Züchtung schmecken – bio-dynamisches Gemüse und Getreide genießen

Züchtung schmecken – bio-dynamisches Gemüse und Getreide genießen

12.02.2009

Seit rund 20 Jahren schon engagieren sich bio-dynamische Demeter-Gärtner und -Bauern für eigene Sorten bei Gemüse und Getreide. Ihre Motive für die Züchtungsarbeit sind vielfältig. Zum einem sollen so die für den Bio-Anbau wichtigen Alternativen zu Labor-Sorten entstehen. Dabei können die Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung wachsen und sich optimal an die Natur anpassen. Zum anderen sind Gentechnologie-verwandte Züchtungstechniken der Industrie nicht vereinbar mit dem Pflanzenverständnis der Demeter-Bewegung, die die Würde der Pflanzen respektiert und Saatgut als Kulturgut begreift. Außerdem schützt eigene Sortenentwicklung vor Abhängigkeiten von Konzernen, die ihr Saatgut primär unter wirtschaftlichen Aspekten betrachten und den Nachbau, also die Weitervermehrung, verhindern. Demeter-Saatgut ist im Gegensatz zu diesen Hybridsorten fruchtbar und vital.
Bei der Züchtung wird vor allem auf Qualität hin selektiert – und auf den Geschmack. Sorten aus bio-dynamischer Züchtung sind optimal an die ökologische Praxis angepasst, bieten Standort angepasste Vielfalt und eine optimale Ernährungsqualität.
Diese innere Qualität können Verbraucherinnen und Verbraucher entdecken und mit allen Sinnen erleben. Immer mehr bio-dynamisch gezüchtete Gemüse- und Getreidesorten werden im Bioladen, Naturkostfachgeschäft, Biosupermarkt oder Demeter-Hofladen angeboten. Der charakteristische Geschmack und die hohe Bekömmlichkeit hat Spitzenköche längst überzeugt. 36 bio-dynamische Gemüsesorten sind bereits zugelassen und auch bei Getreide wächst das Sortenspektrum.
Züchtung ist teuer. Für die Entwicklung einer einzigen Sorte gehen oft zehn und mehr Jahre ins Land und müssen bis zu 600 000 Euro aufgebracht werden. Deshalb engagiert sich Demeter mit der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und deren Saatgutfonds für das Spendensammeln für über 25 Züchtungsprojekte.
Die neue Zeitschrift „Demeter Journal“, die im Biohandel verteilt wird, stellt die Züchtungsarbeit der Demeter-Bauern und -Gärtner vor, bietet Rezepte, Einkaufstipps, Marktüberblick und Hintergrundberichte.
mehr Infos unter
www.demeter.de ,
www.oekoseeds.de  und
www.kultursaat.org

12.02.2009
Züchtung schmecken – bio-dynamisches Gemüse und Getreide genießen

Seit rund 20 Jahren schon engagieren sich bio-dynamische Demeter-Gärtner und -Bauern für eigene Sorten bei Gemüse und Getreide. Ihre Motive für die Züchtungsarbeit sind vielfältig. Zum einem sollen so die für den Bio-Anbau wichtigen Alternativen zu Labor-Sorten entstehen. Dabei können die Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung wachsen und sich optimal an die Natur anpassen. Zum anderen sind Gentechnologie-verwandte Züchtungstechniken der Industrie nicht vereinbar mit dem Pflanzenverständnis der Demeter-Bewegung, die die Würde der Pflanzen respektiert und Saatgut als Kulturgut begreift. Außerdem schützt eigene Sortenentwicklung vor Abhängigkeiten von Konzernen, die ihr Saatgut primär unter wirtschaftlichen Aspekten betrachten und den Nachbau, also die Weitervermehrung, verhindern. Demeter-Saatgut ist im Gegensatz zu diesen Hybridsorten fruchtbar und vital.
Bei der Züchtung wird vor allem auf Qualität hin selektiert – und auf den Geschmack. Sorten aus bio-dynamischer Züchtung sind optimal an die ökologische Praxis angepasst, bieten Standort angepasste Vielfalt und eine optimale Ernährungsqualität.
Diese innere Qualität können Verbraucherinnen und Verbraucher entdecken und mit allen Sinnen erleben. Immer mehr bio-dynamisch gezüchtete Gemüse- und Getreidesorten werden im Bioladen, Naturkostfachgeschäft, Biosupermarkt oder Demeter-Hofladen angeboten. Der charakteristische Geschmack und die hohe Bekömmlichkeit hat Spitzenköche längst überzeugt. 36 bio-dynamische Gemüsesorten sind bereits zugelassen und auch bei Getreide wächst das Sortenspektrum.
Züchtung ist teuer. Für die Entwicklung einer einzigen Sorte gehen oft zehn und mehr Jahre ins Land und müssen bis zu 600 000 Euro aufgebracht werden. Deshalb engagiert sich Demeter mit der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und deren Saatgutfonds für das Spendensammeln für über 25 Züchtungsprojekte.
Die neue Zeitschrift „Demeter Journal“, die im Biohandel verteilt wird, stellt die Züchtungsarbeit der Demeter-Bauern und -Gärtner vor, bietet Rezepte, Einkaufstipps, Marktüberblick und Hintergrundberichte.
mehr Infos unter
www.demeter.de ,
www.oekoseeds.de  und
www.kultursaat.org