8. Öko-Junglandwirte-Tagung ein Erfolg!

Anspruch und Wirklichkeit im Ökolandbau

8. Öko-Junglandwirte-Tagung ein Erfolg!

29.10.2013
Angetan von den Ideen und Gedanken der Öko-Junglandwirte: Steffen Reese (Naturland), Alexander Gerber (Demeter), Jan Plagge (Bioland), Uli Zerger (Geschäftsführer der Stiftung Ökologie & Landbau).
Angetan von den Ideen und Gedanken der Öko-Junglandwirte: Steffen Reese (Naturland), Alexander Gerber (Demeter), Jan Plagge (Bioland), Uli Zerger (SÖL).

Rund 100 Öko-Junglandwirte beschäftigten sich am 25. - 27.10. im Rahmen der 8. Öko-Junglandwirte-Tagung in Fulda mit dem Thema „Anspruch und Wirklichkeit im Ökolandbau“. Dabei  wurden aktuelle Entwicklungen im Ökolandbau diskutiert. Wesentliche Impulse kamen in Diskussion und Austausch von  hochrangigen Vertretern der drei großen Verbände: Alexander Gerber (Demeter), Jan Plagge (Bioland) und Steffen Reese (Naturland).

Demeter-Vorstand Dr. Alexander Gerber sprach den jungen Landwirten vor allem Mut zu und beschrieb die steigende Nachfrage nach Ökoprodukten, nach gutem und schmackhaften Essen aus artgerechter Tierhaltung als positiven Trend. Mit ihrem Idealismus und der "Liebe zur Sache" würden die Öko-Junglandwirte Gerbers Einschätzung nach trotz schwieriger Bedingungen auch Möglichkeiten finden, ausreichend Erlös aus ihrer Arbeit zu erzielen. Für eine Wettbewerbsfähigkeit des Ökolandbaus forderte er Änderungen - etwa dass die Preise konventionell erzeugter Produkte die Umweltkosten widerspiegeln müssen, die deren Produktion verursacht.

Neben den Meinung der Verbands-Experten waren vor allem die Gedanken und Ideen der Junglandwirte selbst  gefragt. Im Laufe der Tagung ging es um die Frage, ob und wie der Ökolandbau seinen eigenen Ansprüchen und denen der Kunden noch stärker gerecht werden kann. Über die Aspekte „fair“ und „sozial“ wurde diskutiert und über Hindernisse und Hemmnisse für junge Ökobauern. Das Tierwohl im Biobereich war ebenso Thema wie der Naturschutz in der ökologischen Landwirtschaft.  Erörtert wurden die Themen  in spannenden und fachlich kompetenten Diskussionsrunden.

Ein Fernsehbeitrag über die Öko-Junglandwirtetagung 2013 mit Demeter-Vorstand Dr. Alexander Gerber sowie Jung-Bauer Moritz Schäfer findet sich hier

Die Öko-Junglandwirte-Tagung wird seit 2006 jährlich weitgehend ehrenamtlich von Junglandwirten aus der Biobranche organisiert, um der kommenden Generation des Ökolandbaus eine Plattform für Fortbildung, Austausch, Diskussion und Vernetzung zu bieten. Seit dem Jahr 2012 ist die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) der offizielle Veranstalter. Die Verbände Bioland e.V., Demeter e.V. und Naturland e.V. treten als Kooperationspartner auf.

Das Tagungsteam um Benjamin Volz wird auch im nächsten Jahr die Öko-Junglandwirte-Tagung vom 14. bis 16. November in Fulda organisieren – das Thema steht noch aus. Teilnehmen lohnt sich, denn die jungen Landwirte ackern auf den Feldern von morgen! Starken Ideen dürfen Taten folgen, zum Beispiel im Netzwerk der Öko-Junglandwirte. Neben der Tagung tauscht sich das Öko-JunglandwirtInnen-Netzwerk auch virtuell in einer offenen facebook-Gruppe aus.

29.10.2013
8. Öko-Junglandwirte-Tagung ein Erfolg!
Anspruch und Wirklichkeit im Ökolandbau

Rund 100 Öko-Junglandwirte beschäftigten sich am 25. - 27.10. im Rahmen der 8. Öko-Junglandwirte-Tagung in Fulda mit dem Thema „Anspruch und Wirklichkeit im Ökolandbau“. Dabei  wurden aktuelle Entwicklungen im Ökolandbau diskutiert. Wesentliche Impulse kamen in Diskussion und Austausch von  hochrangigen Vertretern der drei großen Verbände: Alexander Gerber (Demeter), Jan Plagge (Bioland) und Steffen Reese (Naturland).

Demeter-Vorstand Dr. Alexander Gerber sprach den jungen Landwirten vor allem Mut zu und beschrieb die steigende Nachfrage nach Ökoprodukten, nach gutem und schmackhaften Essen aus artgerechter Tierhaltung als positiven Trend. Mit ihrem Idealismus und der "Liebe zur Sache" würden die Öko-Junglandwirte Gerbers Einschätzung nach trotz schwieriger Bedingungen auch Möglichkeiten finden, ausreichend Erlös aus ihrer Arbeit zu erzielen. Für eine Wettbewerbsfähigkeit des Ökolandbaus forderte er Änderungen - etwa dass die Preise konventionell erzeugter Produkte die Umweltkosten widerspiegeln müssen, die deren Produktion verursacht.

Neben den Meinung der Verbands-Experten waren vor allem die Gedanken und Ideen der Junglandwirte selbst  gefragt. Im Laufe der Tagung ging es um die Frage, ob und wie der Ökolandbau seinen eigenen Ansprüchen und denen der Kunden noch stärker gerecht werden kann. Über die Aspekte „fair“ und „sozial“ wurde diskutiert und über Hindernisse und Hemmnisse für junge Ökobauern. Das Tierwohl im Biobereich war ebenso Thema wie der Naturschutz in der ökologischen Landwirtschaft.  Erörtert wurden die Themen  in spannenden und fachlich kompetenten Diskussionsrunden.

Ein Fernsehbeitrag über die Öko-Junglandwirtetagung 2013 mit Demeter-Vorstand Dr. Alexander Gerber sowie Jung-Bauer Moritz Schäfer findet sich hier

Die Öko-Junglandwirte-Tagung wird seit 2006 jährlich weitgehend ehrenamtlich von Junglandwirten aus der Biobranche organisiert, um der kommenden Generation des Ökolandbaus eine Plattform für Fortbildung, Austausch, Diskussion und Vernetzung zu bieten. Seit dem Jahr 2012 ist die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) der offizielle Veranstalter. Die Verbände Bioland e.V., Demeter e.V. und Naturland e.V. treten als Kooperationspartner auf.

Das Tagungsteam um Benjamin Volz wird auch im nächsten Jahr die Öko-Junglandwirte-Tagung vom 14. bis 16. November in Fulda organisieren – das Thema steht noch aus. Teilnehmen lohnt sich, denn die jungen Landwirte ackern auf den Feldern von morgen! Starken Ideen dürfen Taten folgen, zum Beispiel im Netzwerk der Öko-Junglandwirte. Neben der Tagung tauscht sich das Öko-JunglandwirtInnen-Netzwerk auch virtuell in einer offenen facebook-Gruppe aus.