BODAN veröffentlicht dritte Gemeinwohlökonomie-Bilanz

Kooperation statt Konkurrenz

BODAN veröffentlicht dritte Gemeinwohlökonomie-Bilanz

17.11.2015
Männer auf einem Feldweg
(Bild: Hof Medewege)

Ob im Logistikbereich oder bei der Mitarbeiterkultur – der Demeter-Partner macht positive Veränderungen sichtbar und transparent.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, mit diesem Zitat von Erich Kästner leitet der Naturkost-Großhandel BODAN seine neue Gemeinwohl-Bilanz für den Berichtszeitraum 2013/14 ein. Erstmalig wurde diese in diesem Jahr mit einem Besuchs-Audit verifiziert und von unabhängiger Seite hinterfragt.

In den beiden Berichtsjahren ist es augenscheinlich gelungen, die Impulse der Geweinwohlökonomie im Unternehmen zu verankern und eine zunehmende Zahl von Mitarbeitern dafür zu begeistern, sich im Rahmen dieses Prozesses zu beteiligen. „So wurde ein Großteil der Texte der nun vorliegenden Bilanz nicht nur in den Fokusgruppen erarbeitet, der fertige Bericht wurde auch in seinen Grundzügen in mehreren Betriebsversammlungen der Gesamtbelegschaft vorgestellt“, erläutert Geschäftsführer Sascha Damaschun.

Attestiert wurde dem Unternehmen ein hoher Deckungsgrad mit den Zielindikatoren der Gemeinwohlökonomie beispielsweise in den Bereichen „KundInnen, Produkte und Dienstleistungen“. Als herausragend beurteilt wurden hier die langjährige Umsetzung des Partnerkundenprogramms, das neu ins Leben gerufene assoziative Marketingprojekt „WIR. Bio Power Bodensee“ und das in Süddeutschland bestens vernetzte Bildungsprojekt „bildungsnetzwerk naturkost“, welches inzwischen als eigenständige GmbH firmiert.

Entwicklungspotential konnte deutlich gemacht werden z. B. in den Bereichen „Legitimierung von Führungskräften“ oder beim Feld „Bewusster Umgang mit (Lebens-)Arbeitszeit“. Hier gilt es die oftmals bereits gelebten Kulturen in Abstimmung mit den Betroffenen zu dokumentieren und so besser nachvollziehbar zu machen. Nachzulesen ist der Bericht online oder als Download.

Um sich dieser Arbeit in den kommenden Jahren besser und strukturierter widmen zu können, wird die Firma BODAN die nächsten Schritte flankieren mit einem externen Coaching durch GWÖ-Berater Armin Hipper aus Oberschwaben. Hiervon versprechen sich die Beteiligten einen höheren Grad an Effizienz im Prozess und eine bessere Vernetzung mit weiteren Akteuren in der Region und darüber hinaus.

„Kooperation statt Konkurrenz, mit diesem Motto sind wir auch in Zukunft erfolgreich“, ist sich Geschäftsführer Dieter Hallerbach sicher.

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung von Demeter-Partner Bodan.

Tags: 
Gemeinwohl
Bodan
BODAN veröffentlicht dritte Gemeinwohlökonomie-Bilanz
Kooperation statt Konkurrenz

Ob im Logistikbereich oder bei der Mitarbeiterkultur – der Demeter-Partner macht positive Veränderungen sichtbar und transparent.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, mit diesem Zitat von Erich Kästner leitet der Naturkost-Großhandel BODAN seine neue Gemeinwohl-Bilanz für den Berichtszeitraum 2013/14 ein. Erstmalig wurde diese in diesem Jahr mit einem Besuchs-Audit verifiziert und von unabhängiger Seite hinterfragt.

In den beiden Berichtsjahren ist es augenscheinlich gelungen, die Impulse der Geweinwohlökonomie im Unternehmen zu verankern und eine zunehmende Zahl von Mitarbeitern dafür zu begeistern, sich im Rahmen dieses Prozesses zu beteiligen. „So wurde ein Großteil der Texte der nun vorliegenden Bilanz nicht nur in den Fokusgruppen erarbeitet, der fertige Bericht wurde auch in seinen Grundzügen in mehreren Betriebsversammlungen der Gesamtbelegschaft vorgestellt“, erläutert Geschäftsführer Sascha Damaschun.

Attestiert wurde dem Unternehmen ein hoher Deckungsgrad mit den Zielindikatoren der Gemeinwohlökonomie beispielsweise in den Bereichen „KundInnen, Produkte und Dienstleistungen“. Als herausragend beurteilt wurden hier die langjährige Umsetzung des Partnerkundenprogramms, das neu ins Leben gerufene assoziative Marketingprojekt „WIR. Bio Power Bodensee“ und das in Süddeutschland bestens vernetzte Bildungsprojekt „bildungsnetzwerk naturkost“, welches inzwischen als eigenständige GmbH firmiert.

Entwicklungspotential konnte deutlich gemacht werden z. B. in den Bereichen „Legitimierung von Führungskräften“ oder beim Feld „Bewusster Umgang mit (Lebens-)Arbeitszeit“. Hier gilt es die oftmals bereits gelebten Kulturen in Abstimmung mit den Betroffenen zu dokumentieren und so besser nachvollziehbar zu machen. Nachzulesen ist der Bericht online oder als Download.

Um sich dieser Arbeit in den kommenden Jahren besser und strukturierter widmen zu können, wird die Firma BODAN die nächsten Schritte flankieren mit einem externen Coaching durch GWÖ-Berater Armin Hipper aus Oberschwaben. Hiervon versprechen sich die Beteiligten einen höheren Grad an Effizienz im Prozess und eine bessere Vernetzung mit weiteren Akteuren in der Region und darüber hinaus.

„Kooperation statt Konkurrenz, mit diesem Motto sind wir auch in Zukunft erfolgreich“, ist sich Geschäftsführer Dieter Hallerbach sicher.