittel über der des Fachhandels. 

Der Bio-Gesamtumsatz stieg um 4,8 Prozent, das Wachstum im Naturkostfachhandel kommt auf neun Prozent, wie vom Dachverband BÖLW in seinen alljährlichen „Daten Fakten Zahlen“ bekannt gegeben wurde. Insgesamt belief sich der Umsatz mit Biolebensmitteln im letzten Jahr auf 7,91 Milliarden Euro. Besonders gut war die Entwicklung für Demeter-Produkte in den Sortimentsbereichen Babynahrung, Gebäck, Milchprodukte und Kosmetika.

„Unsere werteorientierte und konsequent auf beste Qualität ausgerichtete biodynamische Erzeugung und Verarbeitung ist der Grund, dass mehr und mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Demeter-Produkte nachfragen“, ist sich Demeter-Vorstand Alexander Gerber sicher und beruft sich dabei auf jüngste Umfrageergebnisse.

So ist nach der Leserbefragung „Marken3klang“ des renommierten Bioverlags Demeter die bekannteste, sympathischste und am häufigsten verwendete Bio-Marke. Regelmäßig beweist Demeter in dieser Untersuchung  seine Ausnahmestellung am Markt. Mit 92,7 Prozent beim Faktor Bekanntheit, Sympathiewerten von 74,4 Prozent und einer Verwendung von 74,3 Prozent liegt Demeter in den drei Rankings im Vergleich mit allen wichtigen Marken der Naturkost-Branche im Mischsortiment vorn.

Besonders in Bezug auf Qualität vertrauen Verbraucherinnen und Verbraucher der Demeter-Markengemeinschaft. Das spiegelt auch die repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Forsa zu den Lieblings-Marken der Deutschen wider: Demeter hat es hier zum ersten Mal unter die Top 50 geschafft, ist gleichauf mit Coca Cola die drittbeliebteste Lebensmittelmarke und landete insgesamt auf Platz 27.

Auch im Flächenwachstum legt Demeter nach verhaltenem Wachstum in den Vorjahren 2014 zu und steigert die biologisch-dynamisch bewirtschaftete Fläche um 4,8 Prozent. In Deutschland werden jetzt 72 588 Hektar landwirtschaftliche Fläche von 1 476 Betrieben biodynamisch bewirtschaftet. „Dennoch reicht das nicht, um die Nachfrage nach Demeter-Rohstoffen aus Deutschland zu befriedigen", relativiert Alexander Gerber diese Bilanz und fordert zur Umstellung auf Demeter auf. „Mit der hohen Nachfrage, dem guten Preisniveau, der erfolgreichen Positionierung als Premium-Marke und den aktuellen Förderbedingungen bietet Demeter nicht nur für die rund 300 Demeter-Verarbeiter und etwa 1 500 Erzeuger der Markengemeinschaft, sondern auch Umstellern beste Zukunftschancen. Verbraucher, verstärkt gerade auch  jüngere Konsumenten, finden die Marke gut, schätzen die Produkte, zahlen den Preis, den sie wert sind und setzen auf glaubwürdige Nachhaltigkeit“, zeigt Alexander Gerber das Potenzial auf. Sein Vorstandskollege Klemens Fischer verweist zudem auf die Wirkung durch die klare Ausrichtung auf den qualitätsorientieren Markt: „Vor allem in den Bio-Unternehmen, die sich eindeutig für den Naturkostfachhandel positionieren, zeigt sich die positive Demeter-Entwicklung.“

Gleichzeitig setzt sich Demeter für eine weitere Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen ein. „Keine Totalrevision der bestehenden EU-Öko-Verordnung, sondern ihre gezielte Weiterentwicklung, eine Aufstockung der Forschungsmittel für die ökologische Lebensmittelwirtschaft auf ein Niveau, das ihrer Bedeutung am Markt und ihrem Beitrag zur artgerechten Tierhaltung und nachhaltigen Landwirtschaft gerecht wird, ihre angemessene Berücksichtigung in der Berufsbildung und faire Wettbewerbsbedingungen durch eine Internalisierung der Umweltkosten, die die konventionelle Landwirtschaft verursacht, sind die zentralen Forderungen“, so Gerber.

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Wachstum
11.02.2015
Demeter ist Topp-Bio-Marke
Wachstum und Marken-Image bieten beste Perspektiven für Erzeuger, Verarbeiter und Händler

Die Demeter-Markengemeinschaft wächst auch im Jahr 2014 zum wiederholten Mal überdurchschnittlich. Das Umsatz-Wachstum mit Demeter-Waren im Bereich Herstellung und Handel erreicht 15 Prozent, meldet der älteste ökologische Anbauverband zum Beginn der Internationalen BioFach-Messe in Nürnberg. Damit liegt die Wachstumsrate mit Demeter-Produkten um das Dreifache über der des Bio-Marktes insgesamt und ein Drittel über der des Fachhandels. 

Der Bio-Gesamtumsatz stieg um 4,8 Prozent, das Wachstum im Naturkostfachhandel kommt auf neun Prozent, wie vom Dachverband BÖLW in seinen alljährlichen „Daten Fakten Zahlen“ bekannt gegeben wurde. Insgesamt belief sich der Umsatz mit Biolebensmitteln im letzten Jahr auf 7,91 Milliarden Euro. Besonders gut war die Entwicklung für Demeter-Produkte in den Sortimentsbereichen Babynahrung, Gebäck, Milchprodukte und Kosmetika.

„Unsere werteorientierte und konsequent auf beste Qualität ausgerichtete biodynamische Erzeugung und Verarbeitung ist der Grund, dass mehr und mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Demeter-Produkte nachfragen“, ist sich Demeter-Vorstand Alexander Gerber sicher und beruft sich dabei auf jüngste Umfrageergebnisse.

So ist nach der Leserbefragung „Marken3klang“ des renommierten Bioverlags Demeter die bekannteste, sympathischste und am häufigsten verwendete Bio-Marke. Regelmäßig beweist Demeter in dieser Untersuchung  seine Ausnahmestellung am Markt. Mit 92,7 Prozent beim Faktor Bekanntheit, Sympathiewerten von 74,4 Prozent und einer Verwendung von 74,3 Prozent liegt Demeter in den drei Rankings im Vergleich mit allen wichtigen Marken der Naturkost-Branche im Mischsortiment vorn.

Besonders in Bezug auf Qualität vertrauen Verbraucherinnen und Verbraucher der Demeter-Markengemeinschaft. Das spiegelt auch die repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Forsa zu den Lieblings-Marken der Deutschen wider: Demeter hat es hier zum ersten Mal unter die Top 50 geschafft, ist gleichauf mit Coca Cola die drittbeliebteste Lebensmittelmarke und landete insgesamt auf Platz 27.

Auch im Flächenwachstum legt Demeter nach verhaltenem Wachstum in den Vorjahren 2014 zu und steigert die biologisch-dynamisch bewirtschaftete Fläche um 4,8 Prozent. In Deutschland werden jetzt 72 588 Hektar landwirtschaftliche Fläche von 1 476 Betrieben biodynamisch bewirtschaftet. „Dennoch reicht das nicht, um die Nachfrage nach Demeter-Rohstoffen aus Deutschland zu befriedigen", relativiert Alexander Gerber diese Bilanz und fordert zur Umstellung auf Demeter auf. „Mit der hohen Nachfrage, dem guten Preisniveau, der erfolgreichen Positionierung als Premium-Marke und den aktuellen Förderbedingungen bietet Demeter nicht nur für die rund 300 Demeter-Verarbeiter und etwa 1 500 Erzeuger der Markengemeinschaft, sondern auch Umstellern beste Zukunftschancen. Verbraucher, verstärkt gerade auch  jüngere Konsumenten, finden die Marke gut, schätzen die Produkte, zahlen den Preis, den sie wert sind und setzen auf glaubwürdige Nachhaltigkeit“, zeigt Alexander Gerber das Potenzial auf. Sein Vorstandskollege Klemens Fischer verweist zudem auf die Wirkung durch die klare Ausrichtung auf den qualitätsorientieren Markt: „Vor allem in den Bio-Unternehmen, die sich eindeutig für den Naturkostfachhandel positionieren, zeigt sich die positive Demeter-Entwicklung.“

Gleichzeitig setzt sich Demeter für eine weitere Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen ein. „Keine Totalrevision der bestehenden EU-Öko-Verordnung, sondern ihre gezielte Weiterentwicklung, eine Aufstockung der Forschungsmittel für die ökologische Lebensmittelwirtschaft auf ein Niveau, das ihrer Bedeutung am Markt und ihrem Beitrag zur artgerechten Tierhaltung und nachhaltigen Landwirtschaft gerecht wird, ihre angemessene Berücksichtigung in der Berufsbildung und faire Wettbewerbsbedingungen durch eine Internalisierung der Umweltkosten, die die konventionelle Landwirtschaft verursacht, sind die zentralen Forderungen“, so Gerber.