Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik

Jetzt wird gepflanzt!

Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik

02.05.2016
Zwerg trägt Bantam-Maiskolben
Der "Zwergenaufstand" wehrt sich seit 2006 erfolgreich gegen den Anbau von Gentechnik-Mais

Auch in diesem Jahr sind Gärtner, Bauern und Balkon-Besitzer wieder aufgerufen den samenfesten Süßmais „Golden Bantam“ anzubauen und so ein Zeichen gegen Gentechnik zu setzen. Denn: Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Demeter ist Träger der Aktion, die sich allein durch Spenden finanziert. Die Idee dahinter ist einfach: Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik.

Saatgut-Quellen

Das samenfeste Bantam-Saatgut von der letzten Ernte kann weitergegen und getauscht werden. Bezugsquellen sind einerseits das Bantam-Forum, weitere Bezugsquellen gibt es hier. Informationen zu Anbau und Pflege finden Sie ebenfalls hier auf der Webseite von Bantam.

Über Bantam

Die Bantam-Mitmachaktion startete bereits im Jahr 2006. Seither vergolden Landwirte, Gärtner und Balkon-Besitzer die Republik. Sie pflanzen, vermehren und tauschen den samenfesten Traditionsmais „Golden Bantam“ an zehntausenden Standorten in Deutschland. Und der Protest gegen den Anbau von Gentechnik-Mais ist erfolgreich. 2009 wurde der Anbau in Deutschland verboten. Aber nur beharrlicher, entschlossener Widerstand vor Ort wird auch künftig den Anbau von Gentechnik in Deutschland und Europa verhindern. Die Gefahr ist größer denn je. Neben einer Anbauzulassung für den Gentechnik-Mais 1507, bedroht das geplante Freihandelsabkommen TTIP die hart erkämpfte Gentechnikfreiheit in Deutschland und Europa.

Gefahr der Verunreinigung durch Gentechnik

Um den Anbau von Gentechnik auch in Zukunft zu verhindern, ist noch einiges zu tun. Dazu gehört, überall samenfesten Mais anzubauen, daraus Saatgut zu gewinnen und zu verbreiten. Weil Bantam diese fast ausgestorbene Praxis wieder zu einer gängigen Praxis gemacht hat, muss sie beim erneuten Gentechnik-Anbau berücksichtigt werden. Die gentechnische Verunreinigung fruchtbarer, samenfester Mais-Sorten wie Bantam könnte zu einer unkontrollierten Ausbreitung von Gentechnik führen, die verboten ist. Auch Sie können sich bei Bantam beteiligen und helfen Deutschland 2015 zu vergolden. Auf der Bantam-Webseite werden in der  „Goldenen Bantam Karte“ alle Anbau-Standorte von gentechnikfreiem und samenfestem Zuckermais (nicht nur Bantam) eingetragen, die vor Gentechnik geschützt werden müssen.

Samenfestes Saatgut: Bunte Vielfalt, die sich selbst vermehrt

Das Saatgut der Hybrid- und Gentechniksorten von großen Saatgutkonzernen ist nicht nachbaufähig, das heißt der Landwirt muss das Saatgut jedes Jahr wieder bei den Agro-Konzernen kaufen. Aus samenfesten Sorten kann der Landwirt hingegen selbst Saatgut gewinnen. Durch geschickte Auslese kann er die Sorte so sogar noch verbessern und dem eigenen Standort anpassen.

Viele samenfeste Sorten werden von den Züchterinnen und Züchtern des Kultursaat e.V. entwickelt. Der gemeinnützige Verein ist eng mit Demeter verbunden, denn die Züchtung basiert auf biodynamischer Grundlage. Das samenfeste Saatgut der Kultursaat Züchterinnen und Züchter vertreibt die Bingenheimer Saatgut AG.

Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik
Jetzt wird gepflanzt!

Auch in diesem Jahr sind Gärtner, Bauern und Balkon-Besitzer wieder aufgerufen den samenfesten Süßmais „Golden Bantam“ anzubauen und so ein Zeichen gegen Gentechnik zu setzen. Denn: Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Demeter ist Träger der Aktion, die sich allein durch Spenden finanziert. Die Idee dahinter ist einfach: Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik.

Saatgut-Quellen

Das samenfeste Bantam-Saatgut von der letzten Ernte kann weitergegen und getauscht werden. Bezugsquellen sind einerseits das Bantam-Forum, weitere Bezugsquellen gibt es hier. Informationen zu Anbau und Pflege finden Sie ebenfalls hier auf der Webseite von Bantam.

Über Bantam

Die Bantam-Mitmachaktion startete bereits im Jahr 2006. Seither vergolden Landwirte, Gärtner und Balkon-Besitzer die Republik. Sie pflanzen, vermehren und tauschen den samenfesten Traditionsmais „Golden Bantam“ an zehntausenden Standorten in Deutschland. Und der Protest gegen den Anbau von Gentechnik-Mais ist erfolgreich. 2009 wurde der Anbau in Deutschland verboten. Aber nur beharrlicher, entschlossener Widerstand vor Ort wird auch künftig den Anbau von Gentechnik in Deutschland und Europa verhindern. Die Gefahr ist größer denn je. Neben einer Anbauzulassung für den Gentechnik-Mais 1507, bedroht das geplante Freihandelsabkommen TTIP die hart erkämpfte Gentechnikfreiheit in Deutschland und Europa.

Gefahr der Verunreinigung durch Gentechnik

Um den Anbau von Gentechnik auch in Zukunft zu verhindern, ist noch einiges zu tun. Dazu gehört, überall samenfesten Mais anzubauen, daraus Saatgut zu gewinnen und zu verbreiten. Weil Bantam diese fast ausgestorbene Praxis wieder zu einer gängigen Praxis gemacht hat, muss sie beim erneuten Gentechnik-Anbau berücksichtigt werden. Die gentechnische Verunreinigung fruchtbarer, samenfester Mais-Sorten wie Bantam könnte zu einer unkontrollierten Ausbreitung von Gentechnik führen, die verboten ist. Auch Sie können sich bei Bantam beteiligen und helfen Deutschland 2015 zu vergolden. Auf der Bantam-Webseite werden in der  „Goldenen Bantam Karte“ alle Anbau-Standorte von gentechnikfreiem und samenfestem Zuckermais (nicht nur Bantam) eingetragen, die vor Gentechnik geschützt werden müssen.

Samenfestes Saatgut: Bunte Vielfalt, die sich selbst vermehrt

Das Saatgut der Hybrid- und Gentechniksorten von großen Saatgutkonzernen ist nicht nachbaufähig, das heißt der Landwirt muss das Saatgut jedes Jahr wieder bei den Agro-Konzernen kaufen. Aus samenfesten Sorten kann der Landwirt hingegen selbst Saatgut gewinnen. Durch geschickte Auslese kann er die Sorte so sogar noch verbessern und dem eigenen Standort anpassen.

Viele samenfeste Sorten werden von den Züchterinnen und Züchtern des Kultursaat e.V. entwickelt. Der gemeinnützige Verein ist eng mit Demeter verbunden, denn die Züchtung basiert auf biodynamischer Grundlage. Das samenfeste Saatgut der Kultursaat Züchterinnen und Züchter vertreibt die Bingenheimer Saatgut AG.