Loblied des Fehlers

So sieht Lichtkornroggen aus

Loblied des Fehlers

18.03.2013
Demeter Lichtkornroggen
So sieht Lichtkornroggen wirklich aus.

Loblied des Fehlers - so nannten die kreativen Menschen im Erfahrungsfeld der Sinne in Schloss Freudenberg in Wiesbaden vor Jahren ihre bemerkenswerte Ausstellung. Gar nicht so einfach, Fehler mit diesem Blick anzuschauen – dabei geben sie uns immer auch Entwicklungschancen. Im Demeter Journal Nr. 17 sind Fehler passiert, die wir hier gern korrigieren und für die wir um Entschuldigung bitten:

Seite 8 handelt von "der farbigen Lebendigkeit des Lichtkornroggens". Leider auf einem Foto, das ein Weizenfeld des Hofes Klostersee zeigt. Wie Lichtkornroggen wirklich aussieht, zeigt das Foto des Züchters Dr. Karl-Josef Müller. www.darzau.de und www.lichtkornroggen.de.

Auf Seite 14 geht es um "Getreide erkennen". Die Information, dass Weizen und Dinkel nie Grannen haben, ist nicht korrekt. Es gibt sogar Gersten mit kurzen Grannen, oder fast ganz ohne Grannen und Kapuzengersten, bei denen die Granne zu einer Blüte umgestaltet ist. Die sind nur bisher in Europa nicht so verbreitet, in Asien dagegen schon. Selbst der Hafer hält sich nicht einfach immer daran in "langen, wendigen Rispen" zu wachsen. Und wer das Einkorn kennen lernen möchte schaut am besten bei www.einkorn.de.

Bei Dinkelsorten gibt es vor allem alte Landsorten, die teils grannenspitzig, teils mit längeren Grannen ausgestattet sind. Auch ist es ein Mythos, den Dinkel als Urweizen zu bezeichnen. Beim Weizen ist "Fiorina" sowie "Aszita" aus der Züchtung von Peter Kunz mit Grannen ausgestattet. Begrannung ist also eine Sortenspezifität. Das erklären die Getreidespezialisten der Getreidezüchtung Peter Kunz in der Schweiz. Sie bieten auch mehr Infos dazu.

www.gzpk.ch/index.php?article_id=452

http://www.berggetreide.ch/Geschichte_Kulturpflanzen.html

18.03.2013
Loblied des Fehlers
So sieht Lichtkornroggen aus

Loblied des Fehlers - so nannten die kreativen Menschen im Erfahrungsfeld der Sinne in Schloss Freudenberg in Wiesbaden vor Jahren ihre bemerkenswerte Ausstellung. Gar nicht so einfach, Fehler mit diesem Blick anzuschauen – dabei geben sie uns immer auch Entwicklungschancen. Im Demeter Journal Nr. 17 sind Fehler passiert, die wir hier gern korrigieren und für die wir um Entschuldigung bitten:

Seite 8 handelt von "der farbigen Lebendigkeit des Lichtkornroggens". Leider auf einem Foto, das ein Weizenfeld des Hofes Klostersee zeigt. Wie Lichtkornroggen wirklich aussieht, zeigt das Foto des Züchters Dr. Karl-Josef Müller. www.darzau.de und www.lichtkornroggen.de.

Auf Seite 14 geht es um "Getreide erkennen". Die Information, dass Weizen und Dinkel nie Grannen haben, ist nicht korrekt. Es gibt sogar Gersten mit kurzen Grannen, oder fast ganz ohne Grannen und Kapuzengersten, bei denen die Granne zu einer Blüte umgestaltet ist. Die sind nur bisher in Europa nicht so verbreitet, in Asien dagegen schon. Selbst der Hafer hält sich nicht einfach immer daran in "langen, wendigen Rispen" zu wachsen. Und wer das Einkorn kennen lernen möchte schaut am besten bei www.einkorn.de.

Bei Dinkelsorten gibt es vor allem alte Landsorten, die teils grannenspitzig, teils mit längeren Grannen ausgestattet sind. Auch ist es ein Mythos, den Dinkel als Urweizen zu bezeichnen. Beim Weizen ist "Fiorina" sowie "Aszita" aus der Züchtung von Peter Kunz mit Grannen ausgestattet. Begrannung ist also eine Sortenspezifität. Das erklären die Getreidespezialisten der Getreidezüchtung Peter Kunz in der Schweiz. Sie bieten auch mehr Infos dazu.

www.gzpk.ch/index.php?article_id=452

http://www.berggetreide.ch/Geschichte_Kulturpflanzen.html