BÖLW fordert ein klares Bekenntnis zur gentechnikfreien Landwirtschaft!

Koalitionszank ist keine Entschuldigung

BÖLW fordert ein klares Bekenntnis zur gentechnikfreien Landwirtschaft!

14.11.2013

„Die Bundesregierung muss sich jetzt klar für ein Verbot der Freisetzung und Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen aussprechen“, fordert der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, anlässlich der anstehenden Entscheidung des EU-Umweltministerrates über die Zulassung des Gentech-Maises „1507“, die voraussichtlich noch im Dezember fallen wird.

Während der Koalitionsverhandlungen konnte die Arbeitsgruppe Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Gentechnikanbau keinen Konsens erzielen. Daher wird der Zankapfel Gentechnik nun in der großen Runde verhandelt werden. „Es war der Verdienst der ehemaligen CSU-Landwirtschaftsministern Ilse Aigner, dass uns in Deutschland bislang der Anbau von gentechnisch verändertem Mais erspart geblieben ist“, betont Löwenstein. “Unnötige Konflikte und ausufernde Rechtsstreitigkeiten innerhalb der Landwirtschaft konnten dadurch vermieden werden. Diese Errungenschaft darf die neue Koalition nicht gefährden. Bauern und Verbraucher erwarten nun von Merkel, Gabriel und Seehofer ein klares Bekenntnis zur gentechnikfreien Landwirtschaft.“

Im konkreten Fall des Maises „1507“ gibt es viele Gründe für die neue Regierung gegen die Zulassung zu stimmen. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des BÖLW „Mangelnde Risikoprüfung: Neue Bundesregierung muss Gentech-Mais 1507 stoppen!“ unter http://www.boelw.de/pm+M5c0775dbe83.html.
In der Studie „Risiken mit amtlichem Siegel“ zeigt der BÖLW die Defizite des EU-Zulassungsverfahrens von Gentech-Pflanzen auf: http://www.boelw.de/uploads/media/pdf/Themen/Gentechnik/Risiken_mit_amtlichem_Siegel_110930.pdf.

 

14.11.2013
BÖLW fordert ein klares Bekenntnis zur gentechnikfreien Landwirtschaft!
Koalitionszank ist keine Entschuldigung

„Die Bundesregierung muss sich jetzt klar für ein Verbot der Freisetzung und Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen aussprechen“, fordert der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, anlässlich der anstehenden Entscheidung des EU-Umweltministerrates über die Zulassung des Gentech-Maises „1507“, die voraussichtlich noch im Dezember fallen wird.

Während der Koalitionsverhandlungen konnte die Arbeitsgruppe Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Gentechnikanbau keinen Konsens erzielen. Daher wird der Zankapfel Gentechnik nun in der großen Runde verhandelt werden. „Es war der Verdienst der ehemaligen CSU-Landwirtschaftsministern Ilse Aigner, dass uns in Deutschland bislang der Anbau von gentechnisch verändertem Mais erspart geblieben ist“, betont Löwenstein. “Unnötige Konflikte und ausufernde Rechtsstreitigkeiten innerhalb der Landwirtschaft konnten dadurch vermieden werden. Diese Errungenschaft darf die neue Koalition nicht gefährden. Bauern und Verbraucher erwarten nun von Merkel, Gabriel und Seehofer ein klares Bekenntnis zur gentechnikfreien Landwirtschaft.“

Im konkreten Fall des Maises „1507“ gibt es viele Gründe für die neue Regierung gegen die Zulassung zu stimmen. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des BÖLW „Mangelnde Risikoprüfung: Neue Bundesregierung muss Gentech-Mais 1507 stoppen!“ unter http://www.boelw.de/pm+M5c0775dbe83.html.
In der Studie „Risiken mit amtlichem Siegel“ zeigt der BÖLW die Defizite des EU-Zulassungsverfahrens von Gentech-Pflanzen auf: http://www.boelw.de/uploads/media/pdf/Themen/Gentechnik/Risiken_mit_amtlichem_Siegel_110930.pdf.