Futter vom eigenen Hof sichert Qualität

Demeter:

Futter vom eigenen Hof sichert Qualität

07.03.2013

Der nächste Skandal und der nächste Ruf nach mehr Kontrolle – diesem Automatismus setzt Demeter-Vorstand Klemens Fischer die Forderung entgegen, endlich an die Wurzel des Übels zu gehen. „Das System wird nicht besser durch den Ruf nach Kontrolle. Solange industrielle Strukturen und die Ausrichtung auf den billigsten Preis die Erzeugung der Lebensmittel dominieren, wird es immer wieder Betrug und Täuschung geben“, ist der Qualitätsführer im Bio-Bereich sicher. Lange Lieferketten – selbst über Landesgrenzen hinweg – begünstigten das. „Diese Beschaffungssysteme wurden ad absurdum geführt. Auch wenn jetzt natürlich nicht alle zum Idealbild des selbst produzierenden Hofes umschwenken können gilt es, durch entsprechende Unterstützung für bäuerliche Strukturen, für handwerkliche Lebensmittelproduktion und für Bio ein Zeichen zu setzen.“

Die 1400 deutschen Demeter-Bauern und rund 300 Partner in Verarbeitung und Handel bewiesen seit Jahrzehnten, dass ein werteorientiertes System mit Unabhängigkeit von Agrarindustrie die sichere Alternative sei. Auf den Demeter-Bauernhöfen bekommen die Tiere überwiegend Futter aus eigenem Anbau. Für Zukauf gelten strenge Regeln: vorrangig von Demeter-Kollegen, nur von Demeter-zertifizierten Futtermittelhändlern bei klarer Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Herkünfte.

„Unser Ideal eines individuellen Hoforganismus sorgt dafür, dass die Tierhaltung sowohl auf die vorhandene Fläche als auch auf die verantwortungsvoll erzeugten Futtermittel abgestimmt ist“, betont Fischer.

Futter vom eigenen Hof sichert Qualität
Demeter:

Der nächste Skandal und der nächste Ruf nach mehr Kontrolle – diesem Automatismus setzt Demeter-Vorstand Klemens Fischer die Forderung entgegen, endlich an die Wurzel des Übels zu gehen. „Das System wird nicht besser durch den Ruf nach Kontrolle. Solange industrielle Strukturen und die Ausrichtung auf den billigsten Preis die Erzeugung der Lebensmittel dominieren, wird es immer wieder Betrug und Täuschung geben“, ist der Qualitätsführer im Bio-Bereich sicher. Lange Lieferketten – selbst über Landesgrenzen hinweg – begünstigten das. „Diese Beschaffungssysteme wurden ad absurdum geführt. Auch wenn jetzt natürlich nicht alle zum Idealbild des selbst produzierenden Hofes umschwenken können gilt es, durch entsprechende Unterstützung für bäuerliche Strukturen, für handwerkliche Lebensmittelproduktion und für Bio ein Zeichen zu setzen.“

Die 1400 deutschen Demeter-Bauern und rund 300 Partner in Verarbeitung und Handel bewiesen seit Jahrzehnten, dass ein werteorientiertes System mit Unabhängigkeit von Agrarindustrie die sichere Alternative sei. Auf den Demeter-Bauernhöfen bekommen die Tiere überwiegend Futter aus eigenem Anbau. Für Zukauf gelten strenge Regeln: vorrangig von Demeter-Kollegen, nur von Demeter-zertifizierten Futtermittelhändlern bei klarer Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Herkünfte.

„Unser Ideal eines individuellen Hoforganismus sorgt dafür, dass die Tierhaltung sowohl auf die vorhandene Fläche als auch auf die verantwortungsvoll erzeugten Futtermittel abgestimmt ist“, betont Fischer.