Zukunft säen – Aktionen für Landwirtschaft ohne Gentechnik auf Demeter-Höfen

Erste Aktionen für 2011 finden statt

Zukunft säen – Aktionen für Landwirtschaft ohne Gentechnik auf Demeter-Höfen

22.03.2011

Wer macht sich schon darüber Gedanken, welches Saatgut und wie viel Arbeit nötig sind, um gutes Brot, frische Brötchen, ein gesundes Müsli oder knackige Möhren essen zu können. Bei der Mitmach-Aktion „Zukunft säen“ auf  Demeter-Höfen wird das Thema Saatgut richtig lebendig. Die Demeter-Landwirte laden dazu ein, gemeinsam ein Getreidefeld mit bio-dynamischem Saatgut einzusäen. „Das ist ein unvergessliches Erlebnis und zugleich eine Manifestation gegen die Gentechnik,“ betont Demeter-Vorstand Stephan Illi. „Wir säen, was wir in Zukunft ernten und essen wollen. Dafür übernehmen wir die Verantwortung. Wir sind viele, wir haben die Felder und wir haben das biodynamische Saatgut,“ erklären die Demeter-Bäuerinnen und -Bauern, die für die Aktionen ihre Felder präparieren. Zukunft säen findet in vielen Bundesländern statt; alle bisher feststehenden Termine der Aktion „Zukunft säen“ auf Demeter-Höfen in Deutschland finden Sie
hier: Infos auch am Service-Telefon 06155/846950 und unter
www.avenirsem.ch.  

Das Saatgut für die Veranstaltungen hat seine eigene Geschichte. Es kommt aus biodynamischer Getreidezüchtung, die bewusst auf die Entwicklung gesunder, robuster Sorten im Einklang mit der Natur setzt. Züchter Peter Kunz etwa, der zu den Initiatoren der Aktion gehört, erklärt: “Hybridsorten aus dem Labor, die mit Verfahren aus der Gentechnologie manipuliert und bewusst unfruchtbar gemacht werden, gehören wenigen großen Konzernen. Sie werden auf größtmöglichen Ertrag und die Erfordernisse des konventionellen Anbau ausgerichtet. Das passt nicht zur Bio-Dynamischen Wirtschaftsweise. Deshalb selektieren wir über viele Jahre Sorten, die eine hohe Ernährungsqualität garantieren, gut bekömmlich sind und auch in der Verarbeitung beim Bäcker bestehen.“

Talente werden einem ja buchstäblich in die Wiege gelegt – das gilt offenbar auch für Saatgut. Deshalb beginnt die biodynamische Landwirtschaft schon vor der Aussaat mit der Züchtung eigener Sorten. Die sind dann samenfest, können also weiter vermehrt werden. Und sie sind optimal angepasst an die Bedingungen des ökologischen Landbaus. Der verzichtet konsequent auf künstlichen Dünger und chemische Spritzmittel. „Qualität fängt eben beim Saatgut an,“ sind sich die Demeter-Bauern und –Gärtner einig. Wichtig ist es ihnen auch, dadurch unabhängig zu sein von den Konzernen, die Saatgut verkaufen, das im Doppelpack gleich mit dem passenden Insektizid angeboten wird. In Forschungsprojekten wird zur Zeit ermittelt, ob sich die neuen Sorten gut für ansonsten Getreide-empfindliche Menschen eignen.

„Weil die Züchtung im Biodynamischen eingebettet ist in die Arbeit auf dem Demeter-Hof, der Bio-Dynamische Präparate dynamisiert ähnlich den homöopathischen Heilmitteln einsetzt, um Kräftewirkungen zu stärken, zeigen sich die Sorten sehr gut in ihren Vitalqualitäten und in der Bekömmlichkeit,“ kann Ludger Linnemann von der Qualitätsentwicklungsstelle des Forschungsrings bereits berichten.

22.03.2011
Zukunft säen – Aktionen für Landwirtschaft ohne Gentechnik auf Demeter-Höfen
Erste Aktionen für 2011 finden statt

Wer macht sich schon darüber Gedanken, welches Saatgut und wie viel Arbeit nötig sind, um gutes Brot, frische Brötchen, ein gesundes Müsli oder knackige Möhren essen zu können. Bei der Mitmach-Aktion „Zukunft säen“ auf  Demeter-Höfen wird das Thema Saatgut richtig lebendig. Die Demeter-Landwirte laden dazu ein, gemeinsam ein Getreidefeld mit bio-dynamischem Saatgut einzusäen. „Das ist ein unvergessliches Erlebnis und zugleich eine Manifestation gegen die Gentechnik,“ betont Demeter-Vorstand Stephan Illi. „Wir säen, was wir in Zukunft ernten und essen wollen. Dafür übernehmen wir die Verantwortung. Wir sind viele, wir haben die Felder und wir haben das biodynamische Saatgut,“ erklären die Demeter-Bäuerinnen und -Bauern, die für die Aktionen ihre Felder präparieren. Zukunft säen findet in vielen Bundesländern statt; alle bisher feststehenden Termine der Aktion „Zukunft säen“ auf Demeter-Höfen in Deutschland finden Sie
hier: Infos auch am Service-Telefon 06155/846950 und unter
www.avenirsem.ch.  

Das Saatgut für die Veranstaltungen hat seine eigene Geschichte. Es kommt aus biodynamischer Getreidezüchtung, die bewusst auf die Entwicklung gesunder, robuster Sorten im Einklang mit der Natur setzt. Züchter Peter Kunz etwa, der zu den Initiatoren der Aktion gehört, erklärt: “Hybridsorten aus dem Labor, die mit Verfahren aus der Gentechnologie manipuliert und bewusst unfruchtbar gemacht werden, gehören wenigen großen Konzernen. Sie werden auf größtmöglichen Ertrag und die Erfordernisse des konventionellen Anbau ausgerichtet. Das passt nicht zur Bio-Dynamischen Wirtschaftsweise. Deshalb selektieren wir über viele Jahre Sorten, die eine hohe Ernährungsqualität garantieren, gut bekömmlich sind und auch in der Verarbeitung beim Bäcker bestehen.“

Talente werden einem ja buchstäblich in die Wiege gelegt – das gilt offenbar auch für Saatgut. Deshalb beginnt die biodynamische Landwirtschaft schon vor der Aussaat mit der Züchtung eigener Sorten. Die sind dann samenfest, können also weiter vermehrt werden. Und sie sind optimal angepasst an die Bedingungen des ökologischen Landbaus. Der verzichtet konsequent auf künstlichen Dünger und chemische Spritzmittel. „Qualität fängt eben beim Saatgut an,“ sind sich die Demeter-Bauern und –Gärtner einig. Wichtig ist es ihnen auch, dadurch unabhängig zu sein von den Konzernen, die Saatgut verkaufen, das im Doppelpack gleich mit dem passenden Insektizid angeboten wird. In Forschungsprojekten wird zur Zeit ermittelt, ob sich die neuen Sorten gut für ansonsten Getreide-empfindliche Menschen eignen.

„Weil die Züchtung im Biodynamischen eingebettet ist in die Arbeit auf dem Demeter-Hof, der Bio-Dynamische Präparate dynamisiert ähnlich den homöopathischen Heilmitteln einsetzt, um Kräftewirkungen zu stärken, zeigen sich die Sorten sehr gut in ihren Vitalqualitäten und in der Bekömmlichkeit,“ kann Ludger Linnemann von der Qualitätsentwicklungsstelle des Forschungsrings bereits berichten.