Die ostdeutsche Bio-Landbau Ausbildung braucht Unterstützung

20.000 Euro Förderung fehlen

Die ostdeutsche Bio-Landbau Ausbildung braucht Unterstützung

21.12.2014
Lehrlinge werden unterrichtet
An staatlichen Berufsschulen gibt es nur eine Handvoll Bio-Lehrlinge, dagegen machen 63 Lehrlinge zurzeit die Freie Demeter-Ausbildung (Foto: Tanja Franke)

Dank der Freien Ausbildung werden bereits seit sechs Jahren Lehrlinge auf Demeter-Höfen ausgebildet, zurzeit sind es 63 Azubis. Doch jetzt fallen 20.000 Euro an Fördermitteln aus staatlichen Töpfen weg, ohne die im März kein neues Lehrjahr beginnen kann. Die Organisatoren sind deshalb auf ein starkes Netz an Menschen und Institutionen angewiesen, die die Freie Ausbildung durch ihre Spenden weiterhin ermöglichen möchten. Auch Sie können die Freie Ausbildung mit einer Spende unterstützen.

Seit 6 Jahren Ausbildung in der biodynamischen Landwirtschaft

Seit sechs Jahren gibt es die Freie Ausbildung für biologisch-dynamische Landwirtschaft in Ostdeutschland. Zu Beginn des Projekt war nicht klar, inwieweit das Angebot nachhaltige Zustimmung finden würde.

Doch die Wirkung war groß: An den staatlichen Berufsschulen gibt es nur eine Handvoll Bio-Lehrlinge - dagegen machen zurzeit 63 Lehrlinge die Freie Demeter-Ausbildung auf Höfen zwischen Schwerin und dem Erzgebirge. Und es gibt weitaus mehr Bewerbungen als freie Lehrstellen.

Fragt man die Lehrlinge, sprechen sie von einer einmaligen Chance in ihrem Lebens- und Entwicklungsweg. Das unterstreicht die Bedeutung der Freien Ausbildung für die Zukunft der gesamten Bewegung.

Finanzierung der Ausbildung aus Fördertöpfen wird zunehmend schwieriger

Die Kosten für die freie Ausbildung betragen jährlich etwa 85.000 €. Das beinhaltet die Seminarleitung von vier Lehrjahren, Honorare für Referenten und die Unterbringung der Seminargruppen auf den Höfen. Gut die Hälfte davon kommt aus Fördertöpfen für Bildungsarbeit vom Land Brandenburg. Den Rest stemmt die freie Ausbildung selbst, aus verbindlichen Beiträgen der Höfe und Spenden aus dem Umfeld.

Doch während mehrer Monaten wurden Seminare nicht gefördert. Auch gut besuchte Seminare konnten zum Teil nicht abgerechnet werden, da die Förderrichtlinie eine Mindestzahl von Brandenburger Teilnehmern fordert, die nicht immer erfüllt werden konnten. 20.000 Euro an Förderung fehlen der freien Ausbildung somit in diesem Jahr. Ohne dieses Geld kann im März kein neues Lehrjahr beginnen.

Starkes Netz von Unterstützern für die Zukunft der freien Ausbildung gesucht

Deshalb soll die Ausbildung in Zukunft nicht mehr nur von staatlichen Fördertöpfen abhängig sein. Für eine starke zweite Säule rufen die Initiatoren der freien Ausbildung Menschen und Institutionen auf, die freie Ausbildung mit einer Spende zu fördern.

Kontoverbindung

AG für biodynamischen Landbau e.V.
Konto: 177 308 00
BLZ: 430 609 67
IBAN: DE 36430609670017730800
BIC: GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank
Stichwort: Freie Ausbildung

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Die ostdeutsche Bio-Landbau Ausbildung braucht Unterstützung
20.000 Euro Förderung fehlen

Dank der Freien Ausbildung werden bereits seit sechs Jahren Lehrlinge auf Demeter-Höfen ausgebildet, zurzeit sind es 63 Azubis. Doch jetzt fallen 20.000 Euro an Fördermitteln aus staatlichen Töpfen weg, ohne die im März kein neues Lehrjahr beginnen kann. Die Organisatoren sind deshalb auf ein starkes Netz an Menschen und Institutionen angewiesen, die die Freie Ausbildung durch ihre Spenden weiterhin ermöglichen möchten. Auch Sie können die Freie Ausbildung mit einer Spende unterstützen.

Seit 6 Jahren Ausbildung in der biodynamischen Landwirtschaft

Seit sechs Jahren gibt es die Freie Ausbildung für biologisch-dynamische Landwirtschaft in Ostdeutschland. Zu Beginn des Projekt war nicht klar, inwieweit das Angebot nachhaltige Zustimmung finden würde.

Doch die Wirkung war groß: An den staatlichen Berufsschulen gibt es nur eine Handvoll Bio-Lehrlinge - dagegen machen zurzeit 63 Lehrlinge die Freie Demeter-Ausbildung auf Höfen zwischen Schwerin und dem Erzgebirge. Und es gibt weitaus mehr Bewerbungen als freie Lehrstellen.

Fragt man die Lehrlinge, sprechen sie von einer einmaligen Chance in ihrem Lebens- und Entwicklungsweg. Das unterstreicht die Bedeutung der Freien Ausbildung für die Zukunft der gesamten Bewegung.

Finanzierung der Ausbildung aus Fördertöpfen wird zunehmend schwieriger

Die Kosten für die freie Ausbildung betragen jährlich etwa 85.000 €. Das beinhaltet die Seminarleitung von vier Lehrjahren, Honorare für Referenten und die Unterbringung der Seminargruppen auf den Höfen. Gut die Hälfte davon kommt aus Fördertöpfen für Bildungsarbeit vom Land Brandenburg. Den Rest stemmt die freie Ausbildung selbst, aus verbindlichen Beiträgen der Höfe und Spenden aus dem Umfeld.

Doch während mehrer Monaten wurden Seminare nicht gefördert. Auch gut besuchte Seminare konnten zum Teil nicht abgerechnet werden, da die Förderrichtlinie eine Mindestzahl von Brandenburger Teilnehmern fordert, die nicht immer erfüllt werden konnten. 20.000 Euro an Förderung fehlen der freien Ausbildung somit in diesem Jahr. Ohne dieses Geld kann im März kein neues Lehrjahr beginnen.

Starkes Netz von Unterstützern für die Zukunft der freien Ausbildung gesucht

Deshalb soll die Ausbildung in Zukunft nicht mehr nur von staatlichen Fördertöpfen abhängig sein. Für eine starke zweite Säule rufen die Initiatoren der freien Ausbildung Menschen und Institutionen auf, die freie Ausbildung mit einer Spende zu fördern.

Kontoverbindung

AG für biodynamischen Landbau e.V.
Konto: 177 308 00
BLZ: 430 609 67
IBAN: DE 36430609670017730800
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