Fluthilfe-Aktion der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der GLS Bank und der Bioverbände

500.000 Euro Spenden helfen Hochwasser geschädigten Bauern

Fluthilfe-Aktion der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der GLS Bank und der Bioverbände

01.10.2013
Geflutete Gemüsefläche waren das Problem bei Demeter-Gärtner Stockner

Die konzertierte Fluthilfe-Aktion der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der GLS Bank und der Bioverbände übertrifft alle Erwartungen. Jetzt beginnt die Vergabe der Hilfsgelder mit der bisherigen Rekordhöhe von 500 000 Euro. Auch die zwölf betroffenen Demeter-Betriebe profitieren davon. Fünf liegen in Bayern, jeweils drei in Berlin Brandenburg und Norddeutschland sowie einer in Sachsen-Anhalt. Die Schäden summerien sich auf diesen biodynamischen Flächen auf 995.000 Euro, hauptsächlich durch die Überschwemmung von Feldgemüseflächen und im Gartenbau, auf Acker-  und Grünland. Verluste an Tieren haben die Demeter-Bauern zum Glück nicht zu beklagen. Allerdings leiden die Herden darunter, dass Weiden überschwemmt wurden und Futter knapp ist. Milchrückgang und andere Leistungseinbußen sind zu verzeichnen. Wichtig waren da die Angebote von solidarischen Berufskollegen, Heu und Silage an betroffene Betriebe abzugeben. Die langfristigen Schäden sind noch gar nicht absehbar. Auf manchen Flächen stand über Wochen das Wasser, dadurch wurde der Boden stark  verdichtet. Da gerade Demeter-Betrieben der Aufbau der Bodenfruchtbarkeit besonders am Herzen liegt, wurden hier teilweise Jahrzehnte lang aufgebaute Erfolge zerstört. Diese Existenz-bedrohende Situation kann mit den Spenden zumindest gelindert werden.

Überschwemmtes Weideland, verdorbene Futtermittel, zerstörte Gewächshäuser, Ernteausfälle – diese und weitere teils massive Schäden gehörten zur traurigen Bilanz vieler ökologischer Landwirtschaftsbetriebe nach der „Jahrhundertflut“ im späten Frühjahr. Eine kurzfristig ins Leben gerufene Fluthilfe-Aktion sollte den betroffenen Höfen schnell und unbürokratisch helfen. Jetzt können die Initiatoren insgesamt fast 500.000 Euro Zuwendungen an die Bio-Bauern vergeben, gespendet durch Privatpersonen, Biounternehmen und weitere Organisationen. 20.000 Euro stellte die GLS Bank bereit. Organisiert hat die Fluthilfe-Aktion die Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL) der GLS Treuhand e. V. zusammen mit den Bioverbänden Bioland, Biopark, Biokreis, Demeter, Gäa, Naturland und dem Verbund Ökohöfe.

Schwerpunktmäßig hatte die Flut Bio-Höfe in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt getroffen – bei gut einem Viertel der über 100 geschädigten Betriebe waren die Schäden gar existenzbedrohend. Um die Not zu lindern, koordinierte die ZSL die Fluthilfe gemeinsam mit den Bioverbänden. Nach nur zehn Tagen waren schon 150.000 Euro im Spendentopf. Am 12.09.2013 fand die erste Vergabesitzung statt, zusammengesetzt aus Vertreter/innen der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der GLS Bank sowie der Bioverbände Bioland, Demeter, Gäa und Naturland. Der Mittelvergabe voraus ging eine individuelle, sachliche Prüfung jedes einzelnen Antrags. 49 Biohöfe werden nun Hilfsgelder erhalten. Die verteilten Zuwendungen pro Betrieb liegen dabei zwischen 1.000 Euro und 30.000 Euro. Alleine für die acht am schwersten betroffenen Betriebe werden über 200.000 Euro bereitgestellt. Weitere Vergabesitzungen sind geplant.

Eine besondere Herausforderung bei der Entscheidung, welcher Hof welche Gelder bekommt, lag darin, die Höhe der finanziellen Schäden ins Verhältnis zur Betriebsgröße und –art zu setzen. Auch die zu erwartenden staatlichen Entschädigungen mussten bei der Entscheidung mit in Betracht gezogen werden, um eine Überkompensation der Schäden zu vermeiden. „Unser Ziel war es von Anfang an, möglichst allen Höfen mit einem finanziellen Beitrag zu helfen. Dieses Versprechen können wir aufgrund der enormen Spendenbereitschaft halten“, freut sich Oliver Willing, Geschäftsführer der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Initiator der Fluthilfe. „Die unter den Verbänden gezeigte Solidarität in der Sache ist bei der Vergabesitzung deutlich geworden und hat mich sehr beeindruckt.“

Da einige Höfe noch weitere Hilfe benötigen, freut sich die Zukunftsstiftung Landwirtschaft auch weiterhin über Spenden auf das Konto der Fluthilfe. Informationen sowie ein Online-Spendenformular gibt es unter www.zs-l.de und www.gls-treuhand.de.

Weitere Unterstützung erreicht die Höfe über das Konto der

Zukunftsstiftung Landwirtschaft Oliver Willing

Konto: 30005444 Christstraße 9, 44789 Bochum

BLZ: 430 609 67 bei der GLS Bank Tel.: 0234 / 5797 5141

Stichwort: „Fluthilfe“ E-Mail: bochum[ / at \ ]zs-l [ / dot \ ] de

Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig.

01.10.2013
Fluthilfe-Aktion der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der GLS Bank und der Bioverbände
500.000 Euro Spenden helfen Hochwasser geschädigten Bauern

Die konzertierte Fluthilfe-Aktion der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der GLS Bank und der Bioverbände übertrifft alle Erwartungen. Jetzt beginnt die Vergabe der Hilfsgelder mit der bisherigen Rekordhöhe von 500 000 Euro. Auch die zwölf betroffenen Demeter-Betriebe profitieren davon. Fünf liegen in Bayern, jeweils drei in Berlin Brandenburg und Norddeutschland sowie einer in Sachsen-Anhalt. Die Schäden summerien sich auf diesen biodynamischen Flächen auf 995.000 Euro, hauptsächlich durch die Überschwemmung von Feldgemüseflächen und im Gartenbau, auf Acker-  und Grünland. Verluste an Tieren haben die Demeter-Bauern zum Glück nicht zu beklagen. Allerdings leiden die Herden darunter, dass Weiden überschwemmt wurden und Futter knapp ist. Milchrückgang und andere Leistungseinbußen sind zu verzeichnen. Wichtig waren da die Angebote von solidarischen Berufskollegen, Heu und Silage an betroffene Betriebe abzugeben. Die langfristigen Schäden sind noch gar nicht absehbar. Auf manchen Flächen stand über Wochen das Wasser, dadurch wurde der Boden stark  verdichtet. Da gerade Demeter-Betrieben der Aufbau der Bodenfruchtbarkeit besonders am Herzen liegt, wurden hier teilweise Jahrzehnte lang aufgebaute Erfolge zerstört. Diese Existenz-bedrohende Situation kann mit den Spenden zumindest gelindert werden.

Überschwemmtes Weideland, verdorbene Futtermittel, zerstörte Gewächshäuser, Ernteausfälle – diese und weitere teils massive Schäden gehörten zur traurigen Bilanz vieler ökologischer Landwirtschaftsbetriebe nach der „Jahrhundertflut“ im späten Frühjahr. Eine kurzfristig ins Leben gerufene Fluthilfe-Aktion sollte den betroffenen Höfen schnell und unbürokratisch helfen. Jetzt können die Initiatoren insgesamt fast 500.000 Euro Zuwendungen an die Bio-Bauern vergeben, gespendet durch Privatpersonen, Biounternehmen und weitere Organisationen. 20.000 Euro stellte die GLS Bank bereit. Organisiert hat die Fluthilfe-Aktion die Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL) der GLS Treuhand e. V. zusammen mit den Bioverbänden Bioland, Biopark, Biokreis, Demeter, Gäa, Naturland und dem Verbund Ökohöfe.

Schwerpunktmäßig hatte die Flut Bio-Höfe in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt getroffen – bei gut einem Viertel der über 100 geschädigten Betriebe waren die Schäden gar existenzbedrohend. Um die Not zu lindern, koordinierte die ZSL die Fluthilfe gemeinsam mit den Bioverbänden. Nach nur zehn Tagen waren schon 150.000 Euro im Spendentopf. Am 12.09.2013 fand die erste Vergabesitzung statt, zusammengesetzt aus Vertreter/innen der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der GLS Bank sowie der Bioverbände Bioland, Demeter, Gäa und Naturland. Der Mittelvergabe voraus ging eine individuelle, sachliche Prüfung jedes einzelnen Antrags. 49 Biohöfe werden nun Hilfsgelder erhalten. Die verteilten Zuwendungen pro Betrieb liegen dabei zwischen 1.000 Euro und 30.000 Euro. Alleine für die acht am schwersten betroffenen Betriebe werden über 200.000 Euro bereitgestellt. Weitere Vergabesitzungen sind geplant.

Eine besondere Herausforderung bei der Entscheidung, welcher Hof welche Gelder bekommt, lag darin, die Höhe der finanziellen Schäden ins Verhältnis zur Betriebsgröße und –art zu setzen. Auch die zu erwartenden staatlichen Entschädigungen mussten bei der Entscheidung mit in Betracht gezogen werden, um eine Überkompensation der Schäden zu vermeiden. „Unser Ziel war es von Anfang an, möglichst allen Höfen mit einem finanziellen Beitrag zu helfen. Dieses Versprechen können wir aufgrund der enormen Spendenbereitschaft halten“, freut sich Oliver Willing, Geschäftsführer der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Initiator der Fluthilfe. „Die unter den Verbänden gezeigte Solidarität in der Sache ist bei der Vergabesitzung deutlich geworden und hat mich sehr beeindruckt.“

Da einige Höfe noch weitere Hilfe benötigen, freut sich die Zukunftsstiftung Landwirtschaft auch weiterhin über Spenden auf das Konto der Fluthilfe. Informationen sowie ein Online-Spendenformular gibt es unter www.zs-l.de und www.gls-treuhand.de.

Weitere Unterstützung erreicht die Höfe über das Konto der

Zukunftsstiftung Landwirtschaft Oliver Willing

Konto: 30005444 Christstraße 9, 44789 Bochum

BLZ: 430 609 67 bei der GLS Bank Tel.: 0234 / 5797 5141

Stichwort: „Fluthilfe“ E-Mail: bochum@zs-l [ / dot \ ] de

Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig.