Mit unabhängiger Züchtung von Gemüse, Getreide und Tieren entsteht Qualität von Anfang an

Demeter im BIOFACH-Kongress

Mit unabhängiger Züchtung von Gemüse, Getreide und Tieren entsteht Qualität von Anfang an

11.02.2016
Samen legen für die Zukunft war das Motto des Kongress

Das zukunftsträchtige Thema Pflanzen- und Tierzüchtung bietet nicht nur schmackhafte, qualitativ hochwertige und ethisch korrekte Produkte. Es setzt qualitative Maßstäbe, ermöglicht zukunftsfähige Entwicklungen und bietet einem breiteren Bündnis von Bio-Akteuren Anknüpfungspunkte für sinnvolle Zusammenarbeit. Das ist das Fazit der Veranstaltung „Samen legen für die Zukunft – Qualität von Anfang an“ im BIOFACH-Kongress, bei der die Aktivitäten der biodynamischen Züchtung für Getreide, Gemüse und Geflügel vorgestellt wurden. 

BioFach-Kongress 2016: Samen legen für die Zukunft

Eine Gesprächsrunde spannte den Bogen von den bereits erzielten Erfolgen bis zu den anstehenden Herausforderungen in Sachen Züchtung. Alexander Gerber, Vorstandssprecher von Demeter, unterstrich die Bedeutung von Vielfalt in der Agrar- und Ernährungskultur.  Wohlgeschmack, Nahrhaftigkeit und Reife seien Ziele regional angepasster Sorten und vitaler Tierrassen. Diese Züchtungsarbeit gehe einher mit ethisch korrekten  Wirtschaftskreisläufen und garantiere den durchgängigen Qualitätsanspruch buchstäblich vom Samen bis auf den Teller. Michael Fleck als Vertreter von Kultursaat und damit von Demeter-Gemüsezüchtern will Züchter, Hersteller und Händler zusammenbringen, um gemeinsam den Markt zu entwickeln. Boris Voelkel von der traditionsreichen Naturkostsafterei stellte das Engagement des Unternehmens in Sachen samenfeste Sorten vor und verwies auf Projekte sowohl in der Region als auch in vielen Regionen der Welt. Inga Günther, Geschäftsführerin der gemeinnützigen ökologischen Tierzucht gGmbH, die von Bioland und Demeter gegründet worden ist,  forderte die gesamte Branche auf, sich für die aufwändige Züchtung des Öko-Huhns von morgen auch finanziell zu engagieren.

Auf einem Marktplatz präsentierten sich Züchter und Vermarkter von Produkten aus biodynamischer Züchtungsarbeit. Konkrete Beispiele für mögliche Umsetzungen des anspruchsvollen Themas im Handel steuerte Achim Wagner aus dem Demeter-Aktiv-Partner (DAP)-Marketingkonzept bei. Sie inspirieren zu eigenen Aktionen im Fachhandel, der damit sein Profil als qualitätsorientierte Einkaufsstätte schärfen kann. Die Getreidezüchterin Anjana Pregitzer vom Dottenfelderhof in Bad Vilbel und Joachim Weckmann vom Märkischen Landbrot in Berlin schlugen den Bogen von der Selektion im Getreidefeld bis zum Brot aus biodynamischen Sorten. Gemüsezüchter Sebastian Vornhecke von der Gärtnerei Walsegarten in Vatterorde gelang das für samenfeste Möhren und Rote Bete gemeinsam mit dem Saftverarbeiter Voelkel. Die Tierzucht stellte Inga Günther vor und Pamela Wieckmann nutzte die Chance, die Bruderhahn-Initiative mit den entsprechenden Produkten in Babygläschen und im Eier-Angebot  zu präsentieren.

Die Akteure aus dem Handel nahmen als wichtige Erkenntnis mit, dass der Wertschöpfungsprozess mit Samen und Zuchttieren beginnt und bis zum Endverbraucher kommuniziert werden muss. Demeter ist der erste Verband, der Richtlinien für Gemüse- und Getreidezüchtung erlassen hat und diese biodynamischen Sorten zertifiziert. Bisher wurden 32 Gemüse- und 21 Getreidesorten zugelassen, die sich nicht nur durch ihr volles Aroma und beste Bekömmlichkeit auszeichnen, sondern Unabhängigkeit von den Angeboten der Saatgut-Konzerne ermöglichen.

11.02.2016
Mit unabhängiger Züchtung von Gemüse, Getreide und Tieren entsteht Qualität von Anfang an
Demeter im BIOFACH-Kongress

Das zukunftsträchtige Thema Pflanzen- und Tierzüchtung bietet nicht nur schmackhafte, qualitativ hochwertige und ethisch korrekte Produkte. Es setzt qualitative Maßstäbe, ermöglicht zukunftsfähige Entwicklungen und bietet einem breiteren Bündnis von Bio-Akteuren Anknüpfungspunkte für sinnvolle Zusammenarbeit. Das ist das Fazit der Veranstaltung „Samen legen für die Zukunft – Qualität von Anfang an“ im BIOFACH-Kongress, bei der die Aktivitäten der biodynamischen Züchtung für Getreide, Gemüse und Geflügel vorgestellt wurden. 

BioFach-Kongress 2016: Samen legen für die Zukunft

Eine Gesprächsrunde spannte den Bogen von den bereits erzielten Erfolgen bis zu den anstehenden Herausforderungen in Sachen Züchtung. Alexander Gerber, Vorstandssprecher von Demeter, unterstrich die Bedeutung von Vielfalt in der Agrar- und Ernährungskultur.  Wohlgeschmack, Nahrhaftigkeit und Reife seien Ziele regional angepasster Sorten und vitaler Tierrassen. Diese Züchtungsarbeit gehe einher mit ethisch korrekten  Wirtschaftskreisläufen und garantiere den durchgängigen Qualitätsanspruch buchstäblich vom Samen bis auf den Teller. Michael Fleck als Vertreter von Kultursaat und damit von Demeter-Gemüsezüchtern will Züchter, Hersteller und Händler zusammenbringen, um gemeinsam den Markt zu entwickeln. Boris Voelkel von der traditionsreichen Naturkostsafterei stellte das Engagement des Unternehmens in Sachen samenfeste Sorten vor und verwies auf Projekte sowohl in der Region als auch in vielen Regionen der Welt. Inga Günther, Geschäftsführerin der gemeinnützigen ökologischen Tierzucht gGmbH, die von Bioland und Demeter gegründet worden ist,  forderte die gesamte Branche auf, sich für die aufwändige Züchtung des Öko-Huhns von morgen auch finanziell zu engagieren.

Auf einem Marktplatz präsentierten sich Züchter und Vermarkter von Produkten aus biodynamischer Züchtungsarbeit. Konkrete Beispiele für mögliche Umsetzungen des anspruchsvollen Themas im Handel steuerte Achim Wagner aus dem Demeter-Aktiv-Partner (DAP)-Marketingkonzept bei. Sie inspirieren zu eigenen Aktionen im Fachhandel, der damit sein Profil als qualitätsorientierte Einkaufsstätte schärfen kann. Die Getreidezüchterin Anjana Pregitzer vom Dottenfelderhof in Bad Vilbel und Joachim Weckmann vom Märkischen Landbrot in Berlin schlugen den Bogen von der Selektion im Getreidefeld bis zum Brot aus biodynamischen Sorten. Gemüsezüchter Sebastian Vornhecke von der Gärtnerei Walsegarten in Vatterorde gelang das für samenfeste Möhren und Rote Bete gemeinsam mit dem Saftverarbeiter Voelkel. Die Tierzucht stellte Inga Günther vor und Pamela Wieckmann nutzte die Chance, die Bruderhahn-Initiative mit den entsprechenden Produkten in Babygläschen und im Eier-Angebot  zu präsentieren.

Die Akteure aus dem Handel nahmen als wichtige Erkenntnis mit, dass der Wertschöpfungsprozess mit Samen und Zuchttieren beginnt und bis zum Endverbraucher kommuniziert werden muss. Demeter ist der erste Verband, der Richtlinien für Gemüse- und Getreidezüchtung erlassen hat und diese biodynamischen Sorten zertifiziert. Bisher wurden 32 Gemüse- und 21 Getreidesorten zugelassen, die sich nicht nur durch ihr volles Aroma und beste Bekömmlichkeit auszeichnen, sondern Unabhängigkeit von den Angeboten der Saatgut-Konzerne ermöglichen.