30 Jahre Martina Gebhardt Naturkosmetik

Die Bio-Pionierin feiert in ihrem neuen Firmensitz Kloster Wessobrunn

30 Jahre Martina Gebhardt Naturkosmetik

28.06.2016
Martina Gebhardt

Unternehmer, die auf eine 30jährige Firmengeschichte zurückblicken, hatten am Anfang vor allem eins: eine klare, berufliche Zielsetzung. Mit viel Einsatz, Zeit und Arbeit kamen sie ihren Zielen Schritt für Schritt näher. Auf Martina Gebhardt trifft das nur zum Teil zu – an Einsatzfreude und Zeitinvestment hat es ihr nie gemangelt. Und doch beruhte ihre Vision nie auf einer bestimmten Geschäftsidee: Ihr Plan damals, als angehende Architektin, war keinesfalls die Gründung einer international agierenden Naturkosmetikfirma. Und doch gelang es ihr, als Bio-Pionierin 2010 die erste Demeter-zertifizierte Kosmetikmarke zu etablieren. Vielleicht schwingt bei ihrem späteren Slogan „... weil wir einfach ganz anders sind“ diese Tatsache ein bisschen mit.

Der richtige Zeitpunkt

Neugier auf das Leben, die Lust an Herausforderungen und eine tiefe Überzeugung, dass reine Natur alles in sich birgt, was der Mensch wirklich benötigt, waren die Triebfedern ihres Handels und sind es bis heute. Mit ihrem Vertrauen ins Leben und auch darauf, dass vieles sich von allein fügt, hat sich Martina Gebhardt, 56, eine große Offenheit bewahrt: „Man muss aufmerksam sein und im rechten Moment handeln.“ Das hat sie selbst immer wieder bewiesen: Das jüngste Beispiel: als das im Voralpenland beheimatete Kloster Wessobrunn zum Verkauf stand, griff sie zu. Schon länger hatte sie einen neuen, funktionalen Standort für ihr Unternehmen gesucht – ein Neubau ohne Flair allerdings kam für sie nicht infrage.

Es waren das uralte Wissen der Heilkräuterkunde, ägyptische Aufzeichnungen für heilende Hautpflegemittel, aber auch die traditionellen Klosterrezepturen, die sie schon früh inspiriert hatten. Da war es nur folgerichtig, dass ihr neuer Firmensitz auch eine eigene Geschichte mitbringen sollte. Dass es aber gleich eine solche Geschichte sein würde wie die der 1250 Jahre alten Benediktinerabtei Wessobrunn – daran hätte selbst sie nicht gedacht. Neben der 1000jährigen Tassilolinde und den drei artesischen Quellen ist das mächtige Kloster bekannt für seine kunstvollen Stuckarbeiten – um 1700 war es Heimat der berühmten Stuckatorenschule, angeleitet von dem Baumeister Johann Schmutzer - und wurde seither Wessobrunner Schule genannt.

Für Martina Gebhardt ist es jedes Mal ein erhebendes Gefühl, den 88 Meter langen Gang des Fürstentrakts entlangzulaufen oder einen der prächtigen Säle zu betreten: „Kosmetik hat für mich eine ähnliche Bedeutung wie ein schönes Gebäude. Beide sind schützende Hüllen für ein kostbares Inneres. Diese Hülle soll einen bewahrenden und auch anregenden Charakter haben, damit Leben sich darin ereignen kann. Jedes Individuum füllt diesen Raum anders aus.“

Kompromisslos Bio

Martina Gebhardt konzentriert sich bewusst auf Gesicht und Körperpflege. Es liegt ihr am Herzen, die Haut nicht mit zahllosen Inhaltstoffen zu überfrachten, sondern nur wirklich wertvolle Wirkstoffe einzusetzen, wie jene, die ihre Kosmetik ausmachen, an die sie schon immer hohe Maßstäbe setzte. Wichtig sind ihr vor allem nachvollziehbare Rezepturen nach dem Prinzip: „Weniger ist mehr.“

Als andere Hersteller pflanzliche Inhaltstoffe für sich entdeckten, beschränkte sie sich längst auf Kräuter und Öle aus kontrolliert-biologischem Anbau, und als der Biogedanke sich in den Köpfen der Verbraucher ausbreitete, war sie bereits einen Schritt weiter und arbeitete mit biodynamisch angebauten Rohstoffen in Demeter-Qualität. Bei der Martina-Gebhardt-Naturkosmetik werden keine fertigen Konzentrate oder Auszüge verwendet, sondern alles mit viel Sorgfalt und Handarbeit selbst hergestellt, angesetzt und gemischt. Auch spagyrische Essenzen fließen in ihre Kosmetik ein, deren Gewinnung, ein aufwendiger Prozess, selbstverständlich ebenfalls im hauseigenen Labor durchgeführt wird.

Bis heute gelten ihre Marken als die Konsequentesten in der Naturkosmetikbranche. Beide Marken, Martina Gebhardt Naturkosmetik und SensiSana Naturkosmetik, arbeiten ohne synthetische Konservierungsmittel, Duftstabilisatoren und Glycerin, und dass den Produkten keine Tierversuche zugrunde liegen, versteht sich von selbst. Die reichhaltigen Cremes und Emulsionen werden in hochwertige Opalglastiegel abgefüllt, auf Umverpackungen wird gänzlich verzichtet.

Martina Gebhardt ging schon immer unbeirrbar und konsequent natürlich ihren Weg – anstatt gängigen Trends hinterherzulaufen. „Im Grunde ist meine Kosmetik sogar essbar, aber das ist Geschmacksache“, lacht die lebensfrohe Powerfrau.

Kloster Wessobrunn

Historische Bausubstanz – eine Leidenschaft von vielen

Auf die Frage, was ihre nächsten Ziele seien, nennt Martina Gebhardt mit Nachdruck das Kloster: „Ein paar Räume müssen renoviert und umgestaltet werden, damit unsere Produktion von dem 900 Jahre alten Bauernhof im nahegelegenen Pessenhausen, dem früheren Firmensitz, hierher umsiedeln kann.“ Doch zuerst muss das ehemalige Klosterschwimmbad umgebaut werden, um den strengen gesetzlichen Auflagen zu genügen und den GMP-Standard zu erfüllen. Keine leichte Aufgabe, aber sicher eine, die die Architektin wieder mit Tatkraft meistern wird. Das kostet Zeit, und da kann Martina Gebhardt sich glücklich schätzen, dass ihr aktuelles Bauprojekt in den USA sie nicht mehr so sehr fordert: Ein historischer Lehmbau in Taos/New Mexiko, bei dem sie auch zum rechten Zeitpunkt zugegriffen hatte – der Werkstoff Lehm hatte sie schon als Studentin fasziniert. Als sie das Gebäude übernahm hatte sie gerade ihre Farm in Utah verkauft. Und das Ergebnis? Nun, es kann sich sehen lassen! Seit beinahe vier Jahren haben die Einwohner von Taos wieder einen gesellschaftlichen Anziehungspunkt im Ort. Die ehemalige „Old Martinez Hall“ heißt jetzt „Old Martina’s Hall“ – wenn das nicht wie eine Fügung klingt! Jedenfalls begeistert die Halle wieder als Bar, Restaurant, Tanzhalle und Galerie

Seit Jahren verbringt Martina Gebhardt einige Monate im Jahr in den USA, am Anfang reizte sie der Heilpflanzenanbau und die Herstellung spagyrischer Essenzen auf dem hochgelegenen Colorado-Plateau in Utah. Zusammen mit einem indianischen Medizinmann und Kräuterkundler streifte sie durch die Weiten New Mexikos, und seit kurzem hat sie neben all diesen Aktivitäten noch eine weitere Leidenschaft für sich entdeckt: Das Fliegen! Mit einer eigenen kleinen Maschine genießt sie die Freiheit über den Wolken und die Schönheit der Natur. Als Mitglied der Air Patrol hält sie am Steuer die Augen offen, meldet etwaige Waldbrände und hilft bei der Rettung durch die Luft. Es scheint, dass es mehr ist als eine Vision, die die außergewöhnliche Unternehmerin antreibt.

www.martina-gebhardt-naturkosmetik.de

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung von Demeter-Partner Martina Gebhardt Naturkosmetik.
 

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30 Jahre Martina Gebhardt Naturkosmetik
Die Bio-Pionierin feiert in ihrem neuen Firmensitz Kloster Wessobrunn

Unternehmer, die auf eine 30jährige Firmengeschichte zurückblicken, hatten am Anfang vor allem eins: eine klare, berufliche Zielsetzung. Mit viel Einsatz, Zeit und Arbeit kamen sie ihren Zielen Schritt für Schritt näher. Auf Martina Gebhardt trifft das nur zum Teil zu – an Einsatzfreude und Zeitinvestment hat es ihr nie gemangelt. Und doch beruhte ihre Vision nie auf einer bestimmten Geschäftsidee: Ihr Plan damals, als angehende Architektin, war keinesfalls die Gründung einer international agierenden Naturkosmetikfirma. Und doch gelang es ihr, als Bio-Pionierin 2010 die erste Demeter-zertifizierte Kosmetikmarke zu etablieren. Vielleicht schwingt bei ihrem späteren Slogan „... weil wir einfach ganz anders sind“ diese Tatsache ein bisschen mit.

Der richtige Zeitpunkt

Neugier auf das Leben, die Lust an Herausforderungen und eine tiefe Überzeugung, dass reine Natur alles in sich birgt, was der Mensch wirklich benötigt, waren die Triebfedern ihres Handels und sind es bis heute. Mit ihrem Vertrauen ins Leben und auch darauf, dass vieles sich von allein fügt, hat sich Martina Gebhardt, 56, eine große Offenheit bewahrt: „Man muss aufmerksam sein und im rechten Moment handeln.“ Das hat sie selbst immer wieder bewiesen: Das jüngste Beispiel: als das im Voralpenland beheimatete Kloster Wessobrunn zum Verkauf stand, griff sie zu. Schon länger hatte sie einen neuen, funktionalen Standort für ihr Unternehmen gesucht – ein Neubau ohne Flair allerdings kam für sie nicht infrage.

Es waren das uralte Wissen der Heilkräuterkunde, ägyptische Aufzeichnungen für heilende Hautpflegemittel, aber auch die traditionellen Klosterrezepturen, die sie schon früh inspiriert hatten. Da war es nur folgerichtig, dass ihr neuer Firmensitz auch eine eigene Geschichte mitbringen sollte. Dass es aber gleich eine solche Geschichte sein würde wie die der 1250 Jahre alten Benediktinerabtei Wessobrunn – daran hätte selbst sie nicht gedacht. Neben der 1000jährigen Tassilolinde und den drei artesischen Quellen ist das mächtige Kloster bekannt für seine kunstvollen Stuckarbeiten – um 1700 war es Heimat der berühmten Stuckatorenschule, angeleitet von dem Baumeister Johann Schmutzer - und wurde seither Wessobrunner Schule genannt.

Für Martina Gebhardt ist es jedes Mal ein erhebendes Gefühl, den 88 Meter langen Gang des Fürstentrakts entlangzulaufen oder einen der prächtigen Säle zu betreten: „Kosmetik hat für mich eine ähnliche Bedeutung wie ein schönes Gebäude. Beide sind schützende Hüllen für ein kostbares Inneres. Diese Hülle soll einen bewahrenden und auch anregenden Charakter haben, damit Leben sich darin ereignen kann. Jedes Individuum füllt diesen Raum anders aus.“

Kompromisslos Bio

Martina Gebhardt konzentriert sich bewusst auf Gesicht und Körperpflege. Es liegt ihr am Herzen, die Haut nicht mit zahllosen Inhaltstoffen zu überfrachten, sondern nur wirklich wertvolle Wirkstoffe einzusetzen, wie jene, die ihre Kosmetik ausmachen, an die sie schon immer hohe Maßstäbe setzte. Wichtig sind ihr vor allem nachvollziehbare Rezepturen nach dem Prinzip: „Weniger ist mehr.“

Als andere Hersteller pflanzliche Inhaltstoffe für sich entdeckten, beschränkte sie sich längst auf Kräuter und Öle aus kontrolliert-biologischem Anbau, und als der Biogedanke sich in den Köpfen der Verbraucher ausbreitete, war sie bereits einen Schritt weiter und arbeitete mit biodynamisch angebauten Rohstoffen in Demeter-Qualität. Bei der Martina-Gebhardt-Naturkosmetik werden keine fertigen Konzentrate oder Auszüge verwendet, sondern alles mit viel Sorgfalt und Handarbeit selbst hergestellt, angesetzt und gemischt. Auch spagyrische Essenzen fließen in ihre Kosmetik ein, deren Gewinnung, ein aufwendiger Prozess, selbstverständlich ebenfalls im hauseigenen Labor durchgeführt wird.

Bis heute gelten ihre Marken als die Konsequentesten in der Naturkosmetikbranche. Beide Marken, Martina Gebhardt Naturkosmetik und SensiSana Naturkosmetik, arbeiten ohne synthetische Konservierungsmittel, Duftstabilisatoren und Glycerin, und dass den Produkten keine Tierversuche zugrunde liegen, versteht sich von selbst. Die reichhaltigen Cremes und Emulsionen werden in hochwertige Opalglastiegel abgefüllt, auf Umverpackungen wird gänzlich verzichtet.

Martina Gebhardt ging schon immer unbeirrbar und konsequent natürlich ihren Weg – anstatt gängigen Trends hinterherzulaufen. „Im Grunde ist meine Kosmetik sogar essbar, aber das ist Geschmacksache“, lacht die lebensfrohe Powerfrau.

Kloster Wessobrunn

Historische Bausubstanz – eine Leidenschaft von vielen

Auf die Frage, was ihre nächsten Ziele seien, nennt Martina Gebhardt mit Nachdruck das Kloster: „Ein paar Räume müssen renoviert und umgestaltet werden, damit unsere Produktion von dem 900 Jahre alten Bauernhof im nahegelegenen Pessenhausen, dem früheren Firmensitz, hierher umsiedeln kann.“ Doch zuerst muss das ehemalige Klosterschwimmbad umgebaut werden, um den strengen gesetzlichen Auflagen zu genügen und den GMP-Standard zu erfüllen. Keine leichte Aufgabe, aber sicher eine, die die Architektin wieder mit Tatkraft meistern wird. Das kostet Zeit, und da kann Martina Gebhardt sich glücklich schätzen, dass ihr aktuelles Bauprojekt in den USA sie nicht mehr so sehr fordert: Ein historischer Lehmbau in Taos/New Mexiko, bei dem sie auch zum rechten Zeitpunkt zugegriffen hatte – der Werkstoff Lehm hatte sie schon als Studentin fasziniert. Als sie das Gebäude übernahm hatte sie gerade ihre Farm in Utah verkauft. Und das Ergebnis? Nun, es kann sich sehen lassen! Seit beinahe vier Jahren haben die Einwohner von Taos wieder einen gesellschaftlichen Anziehungspunkt im Ort. Die ehemalige „Old Martinez Hall“ heißt jetzt „Old Martina’s Hall“ – wenn das nicht wie eine Fügung klingt! Jedenfalls begeistert die Halle wieder als Bar, Restaurant, Tanzhalle und Galerie

Seit Jahren verbringt Martina Gebhardt einige Monate im Jahr in den USA, am Anfang reizte sie der Heilpflanzenanbau und die Herstellung spagyrischer Essenzen auf dem hochgelegenen Colorado-Plateau in Utah. Zusammen mit einem indianischen Medizinmann und Kräuterkundler streifte sie durch die Weiten New Mexikos, und seit kurzem hat sie neben all diesen Aktivitäten noch eine weitere Leidenschaft für sich entdeckt: Das Fliegen! Mit einer eigenen kleinen Maschine genießt sie die Freiheit über den Wolken und die Schönheit der Natur. Als Mitglied der Air Patrol hält sie am Steuer die Augen offen, meldet etwaige Waldbrände und hilft bei der Rettung durch die Luft. Es scheint, dass es mehr ist als eine Vision, die die außergewöhnliche Unternehmerin antreibt.

www.martina-gebhardt-naturkosmetik.de