Demeter sieht Konzept für Pestizidabgabe als richtigen Schritt

Pestizide in der Landwirtschaft

Demeter sieht Konzept für Pestizidabgabe als richtigen Schritt

08.10.2015
Alexander Gerber
Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber fordert eine Pestizidabgabe

„Eine Pestizidabgabe oder -steuer wäre ein richtiger Schritt zu mehr Fairness bei Lebensmittelpreisen und zu mehr Umweltschutz“, lobt Demeter-Vorstand Alexander Gerber das von der Helmholtz-Gesellschaft diese Woche vorgestellte Konzept. „Daher fordert Demeter Umweltministerin Hendricks und Landwirtschaftsminister Schmidt auf, die Vorschläge aufzugreifen und an einer effektiven Umsetzung einer Pestizidabgabe zu arbeiten.“

Am Montag kommentierte der BÖLW die Veröffentlichung des Gutachtens "Einführung einer Abgabe auf Pflanzenschutzmittel in Deutschland" des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung: „Preise für Lebensmittel müssen die Wahrheit sprechen und alle Kosten widerspiegeln, die bei der Produktion anfallen. Nur dann erfüllen Preise ihre wirtschaftliche Steuerungsfunktion. Eine Pestizidabgabe wäre ein wichtiger erster Schritt für mehr Fairness im Wettbewerb“, betonte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). „So lange die Verschmutzung von Wasser und die Schädigung der Artenvielfalt durch den massiven Pestizideinsatz für die Verursacher kostenfrei bleiben, wird eine umweltfreundliche Bewirtschaftung wie der Ökolandbau verhindert.“

Diese Meldung beruht auf einer Presseerklärung des BÖLW, zu dessen Gründungsmitgliedern Demeter zählt. Die Meldung des BÖLW finden Sie hier.

 

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Demeter sieht Konzept für Pestizidabgabe als richtigen Schritt
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„Eine Pestizidabgabe oder -steuer wäre ein richtiger Schritt zu mehr Fairness bei Lebensmittelpreisen und zu mehr Umweltschutz“, lobt Demeter-Vorstand Alexander Gerber das von der Helmholtz-Gesellschaft diese Woche vorgestellte Konzept. „Daher fordert Demeter Umweltministerin Hendricks und Landwirtschaftsminister Schmidt auf, die Vorschläge aufzugreifen und an einer effektiven Umsetzung einer Pestizidabgabe zu arbeiten.“

Am Montag kommentierte der BÖLW die Veröffentlichung des Gutachtens "Einführung einer Abgabe auf Pflanzenschutzmittel in Deutschland" des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung: „Preise für Lebensmittel müssen die Wahrheit sprechen und alle Kosten widerspiegeln, die bei der Produktion anfallen. Nur dann erfüllen Preise ihre wirtschaftliche Steuerungsfunktion. Eine Pestizidabgabe wäre ein wichtiger erster Schritt für mehr Fairness im Wettbewerb“, betonte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). „So lange die Verschmutzung von Wasser und die Schädigung der Artenvielfalt durch den massiven Pestizideinsatz für die Verursacher kostenfrei bleiben, wird eine umweltfreundliche Bewirtschaftung wie der Ökolandbau verhindert.“