Schüler auf die Bio-Höfe – Demeter bietet sinnliches Erlebnis in Sachen gesunde Ernährung

Schüler auf die Bio-Höfe – Demeter bietet sinnliches Erlebnis in Sachen gesunde Ernährung

07.10.2007

Minister Seehofers Initiative, Ernährung und Hauswirtschaft als Schulpflichtfach zu etablieren, stößt bei Demeter, dem ältesten Öko-Verband, auf positive Resonanz. Allerdings gehen die bio-dynamischen Spezialisten in Sachen nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel noch einen Schritt weiter.


Demeter-Vorstand Joachim Bauck fordert eine Initiative „Schüler auf die Höfe“. Er weiß wofür er plädiert: „Auf den Bauckhof in der Lüneburger Heide kommen jedes Jahr zwölf bis 14 Schulkassen mit je bis zu 40 Schülerinnen und Schüler.


In zwei Wochen erleben die 15- bis 16jährigen hautnah, wie Lebensmittel entstehen und zu leckeren Mahlzeiten werden. Das überzeugt mehr als theoretischer Unterricht.“ Allein auf dem Bauckhof können jedes Jahr rund 500 Mädchen und Jungen auf dem Feld, im Garten, im Wald oder bei der Heckenpflege sowie im Stall mitarbeiten. Außerdem kommt jeder in dieser Zeit auch in die Küche, wo für die gesamte Hofmannschaft gekocht wird. Natürlich wird auch über Bio-Anbau und gesunde Ernährung gesprochen – und selbst die Lehrer erfahren da noch Neues. Die rund 1400 Demeter-Höfe in Deutschland bieten in allen Teilen der Republik Praktikumsplätze für Schüler und Studenten. Selbst wenn das Platzangebot nicht so üppig ist wie auf dem Bauckhof in Amelinghausen finden zwei bis vier Schüler meist gemeinsam Platz auf bio-dynamischen Betrieben. „So kann Demeter schon seit vielen Jahren einen sinnvollen Beitrag für die Entwicklung dieser wichtigen Kompetenz in Sachen Ernährung und Umweltbewusstsein leisten,“ unterstreicht Bauck. Er wünscht sich, dass dieses Beispiel im wahrsten Sinne des Wortes Schule macht.

07.10.2007
Schüler auf die Bio-Höfe – Demeter bietet sinnliches Erlebnis in Sachen gesunde Ernährung

Minister Seehofers Initiative, Ernährung und Hauswirtschaft als Schulpflichtfach zu etablieren, stößt bei Demeter, dem ältesten Öko-Verband, auf positive Resonanz. Allerdings gehen die bio-dynamischen Spezialisten in Sachen nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel noch einen Schritt weiter.


Demeter-Vorstand Joachim Bauck fordert eine Initiative „Schüler auf die Höfe“. Er weiß wofür er plädiert: „Auf den Bauckhof in der Lüneburger Heide kommen jedes Jahr zwölf bis 14 Schulkassen mit je bis zu 40 Schülerinnen und Schüler.


In zwei Wochen erleben die 15- bis 16jährigen hautnah, wie Lebensmittel entstehen und zu leckeren Mahlzeiten werden. Das überzeugt mehr als theoretischer Unterricht.“ Allein auf dem Bauckhof können jedes Jahr rund 500 Mädchen und Jungen auf dem Feld, im Garten, im Wald oder bei der Heckenpflege sowie im Stall mitarbeiten. Außerdem kommt jeder in dieser Zeit auch in die Küche, wo für die gesamte Hofmannschaft gekocht wird. Natürlich wird auch über Bio-Anbau und gesunde Ernährung gesprochen – und selbst die Lehrer erfahren da noch Neues. Die rund 1400 Demeter-Höfe in Deutschland bieten in allen Teilen der Republik Praktikumsplätze für Schüler und Studenten. Selbst wenn das Platzangebot nicht so üppig ist wie auf dem Bauckhof in Amelinghausen finden zwei bis vier Schüler meist gemeinsam Platz auf bio-dynamischen Betrieben. „So kann Demeter schon seit vielen Jahren einen sinnvollen Beitrag für die Entwicklung dieser wichtigen Kompetenz in Sachen Ernährung und Umweltbewusstsein leisten,“ unterstreicht Bauck. Er wünscht sich, dass dieses Beispiel im wahrsten Sinne des Wortes Schule macht.