Noch knapp drei Wochen Spargel genießen

Jetzt gilt´s:

Noch knapp drei Wochen Spargel genießen

03.06.2016
Spargel
©BLE, Bonn/Foto: Thomas Stephan

Wer noch in den Genuss von leckerem, biodynamischem Spargel kommen möchte, muss jetzt los. Die Spargelsaison, auch die der Demeter- Spargelanbauer, endet in knapp drei Wochen am 21. Juni. Ein Trost: die Erdbeersaison hat in manchen Regionen noch gar nicht begonnen und tröstet dann über das Ende der Spargel-Ära hinweg.

Frischen Demeter-Spargel direkt beim Erzeuger bekommen Sie hier.

Frische Demeter-Erdbeeren direkt beim Erzeuger bekommen Sie hier.

Dank der für die Demeter-Agrarkultur essentiellen Biodynamischen Präparate gedeihen Spargel und Erdbeeren auf genau dem besten Boden, den sie benötigen, um ihr charakteristisches Aroma voll zu entfalten. Und zusätzlich sorgen die Spritzpräparate Hornmist und Hornkiesel für vitale Pflanzen.

Zur Geschichte des Spargels

Schon die Ägypter vor 5000 Jahren kannten angeblich das Stangengemüse und schätzten Geschmack und Wirkung, auch als Aphrodisiakum. Heute noch werden in Griechenland die wilden Spargelsprosse (Aspáragus acutifólius) gesammelt. Sie schmecken kräftiger als der uns bekannte Kulturspargel. Nicht so sehr geschmacklich, jedoch in medizinischer Hinsicht schätzte der Arzt Hippokrates aus Kos (ca. 460-370 v. Chr.) den Spargel. Er wirkt demnach sowohl stopfend als auch harntreibendend. Die Römer schließlich kultivierten den Spargel als schmackhaftes Gemüse und brachten ihn über die Alpen nach Deutschland. Dort nutzte man das Gemüse zunächst wieder als Arzneimittel. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts legten die Schwaben im “Stuttgarter Lustgarten” die ersten Spargelbeete an. Größere Anbaugebiete mit Grünspargel entstanden Anfang des 17. Jahrhunderts rund um Berlin. Von Norddeutschland ausgehend setzte sich der weiße Spargel schließlich durch. Wegen seiner Heilwirkung schätze man den Spargel noch bis ins 19. Jahrhundert. Deswegen war Spargel im amtlichen Arzneibuch vermerkt, musste also in Apotheken vorrätig sein.

Erdbeeren in Demeter-SchaleFoto: Eva Müller, Demeter e.V.

Die Historie der Erdbeere

Die Erdbeere gilt als Königin unter den Beeren. Erste Funde von "Fragaria ananassa", so der heutige botanische Name, reichen sogar bis in die Steinzeit zurück. „Fragaria“ leitet sich vom lateinischen "fragare" was "duften" bedeutet, ab. Walderdbeeren wurden bereits im Mittelalter auf großen Flächen kultiviert. Gerne hätte man größere Früchte gehabt. Diese fanden schließlich englische Siedler in Virginia. Leuchtend scharlachrote Erdbeeren, die sehr aromatisch schmeckten und früher reiften. Die ansehnliche Fruchtgröße der „Scharlacherdbeere“ tat das ihre, das Ende des Walderdbeeren-Anbaus war damit besiegelt. Die neu entdeckte Erdbeere verdrängte die kleinere Schwester von den Feldern zurück in den Wald. 1950 tauchte in Amsterdam die eine neue Erdbeerart auf, wegen ihres Geschmacks „Ananas- Erdbeere“ genannt. Sie ist heute die Stammform unserer Gartenerdbeere.

Noch knapp drei Wochen Spargel genießen
Jetzt gilt´s:

Wer noch in den Genuss von leckerem, biodynamischem Spargel kommen möchte, muss jetzt los. Die Spargelsaison, auch die der Demeter- Spargelanbauer, endet in knapp drei Wochen am 21. Juni. Ein Trost: die Erdbeersaison hat in manchen Regionen noch gar nicht begonnen und tröstet dann über das Ende der Spargel-Ära hinweg.

Frischen Demeter-Spargel direkt beim Erzeuger bekommen Sie hier.

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Dank der für die Demeter-Agrarkultur essentiellen Biodynamischen Präparate gedeihen Spargel und Erdbeeren auf genau dem besten Boden, den sie benötigen, um ihr charakteristisches Aroma voll zu entfalten. Und zusätzlich sorgen die Spritzpräparate Hornmist und Hornkiesel für vitale Pflanzen.

Zur Geschichte des Spargels

Schon die Ägypter vor 5000 Jahren kannten angeblich das Stangengemüse und schätzten Geschmack und Wirkung, auch als Aphrodisiakum. Heute noch werden in Griechenland die wilden Spargelsprosse (Aspáragus acutifólius) gesammelt. Sie schmecken kräftiger als der uns bekannte Kulturspargel. Nicht so sehr geschmacklich, jedoch in medizinischer Hinsicht schätzte der Arzt Hippokrates aus Kos (ca. 460-370 v. Chr.) den Spargel. Er wirkt demnach sowohl stopfend als auch harntreibendend. Die Römer schließlich kultivierten den Spargel als schmackhaftes Gemüse und brachten ihn über die Alpen nach Deutschland. Dort nutzte man das Gemüse zunächst wieder als Arzneimittel. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts legten die Schwaben im “Stuttgarter Lustgarten” die ersten Spargelbeete an. Größere Anbaugebiete mit Grünspargel entstanden Anfang des 17. Jahrhunderts rund um Berlin. Von Norddeutschland ausgehend setzte sich der weiße Spargel schließlich durch. Wegen seiner Heilwirkung schätze man den Spargel noch bis ins 19. Jahrhundert. Deswegen war Spargel im amtlichen Arzneibuch vermerkt, musste also in Apotheken vorrätig sein.

Erdbeeren in Demeter-SchaleFoto: Eva Müller, Demeter e.V.

Die Historie der Erdbeere

Die Erdbeere gilt als Königin unter den Beeren. Erste Funde von "Fragaria ananassa", so der heutige botanische Name, reichen sogar bis in die Steinzeit zurück. „Fragaria“ leitet sich vom lateinischen "fragare" was "duften" bedeutet, ab. Walderdbeeren wurden bereits im Mittelalter auf großen Flächen kultiviert. Gerne hätte man größere Früchte gehabt. Diese fanden schließlich englische Siedler in Virginia. Leuchtend scharlachrote Erdbeeren, die sehr aromatisch schmeckten und früher reiften. Die ansehnliche Fruchtgröße der „Scharlacherdbeere“ tat das ihre, das Ende des Walderdbeeren-Anbaus war damit besiegelt. Die neu entdeckte Erdbeere verdrängte die kleinere Schwester von den Feldern zurück in den Wald. 1950 tauchte in Amsterdam die eine neue Erdbeerart auf, wegen ihres Geschmacks „Ananas- Erdbeere“ genannt. Sie ist heute die Stammform unserer Gartenerdbeere.