Zweithöchster buddhistischer Führer nach Dalai Lama besucht Märkisches Landbrot

Biodynamische Bäckerei in Berlin empfängt den siebzehnten Karmapa Orgyen Trinley Dorje

Zweithöchster buddhistischer Führer nach Dalai Lama besucht Märkisches Landbrot

24.06.2014
Joachim Weckmann mit 17. Karmapa
Joachim Weckmann (links), Geschäftsführer des Märkischen Landbrots, führt den 17. Karmapa (rechts) durch die Bäckerei (Foto: Märkisches Landbrot)

Der siebzehnte Karmapa war zu Besuch bei der Demeter-Brotbäckerei Märkisches Landbrot. Nach seinem Vortrag „Buddhismus und Umwelt – Ein Leben in Harmonie mit unserem Planeten“ im Berliner Estrel-Hotel informierte sich der Würdenträger des tibetischen Buddhismus, wie Märkisches Landbrot in Berlin-Neukölln ganz konkret in Harmonie mit der Umwelt wirtschaftet. Der Karmapa, mit bürgerlichem Namen Orgyen Trinley Dorje, besichtigte die Backstube, probierte das biodynamische Brot und erkundigte sich über die ökologischen Prinzipien des Unternehmens. Märkisches Landbrot-Geschäftsführer Joachim Weckmann fühlte sich sehr geehrt, dass sich der hohe Gast aus Tibet bei seiner allerersten Europareise die Zeit für einen Besuch in seinem Unternehmen nahm.

Der 17. Karmapa engagiert sich stark für den Umweltschutz und zeigte großes Interesse an der ökologischen Wirtschaftsweise der biodynamischen Bäckerei. Märkisches Landbrot wurde bereits mehrfach für seine Leistungen im Umweltschutz prämiert. Unter anderem erhielt das Unternehmen 2014 die Green-Blue-Energy-Factory-Auszeichnung für Investitionen in erneuerbare Energien. Im Juli 2011 wurde Märkisches Landbrot in die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft aufgenommen. 2009 wurde das Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Produktion“ ausgezeichnet.

Märkisches Landbrot fühlt sich seit langem der Himalaya-Region verbunden und unterstützt dort verschiedene Projekte. Geschäftsführer Joachim Weckmann war als junger Mann auf Reisen von Afghanistan bis Nepal tief beeindruckt von Land und Leuten und freut sich, jetzt als erfolgreicher Unternehmer, dort helfen zu können. So unterstützt das Unternehmen das von Karmapa Orgyen Trinley Dorje initiierte Khoryug-Netzwerk umweltbewusster buddhistischer Klöster und Zentren im Himalaya. „Khoryug“ heißt „Umwelt“ auf tibetisch. Märkisches Landbrot hilft, indem es sich am Aufbau einer Baumschule im nepalesischen Jampaling beteiligt. Vor Ort in der Baumschule ist der Tibeter Padma Wangyal aktiv, der einst als Bäcker bei Märkisches Landbrot arbeitete. In Lo-Manthang, der Hauptstadt des kleinen, mitten im Himalaya gelegenen, einstigen Königreichs Mustang, das heute zu Nepal gehört, finanziert Märkisches Landbrot eine medizinische Hilfsstation mit. Seit 2012 unterstützt das Unternehmen ein Gesundheits-Projekt zur Förderung der traditionellen tibetischen Heilmedizin in Lingshed in der nordindischen Region Ladakh. Dort finanziert die Berliner Bio-Bäckerei für fünf Jahre die Stellen von zwei Gesundheitshelferinnen.

Joachim Weckmann hofft, dass das Beispiel eines ökologischen und spirituellen Wirtschaftens Nachahmer findet. Es stimmt ihn optimistisch, dass immer mehr Unternehmer nach einem Sinn in ihrer Arbeit suchen und sich für mehr Wert als den Mehrwert interessieren.

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Zweithöchster buddhistischer Führer nach Dalai Lama besucht Märkisches Landbrot
Biodynamische Bäckerei in Berlin empfängt den siebzehnten Karmapa Orgyen Trinley Dorje

Der siebzehnte Karmapa war zu Besuch bei der Demeter-Brotbäckerei Märkisches Landbrot. Nach seinem Vortrag „Buddhismus und Umwelt – Ein Leben in Harmonie mit unserem Planeten“ im Berliner Estrel-Hotel informierte sich der Würdenträger des tibetischen Buddhismus, wie Märkisches Landbrot in Berlin-Neukölln ganz konkret in Harmonie mit der Umwelt wirtschaftet. Der Karmapa, mit bürgerlichem Namen Orgyen Trinley Dorje, besichtigte die Backstube, probierte das biodynamische Brot und erkundigte sich über die ökologischen Prinzipien des Unternehmens. Märkisches Landbrot-Geschäftsführer Joachim Weckmann fühlte sich sehr geehrt, dass sich der hohe Gast aus Tibet bei seiner allerersten Europareise die Zeit für einen Besuch in seinem Unternehmen nahm.

Der 17. Karmapa engagiert sich stark für den Umweltschutz und zeigte großes Interesse an der ökologischen Wirtschaftsweise der biodynamischen Bäckerei. Märkisches Landbrot wurde bereits mehrfach für seine Leistungen im Umweltschutz prämiert. Unter anderem erhielt das Unternehmen 2014 die Green-Blue-Energy-Factory-Auszeichnung für Investitionen in erneuerbare Energien. Im Juli 2011 wurde Märkisches Landbrot in die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft aufgenommen. 2009 wurde das Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Produktion“ ausgezeichnet.

Märkisches Landbrot fühlt sich seit langem der Himalaya-Region verbunden und unterstützt dort verschiedene Projekte. Geschäftsführer Joachim Weckmann war als junger Mann auf Reisen von Afghanistan bis Nepal tief beeindruckt von Land und Leuten und freut sich, jetzt als erfolgreicher Unternehmer, dort helfen zu können. So unterstützt das Unternehmen das von Karmapa Orgyen Trinley Dorje initiierte Khoryug-Netzwerk umweltbewusster buddhistischer Klöster und Zentren im Himalaya. „Khoryug“ heißt „Umwelt“ auf tibetisch. Märkisches Landbrot hilft, indem es sich am Aufbau einer Baumschule im nepalesischen Jampaling beteiligt. Vor Ort in der Baumschule ist der Tibeter Padma Wangyal aktiv, der einst als Bäcker bei Märkisches Landbrot arbeitete. In Lo-Manthang, der Hauptstadt des kleinen, mitten im Himalaya gelegenen, einstigen Königreichs Mustang, das heute zu Nepal gehört, finanziert Märkisches Landbrot eine medizinische Hilfsstation mit. Seit 2012 unterstützt das Unternehmen ein Gesundheits-Projekt zur Förderung der traditionellen tibetischen Heilmedizin in Lingshed in der nordindischen Region Ladakh. Dort finanziert die Berliner Bio-Bäckerei für fünf Jahre die Stellen von zwei Gesundheitshelferinnen.

Joachim Weckmann hofft, dass das Beispiel eines ökologischen und spirituellen Wirtschaftens Nachahmer findet. Es stimmt ihn optimistisch, dass immer mehr Unternehmer nach einem Sinn in ihrer Arbeit suchen und sich für mehr Wert als den Mehrwert interessieren.