Demeter-Hof Overmeyer und Alnatura-Gründer Götz Rehn ausgezeichnet

B.A.U.M.-Umweltpreis 2014

Demeter-Hof Overmeyer und Alnatura-Gründer Götz Rehn ausgezeichnet

15.10.2014
Uli und Kerstin Overmeyer (2. und 3. v. l.) mit B.A.U.M. Vorsitzendem und Mitgründer Maximilian Gege (4. v. l.) © B.A.U.M. Uwe Aufderheide

Kerstin und Uli Overmeyer vom Betrieb Overmeyer Landbaukultur wurden mit dem diesjährigen B.A.U.M.-Umweltpreis ausgezeichnet. Dem Unternehmen gehört auch der Demeter-Gemüsebetrieb Uli Overmeyer an. Auch Alnatura-Gründer Götz Rehn wurde der Preis in der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“ verliehen.

Zur Marke Overmeyer Landbaukultur gehören insgesamt drei Firmen: der Demeter- Gemüsebetrieb Uli Overmeyer, die Biohofladen Overmeyer und die Manufaktur Overmeyer. Biodynamische Landwirtschaft und Hofladen betreiben Kerstin und Uli Overmeyer seit 1995; die Manufaktur wurde 2013 gegründet.

"Uns war es schon immer ein Anliegen, gute Lebensmittel zu erzeugen, kurze Wege zum Verbraucher, am besten alles aus einer Hand – Anbau, Veredelung und Verkauf", so begründen die Overmeyers ihr Engagement. Mit diesem Konzept sind sie erfolgreich.

Im Februar 2014 wurde die neue, 500 Quadratmeter große Erzeuger-Markthalle eröffnet, die durch ihre Helligkeit und die moderne Einrichtung beeindruckt. Hier finden die Kunden biodynamisches Obst und Gemüse von Overmeyer Landbau oder anderen Erzeugern aus der Region, außerdem Tresen für Fleisch, Käse und Backwaren. Auch ein Mittagstisch wird angeboten.

In der Manufaktur werden Dressings, Suppen, Eintöpfe und Brotaufstriche hergestellt – überwiegend auf der Basis von Demeter-Obst und -Gemüse aus eigenem Anbau, ansonsten von Waren in Bio-Qualität von bäuerlichen Betrieben aus der Region. Die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen in hoher Qualität betrachten Kerstin und Uli Overmeyer als Handwerk, daher ist die Bezeichnung "Manufaktur" bewusst gewählt. Alle Produkte werden ohne Zusätze wie Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe hergestellt.

Doch nicht nur bei ihren Produkten, auch bei den Produktionsprozessen achten Kerstin und Uli Overmeyer darauf, den Einklang mit der Natur zu wahren. In ihrem Unternehmen bemühen sie sich, Ressourcen zu schonen und Energie effizient einzusetzen. So können beispielsweise mit der Abwärme aus der Kühlanlage fast alle Hofgebäude beheizt werden.

Durch den Verkauf direkt vom Erzeuger an den Verbraucher sowie die Zusammenarbeit mit Betrieben in der Region entfallen bei Overmeyer Landbaukultur zudem lange Transportwege, was ebenfalls dem Klima zugutekommt. Kerstin und Uli Overmeyer bieten mit ihrem Modell, das Erzeugung, Produktion und Handel unter einer Marke vereint, einen interessanten regionalen Lösungsansatz für die Lebensmittelbranche, um Verbrauchern frische Lebensmittel in Demeter- und Bio-Qualität zur Verfügung zu stellen und Umwelt und Klima möglichst wenig zu belasten.

Götz Rehn erhält den B.A.U.M.-Preis
Auch Alnatura-Gründer Götz Rehn wurde für sein nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet © B.A.U.M. Rainer Kant

Auch Götz Rehn wurde für seine Leistungen für mehr Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Mit der Gründung von Alnatura wollte er ein Handelsmodell entwickeln, das sinnvoll für Mensch und Erde ist. Rehn entschied sich für Bio-Lebensmittel, da der ökologische Landbau durch seine positiven Effekte für den Schutz von Boden, Gewässern, Klima und Biodiversität zu den wirkungsvollsten Maßnahmen im Umweltschutz gehört. Gemeinsam mit rund 130 Herstellerpartnern, darunter auch viele Demeter-Betriebe, bietet Alnatura heute etwa 1.100 verschiedene Alnatura-Produkte und weitere rund 5.000 Bio-Produkte in seinen aktuell 89 Super Natur Märkten an.

Der B.A.U.M.-Preis wird seit 30 Jahren an nachhaltig wirtschaftende Unternehmen verliehen. Und es zeichnen sich Veränderungen in der Wahrnehmung ab: „Nachhaltiges Wirtschaften ist heute kein Teilbereich mehr. Vielmehr können Unternehmen damit ihre wirtschaftliche Zukunft sichern. Dabei ist B.A.U.M. (der Bundesdeutsche Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management) eine treibende Kraft seit nunmehr 30 Jahren“, so Gastredner und Bundesumweltminister a. D. Klaus Töpfer. „Denn es kommt drauf an, für notwendige Ideen die Zeit zu bereiten. Dabei geht es nicht nur um die Ideen selbst, sondern auch um die Kärrner-Arbeit, diese umzusetzen.“

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Demeter-Hof Overmeyer und Alnatura-Gründer Götz Rehn ausgezeichnet
B.A.U.M.-Umweltpreis 2014

Kerstin und Uli Overmeyer vom Betrieb Overmeyer Landbaukultur wurden mit dem diesjährigen B.A.U.M.-Umweltpreis ausgezeichnet. Dem Unternehmen gehört auch der Demeter-Gemüsebetrieb Uli Overmeyer an. Auch Alnatura-Gründer Götz Rehn wurde der Preis in der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“ verliehen.

Zur Marke Overmeyer Landbaukultur gehören insgesamt drei Firmen: der Demeter- Gemüsebetrieb Uli Overmeyer, die Biohofladen Overmeyer und die Manufaktur Overmeyer. Biodynamische Landwirtschaft und Hofladen betreiben Kerstin und Uli Overmeyer seit 1995; die Manufaktur wurde 2013 gegründet.

"Uns war es schon immer ein Anliegen, gute Lebensmittel zu erzeugen, kurze Wege zum Verbraucher, am besten alles aus einer Hand – Anbau, Veredelung und Verkauf", so begründen die Overmeyers ihr Engagement. Mit diesem Konzept sind sie erfolgreich.

Im Februar 2014 wurde die neue, 500 Quadratmeter große Erzeuger-Markthalle eröffnet, die durch ihre Helligkeit und die moderne Einrichtung beeindruckt. Hier finden die Kunden biodynamisches Obst und Gemüse von Overmeyer Landbau oder anderen Erzeugern aus der Region, außerdem Tresen für Fleisch, Käse und Backwaren. Auch ein Mittagstisch wird angeboten.

In der Manufaktur werden Dressings, Suppen, Eintöpfe und Brotaufstriche hergestellt – überwiegend auf der Basis von Demeter-Obst und -Gemüse aus eigenem Anbau, ansonsten von Waren in Bio-Qualität von bäuerlichen Betrieben aus der Region. Die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen in hoher Qualität betrachten Kerstin und Uli Overmeyer als Handwerk, daher ist die Bezeichnung "Manufaktur" bewusst gewählt. Alle Produkte werden ohne Zusätze wie Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe hergestellt.

Doch nicht nur bei ihren Produkten, auch bei den Produktionsprozessen achten Kerstin und Uli Overmeyer darauf, den Einklang mit der Natur zu wahren. In ihrem Unternehmen bemühen sie sich, Ressourcen zu schonen und Energie effizient einzusetzen. So können beispielsweise mit der Abwärme aus der Kühlanlage fast alle Hofgebäude beheizt werden.

Durch den Verkauf direkt vom Erzeuger an den Verbraucher sowie die Zusammenarbeit mit Betrieben in der Region entfallen bei Overmeyer Landbaukultur zudem lange Transportwege, was ebenfalls dem Klima zugutekommt. Kerstin und Uli Overmeyer bieten mit ihrem Modell, das Erzeugung, Produktion und Handel unter einer Marke vereint, einen interessanten regionalen Lösungsansatz für die Lebensmittelbranche, um Verbrauchern frische Lebensmittel in Demeter- und Bio-Qualität zur Verfügung zu stellen und Umwelt und Klima möglichst wenig zu belasten.

Götz Rehn erhält den B.A.U.M.-Preis
Auch Alnatura-Gründer Götz Rehn wurde für sein nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet © B.A.U.M. Rainer Kant

Auch Götz Rehn wurde für seine Leistungen für mehr Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Mit der Gründung von Alnatura wollte er ein Handelsmodell entwickeln, das sinnvoll für Mensch und Erde ist. Rehn entschied sich für Bio-Lebensmittel, da der ökologische Landbau durch seine positiven Effekte für den Schutz von Boden, Gewässern, Klima und Biodiversität zu den wirkungsvollsten Maßnahmen im Umweltschutz gehört. Gemeinsam mit rund 130 Herstellerpartnern, darunter auch viele Demeter-Betriebe, bietet Alnatura heute etwa 1.100 verschiedene Alnatura-Produkte und weitere rund 5.000 Bio-Produkte in seinen aktuell 89 Super Natur Märkten an.

Der B.A.U.M.-Preis wird seit 30 Jahren an nachhaltig wirtschaftende Unternehmen verliehen. Und es zeichnen sich Veränderungen in der Wahrnehmung ab: „Nachhaltiges Wirtschaften ist heute kein Teilbereich mehr. Vielmehr können Unternehmen damit ihre wirtschaftliche Zukunft sichern. Dabei ist B.A.U.M. (der Bundesdeutsche Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management) eine treibende Kraft seit nunmehr 30 Jahren“, so Gastredner und Bundesumweltminister a. D. Klaus Töpfer. „Denn es kommt drauf an, für notwendige Ideen die Zeit zu bereiten. Dabei geht es nicht nur um die Ideen selbst, sondern auch um die Kärrner-Arbeit, diese umzusetzen.“