10 Jahre Detektivarbeit im Dienste der Naturkostkunden

Monitoring für Obst und Gemüse des BNN feiert Jubiläum

10 Jahre Detektivarbeit im Dienste der Naturkostkunden

16.07.2013

2003 startete der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. eine bis heute weltweit einzigartige Kooperation, um Naturkost noch sicherer zu machen. Rund 30 Großhändler und Importeure erklärten sich bereit, an unternehmensübergreifenden und koordinierten Pestizidanalysen teilzunehmen. Seitdem haben sie mehr als 4.200 Proben ins Labor geschickt, die nach risikoorientierten Gesichtspunkten ausgewählt wurden. Nach 10 Jahren intensiver Arbeit lässt sich feststellen: Schwachstellen wurden entdeckt bzw. abgestellt, schwarze Schafe nachhaltig abgeschreckt und auffällige Lieferanten vom Markt ausgeschlossen.

"Verbraucher sind oft überrascht, wenn sie von einem Pestizid-Monitoring im Bereich Naturkost hören. Doch wer darüber nachdenkt, dem wird klar, dass Bio-Landbau nicht unter der Glasglocke stattfindet und es zuweilen zu Kontaminationen kommen kann", so Kirsten Arp, die die Koordinationsstelle leitet. "Unser Monitoring kommt diesen und anderen Fällen auf die Spur. Zudem können wir verlässliche Daten erheben, die deutlich zeigen, dass es bei rund 96 Prozent der in den letzten 10 Jahren gezogenen Proben nichts zu beanstanden gab."

Wichtiger Teil des Monitoring-Programms ist der BNN-Orientierungswert. Er ist ein Hilfsmittel, um Verunreinigungen von Nachweisen zu unterschieden, die auf eine gezielte Anwendung von Pestiziden oder auf Probleme in der Qualitätssicherung zurückzuführen sind. Der Orientierungswert ist verbindlich für alle BNN-Mitgliedsunternehmen. Er gilt mittlerweile de facto für alle Produkte, die im Naturkosthandel erhältlich sind. Der Orientierungswert wird somit von allen führenden Analytiklabors und von staatlichen Untersuchungsämtern genutzt.

Das BNN-Monitoring leistet auch deshalb Pionierarbeit, weil die Unternehmen die Pestiziddaten unter Nennung der Lieferantennamen austauschen. So kann belastete Ware effizient vom Naturkosthandel ferngehalten werden, was zu einem hohen Schutz vor Verbrauchertäuschung führt. Seit Juni 2012 hat der BNN zusätzlich das Trockensortiment in sein Monitoring mit aufgenommen, um die Sicherheit für die Verbraucher noch weiter zu erhöhen.

Gerne bieten wir Ihnen weitere Informationen und/oder Interviews über und mit den Protagonisten dieses einzigartigen Projektes an. Bitte beachten Sie auch das zusätzliche Informationsmaterial, das Ihnen zum Download bereitsteht:
Handout zum Monitoring für Obst und Gemüse des BNN:
http://tinyurl.com/q2s36ye
Presseinfo zum Monitoring für Obst und Gemüse des BNN:
http://tinyurl.com/qj47ufb
PM "Monitoring für Obst und Gemüse des BNN feiert Jubiläum":
http://tinyurl.com/nnsppxk
 

16.07.2013
10 Jahre Detektivarbeit im Dienste der Naturkostkunden
Monitoring für Obst und Gemüse des BNN feiert Jubiläum

2003 startete der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. eine bis heute weltweit einzigartige Kooperation, um Naturkost noch sicherer zu machen. Rund 30 Großhändler und Importeure erklärten sich bereit, an unternehmensübergreifenden und koordinierten Pestizidanalysen teilzunehmen. Seitdem haben sie mehr als 4.200 Proben ins Labor geschickt, die nach risikoorientierten Gesichtspunkten ausgewählt wurden. Nach 10 Jahren intensiver Arbeit lässt sich feststellen: Schwachstellen wurden entdeckt bzw. abgestellt, schwarze Schafe nachhaltig abgeschreckt und auffällige Lieferanten vom Markt ausgeschlossen.

"Verbraucher sind oft überrascht, wenn sie von einem Pestizid-Monitoring im Bereich Naturkost hören. Doch wer darüber nachdenkt, dem wird klar, dass Bio-Landbau nicht unter der Glasglocke stattfindet und es zuweilen zu Kontaminationen kommen kann", so Kirsten Arp, die die Koordinationsstelle leitet. "Unser Monitoring kommt diesen und anderen Fällen auf die Spur. Zudem können wir verlässliche Daten erheben, die deutlich zeigen, dass es bei rund 96 Prozent der in den letzten 10 Jahren gezogenen Proben nichts zu beanstanden gab."

Wichtiger Teil des Monitoring-Programms ist der BNN-Orientierungswert. Er ist ein Hilfsmittel, um Verunreinigungen von Nachweisen zu unterschieden, die auf eine gezielte Anwendung von Pestiziden oder auf Probleme in der Qualitätssicherung zurückzuführen sind. Der Orientierungswert ist verbindlich für alle BNN-Mitgliedsunternehmen. Er gilt mittlerweile de facto für alle Produkte, die im Naturkosthandel erhältlich sind. Der Orientierungswert wird somit von allen führenden Analytiklabors und von staatlichen Untersuchungsämtern genutzt.

Das BNN-Monitoring leistet auch deshalb Pionierarbeit, weil die Unternehmen die Pestiziddaten unter Nennung der Lieferantennamen austauschen. So kann belastete Ware effizient vom Naturkosthandel ferngehalten werden, was zu einem hohen Schutz vor Verbrauchertäuschung führt. Seit Juni 2012 hat der BNN zusätzlich das Trockensortiment in sein Monitoring mit aufgenommen, um die Sicherheit für die Verbraucher noch weiter zu erhöhen.

Gerne bieten wir Ihnen weitere Informationen und/oder Interviews über und mit den Protagonisten dieses einzigartigen Projektes an. Bitte beachten Sie auch das zusätzliche Informationsmaterial, das Ihnen zum Download bereitsteht:
Handout zum Monitoring für Obst und Gemüse des BNN:
http://tinyurl.com/q2s36ye
Presseinfo zum Monitoring für Obst und Gemüse des BNN:
http://tinyurl.com/qj47ufb
PM "Monitoring für Obst und Gemüse des BNN feiert Jubiläum":
http://tinyurl.com/nnsppxk