Zum Tag der Milch am 1. Juni – Demeter-Milchprodukte: Mehr Inhaltsstoffe, weniger Allergierisiko

Zum Tag der Milch am 1. Juni – Demeter-Milchprodukte: Mehr Inhaltsstoffe, weniger Allergierisiko

30.05.2007

Der Unterschied macht´s 

 
Demeter-Milchprodukte: Mehr Inhaltsstoffe, weniger Allergierisiko Milch und Milchprodukte aus der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise bieten mehr gesunde Inhaltsstoffe und nach ersten medizinischen Beobachtungen weniger Allergierisiko.

 
Deutliche Unterschiede zwischen ökologisch und konventionell erzeugter Milch haben Wissenschaftler der Universität Jena nachgewiesen. Sie stellten wesentlich höhere Gehalte von CLA (conjugated linoleic acids) in der Bio-Milch fest. Diese konjugierten Linolsäuren besitzen Krebs hemmende Eigenschaften und können die Entstehung von Arterienverkalkung verhindern. Unterschiede in Haltung und Fütterung sind Ursache für die differierenden CLA-Gehalte.


Weidehaltung, wie sie auf Bio-Betrieben praktiziert wird, erhöht den CLA-Gehalt und damit die gesundheitsfördernde Wirkung der Milch. Bei Demeter und den bio-dynamischen Bauern gibt es weitere Qualitätsaspekte, wie zum Beispiel das artenreiche Futter mit hohem Kräuteranteil, das sich positiv auf die Qualität der Milch auswirkt. Demeter hat zudem als einziger ökologischer Verband die schmerzhafte Enthornung von Kälbern und Kühen konsequent untersagt.

 
„Milch und Milchprodukte von Demeter-Kühen rufen keine allergischen Reaktionen hervor,“ hat ein Allgäuer Arzt herausgefunden. Auch die Milch eines kleinen Allgäu-Hofes, der konventionell bewirtschaftet wird, aber gehörnte Kühe hält, erwies sich in der Praxis des Mediziners beim kinesiologischen Test als verträglich. Deshalb sieht er im Enthornen der Kühe, das sehr weit verbreitet ist, die Ursache für die Milch-Unverträglichkeit.


„Durch die Enthornung kommt es wohl zu molekularen Eiweißveränderungen und so wird das Eiweiß zum Allergen,“ vermutet der Arzt. Allergische Reaktionen auf die Milch enthornter Kühe seien im Darm von Menschen bereits nachgewiesen worden. Die dabei gebildeten Antikörper würden nicht in die Blutbahn gelangen und seien deshalb nur in aufwändigen Stuhluntersuchungen analysierbar.


Die biologisch-dynamischen Landwirte wissen, dass die Hörner ihrer Kühe keine leblosen Organe sind, die einfach abgesägt oder als Hornansatz bei den Kälbern heraus gebrannt werden dürfen. Sie sehen in den Hörnern, die gut durchblutet sind und sich deshalb auch warm anfühlen, eine wichtige Ausgleichsfunktion für den leistungsfähigen Verdauungstrakt der Wiederkäuer. Die Beobachtungen des Allgäuer Arztes unterstreichen dies jetzt eindrucksvoll. 

 
Die Milchqualität wird überdies entscheidend durch die Verarbeitung beeinflusst. „Herkömmliche Verfahren wie Homogenisierung verändern die Strukturen der Milch und können so Allergien fördern“, erklärt Gunther Weiss, zuständig für Qualitätsentwicklung bei Demeter. Deshalb wird Demeter-Milch nicht homogenisiert.

30.05.2007
Zum Tag der Milch am 1. Juni – Demeter-Milchprodukte: Mehr Inhaltsstoffe, weniger Allergierisiko

Der Unterschied macht´s 

 
Demeter-Milchprodukte: Mehr Inhaltsstoffe, weniger Allergierisiko Milch und Milchprodukte aus der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise bieten mehr gesunde Inhaltsstoffe und nach ersten medizinischen Beobachtungen weniger Allergierisiko.

 
Deutliche Unterschiede zwischen ökologisch und konventionell erzeugter Milch haben Wissenschaftler der Universität Jena nachgewiesen. Sie stellten wesentlich höhere Gehalte von CLA (conjugated linoleic acids) in der Bio-Milch fest. Diese konjugierten Linolsäuren besitzen Krebs hemmende Eigenschaften und können die Entstehung von Arterienverkalkung verhindern. Unterschiede in Haltung und Fütterung sind Ursache für die differierenden CLA-Gehalte.


Weidehaltung, wie sie auf Bio-Betrieben praktiziert wird, erhöht den CLA-Gehalt und damit die gesundheitsfördernde Wirkung der Milch. Bei Demeter und den bio-dynamischen Bauern gibt es weitere Qualitätsaspekte, wie zum Beispiel das artenreiche Futter mit hohem Kräuteranteil, das sich positiv auf die Qualität der Milch auswirkt. Demeter hat zudem als einziger ökologischer Verband die schmerzhafte Enthornung von Kälbern und Kühen konsequent untersagt.

 
„Milch und Milchprodukte von Demeter-Kühen rufen keine allergischen Reaktionen hervor,“ hat ein Allgäuer Arzt herausgefunden. Auch die Milch eines kleinen Allgäu-Hofes, der konventionell bewirtschaftet wird, aber gehörnte Kühe hält, erwies sich in der Praxis des Mediziners beim kinesiologischen Test als verträglich. Deshalb sieht er im Enthornen der Kühe, das sehr weit verbreitet ist, die Ursache für die Milch-Unverträglichkeit.


„Durch die Enthornung kommt es wohl zu molekularen Eiweißveränderungen und so wird das Eiweiß zum Allergen,“ vermutet der Arzt. Allergische Reaktionen auf die Milch enthornter Kühe seien im Darm von Menschen bereits nachgewiesen worden. Die dabei gebildeten Antikörper würden nicht in die Blutbahn gelangen und seien deshalb nur in aufwändigen Stuhluntersuchungen analysierbar.


Die biologisch-dynamischen Landwirte wissen, dass die Hörner ihrer Kühe keine leblosen Organe sind, die einfach abgesägt oder als Hornansatz bei den Kälbern heraus gebrannt werden dürfen. Sie sehen in den Hörnern, die gut durchblutet sind und sich deshalb auch warm anfühlen, eine wichtige Ausgleichsfunktion für den leistungsfähigen Verdauungstrakt der Wiederkäuer. Die Beobachtungen des Allgäuer Arztes unterstreichen dies jetzt eindrucksvoll. 

 
Die Milchqualität wird überdies entscheidend durch die Verarbeitung beeinflusst. „Herkömmliche Verfahren wie Homogenisierung verändern die Strukturen der Milch und können so Allergien fördern“, erklärt Gunther Weiss, zuständig für Qualitätsentwicklung bei Demeter. Deshalb wird Demeter-Milch nicht homogenisiert.